ARD und ZDF: 150 Millionen Deal für WM-Rechte?

Die öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF haben sich die Pay-TV-Rechte für die anstehende Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien gesichert.

Der streng geheime Preis soll bei etwa 150 Millionen Euro liegen. Die Sender haben so viel bezahlt, obwohl die Sendezeiten wegen der Zeitverschiebung ungünstig sind. Doch ARD und ZDF hatten gehofft, die Rechte auch an einen Pay-TV-Sender ( Sky) weiterzuverkaufen.

Allerdings stellt die nicht vorhandene Exklusivität für Sky einen Makel dar und die öffentlich-rechtlichen Sender werden auf den Rechten wohl, auf Kosten der Gebührenzahler, sitzen bleiben.

Anscheinend haben sich  ARD und ZDF auf Kosten der Gebührenzahler verspekuliert. Dies dürfte demnach ein Fall für die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Öffentlich-Rechtlichen (KEF) werden.

Doch ernsthafte Konsequenzen haben die Sender nicht zu erwarten. Denn die KEF tagt erst kurz vor Ende der Fußball-WM, wenn der Schaden nicht mehr abzuwenden ist.

Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

Aus- und vorbei; ZDF stellt Wetten dass…ein

Das war es dann wohl, am 13. Dezember fällt in Nürnberg der Vorhang für die seit 33 Jahren bestehende Show.

Nach dem Weggang von Thomas Gottschalk als Moderator waren die Zuschauerzahlen stetig gesunken.

Programmdirektor Norbert Himmler sagte dazu:

„Es ist uns nicht leicht gefallen, einen Klassiker wie ‚Wetten, dass..?‘ vom Schirm zu nehmen. Der Aufwand einer so großen Show steht aber nicht mehr im Verhältnis zur Zuschauer-Resonanz.“

Im Vorfeld war bekannt geworden, dass Markus Lanz seinen Vertrag nicht verlängern wolle. Laut ZDF war es eine gemeinsame Entscheidung von Lanz und dem Sender gewesen, noch die drei geplanten Sendungen bis zum Ende 2014 umzusetzen und dann den Schlussstrich zu ziehen.

Das ZDF werde alle Rechte an der Marke „Wetten, dass…?“ behalten und gegebenenfalls auch wieder aktivieren, so Himmler.

„Wir suchen aber weder einen neuen Moderator, noch planen wir eine Fortsetzung in absehbarer Zukunft“,

betonte Himmler. Stattdessen werde nun an neuen Ideen für den Samstagabend gearbeitet.

Quelle: handelszeitung.ch/n-tv.de

Ist Markus Lanz der Staatsfeind Nr.1 im Internet?

Wie schnell man doch „Staatsfeind Nr.1″ werden kann!- wie die online-redaktion von „meedia.de“ zu berichten weiss, findet man im Internet eine Petition, die die Absetzung des ZDF-Moderators fordert fordert.

Innerhalb weniger Tage hat die Petition knapp 53000 Unterstützer gefunden.

Auch auf Twitter und Facebook ergießen sich kübelweise Häme und Hass gegen Lanz wegen seiner Befragung der Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht.

Der im expliziten Falle miserable Stil im Umgang mit Sahra Wagenknecht spiegelt in drastischem Maße wider, dass politische Neutralität für Lanz ein Fremdwort ist.

Es ist davon auszugehen, dass am kommenden Samstag, wenn Lanz “Wetten dass..?” aus Karlsruhe präsentiert, die Hass-Maschine bei Twitter erneut heißläuft.

Konsequenzen? Das ZDF teilte mit: „Kontroverse Diskussionen sind Bestandteil des erfolgreichen Formates.“

Eine Spurensuche…

 

ZDF – Jahresrückblick ohne Seehofer

Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer hat eine Einladung zum ZDF-Jahresrückblick abgelehnt.

Grund dafür ist das Interview von ZDF Moderatorin „Marietta Slomkas“ im „heute-journal“, in dem sie angeblich den SPD-Chef Sigmar Gabriel vorgeführt habe.

CSU-Chef Horst Seehofer über das Interview:

„Ich wehre mich gegen diese Qualität der Diskussion“, „typisch“ sei eine derartige Interviewführung, die Fragen „absurd“.

Und weiter:

“Dies ist typisch für die Öffentlich-Rechtlichen, da wird der Gabriel hingestellt wie so ein Schulbub. Ich verteidige jetzt die SPD, weil ich für Qualitätsjournalismus bin.”

So der Politiker, der auch im Aufsichtsrat des ZDF sitzt.

Seehofer setzt auf De­es­ka­la­ti­on

Seehofer will durch sein Nicht-Erscheinen in der Sendung „ein Geschmäckle“ vermeiden.

Aber der Ärger zwischen Seehofer und dem ZDF ist nicht das erste Zerwürfnis zwischen CSU und dem ZDF. Im vergangenen Jahr hatte der damalige CSU-Sprecher Hans-Michael Strepp beim ZDF angerufen- angeblich um einen unliebsamen Beitrag zu verhindern. Die Geschichte wurde publik, Strepp trat weniger später von seinem Posten zurück.

Quelle: sueddeutsche.de