Christian Wulff in Erklärnot: 10.000 Euro Preisgeld auf Privatkonto eingezahlt

In letzter Zeit war es ruhig geworden um den Ex-Bundespräsidenten Christian Wulff. Nun sieht er sich neuen Vorwürfen gegenüber.

Die Staatsanwaltschaft interessiert sich für den Verbleib von 10.000 Euro.

Bei der Summe handelt es sich um ein Preisgeld vom Zentralrat der Juden, als Wulff als Bundespräsident im Herbst 2011 mit dem Leo-Baeck-Preis ausgezeichnet wurde.

Es ist politische Praxis, dass derartige Preisgelder gespendet werden. Wulff hatte das Geld auf ein Privatkonto eingezahlt.

Auf Anfrage der Staatsanwaltschaft vom 4. Juni 2012 sagte Wulffs Büro, das Geld sei an eine Klinik in Israel überwiesen worden.

Offenbar handelte es sich dabei jedoch nur um eine Reaktion auf die Anfrage, denn das Krankenhaus wurde erst letzten Dienstag befragt, ob es mit der Spende einverstanden sei.

Quelle: spiegel.de via shortnews

Interview: Die Facebook CSU-Feier in der Nobeldisko P1 in München

Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer lud vor einigen Tagen zur Facebook-Party ein. 2500 Menschen meldeten sich an, dann machte die CSU wegen Angst vor Überfüllung die Schotten dicht.

Doch Randale, Anarchie, Chaos, all dies blieb aus. Seehofer glänzte mit Computerwissen.

SPD-Fraktionsvorsitzender Markus Rinderspacher meinte, Seehofers Party ist ein „klassisches Eigentor“. Alle 10 bis 15 Sekunden werde der CSU-Chef mit einem hämischen Kommentar auf seiner Facebook-Seite abgestraft.

„Die Idee hätte auch von der Opposition kommen können“, schmunzelte Rinderspacher. Denn mit dieser „künstlichen, aufgesetzten Veranstaltung“ habe sich Seehofer bei jungen wie alten Wählern von selbst ins Abseits manövriert.

Sehen Sie dazu ein etwas anderes Interview mit Seehofer.


Wulffs Abschied: Stell dir vor, es ist Zapfenstreich und keiner geht hin

Fast jeder Spitzenpolitiker, der einen Grund findet, bleibt Donnerstagabend dem Schloss Bellevue fern.

Kanzlerin Merkel (CDU) freilich kommt, auch Außenminister Guido Westerwelle (FDP), Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) und Vize-Kanzler Philipp Rösler (FDP).

Ansonsten sagten die meisten anderen Minister ab. Auch von SPD, Grünen und Linken will niemand kommen (wobei die Fraktionschefs überraschend gar keine Einladung erhalten haben).

Von den vier noch lebenden Alt-Präsidenten (Köhler, Herzog, von Weizsäcker, Scheel) wird niemand dabei sein. „Es droht ein Zapfenstreich mit mehr Bläsern als Gästen“, unkte am Dienstag Verteidigungsexperte Burkhardt Müller-Sönksen (FDP).

SPD-Haushälter Johannes Kahrs: „Das ist eine unangemessene Veranstaltung. An Wulffs Stelle würde ich zu Hause bleiben und mir die Decke über den Kopf ziehen. Beim Zapfenstreich gibt es eine Ehrenformation.

Ich frage mich nur: Wo ist hier die Ehre?“

Quelle: express

Auch Gernot Hassknecht hat seine eigene Meinung zum Ehrensold von Thomas Gottschalk- Sorry nicht Gottschalk sondern Wulff war das ja mit dem Kleingeld.

Thema Ehrensold: Horst Köhler vs Christian Wulff

Wie  „derwesten“ berichtet, verzichtet unser 2010 aus dem Amt geschiedener Bundespräsident Christian Köhler auf seinen Ehrensold.

Der 2010 von seinem Amt als Bundespräsident zurückgetretene Horst Köhler nimmt einem Medienbericht zufolge seinen Ehrensold nicht in Anspruch. Nach Informationen von „Bild am Sonntag“ will Köhler dadurch Doppelbezüge vermeiden.

Ungewiss sei jedoch, auf wie viel Geld Köhler konkret verzichte. Der ehemalige Präsident des Sparkassenverbands und Ex-IWF-Chef habe in seiner Karriere Pensionsansprüche erworben, die den Ehrensold sogar übersteigen könnten.

Quelle: derwesten