Aus- und vorbei; ZDF stellt Wetten dass…ein

Das war es dann wohl, am 13. Dezember fällt in Nürnberg der Vorhang für die seit 33 Jahren bestehende Show.

Nach dem Weggang von Thomas Gottschalk als Moderator waren die Zuschauerzahlen stetig gesunken.

Programmdirektor Norbert Himmler sagte dazu:

“Es ist uns nicht leicht gefallen, einen Klassiker wie ‘Wetten, dass..?’ vom Schirm zu nehmen. Der Aufwand einer so großen Show steht aber nicht mehr im Verhältnis zur Zuschauer-Resonanz.”

Im Vorfeld war bekannt geworden, dass Markus Lanz seinen Vertrag nicht verlängern wolle. Laut ZDF war es eine gemeinsame Entscheidung von Lanz und dem Sender gewesen, noch die drei geplanten Sendungen bis zum Ende 2014 umzusetzen und dann den Schlussstrich zu ziehen.

Das ZDF werde alle Rechte an der Marke “Wetten, dass…?” behalten und gegebenenfalls auch wieder aktivieren, so Himmler.

“Wir suchen aber weder einen neuen Moderator, noch planen wir eine Fortsetzung in absehbarer Zukunft”,

betonte Himmler. Stattdessen werde nun an neuen Ideen für den Samstagabend gearbeitet.

Quelle: handelszeitung.ch/n-tv.de

Ist Markus Lanz der Staatsfeind Nr.1 im Internet?

Wie schnell man doch “Staatsfeind Nr.1″ werden kann!- wie die online-redaktion von “meedia.de” zu berichten weiss, findet man im Internet eine Petition, die die Absetzung des ZDF-Moderators fordert fordert.

Innerhalb weniger Tage hat die Petition knapp 53000 Unterstützer gefunden.

Auch auf Twitter und Facebook ergießen sich kübelweise Häme und Hass gegen Lanz wegen seiner Befragung der Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht.

Der im expliziten Falle miserable Stil im Umgang mit Sahra Wagenknecht spiegelt in drastischem Maße wider, dass politische Neutralität für Lanz ein Fremdwort ist.

Es ist davon auszugehen, dass am kommenden Samstag, wenn Lanz “Wetten dass..?” aus Karlsruhe präsentiert, die Hass-Maschine bei Twitter erneut heißläuft.

Konsequenzen? Das ZDF teilte mit: “Kontroverse Diskussionen sind Bestandteil des erfolgreichen Formates.”

Eine Spurensuche…

 

ZDF – Jahresrückblick ohne Seehofer

Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer hat eine Einladung zum ZDF-Jahresrückblick abgelehnt.

Grund dafür ist das Interview von ZDF Moderatorin “Marietta Slomkas” im “heute-journal”, in dem sie angeblich den SPD-Chef Sigmar Gabriel vorgeführt habe.

CSU-Chef Horst Seehofer über das Interview:

“Ich wehre mich gegen diese Qualität der Diskussion”, “typisch” sei eine derartige Interviewführung, die Fragen “absurd”.

Und weiter:

“Dies ist typisch für die Öffentlich-Rechtlichen, da wird der Gabriel hingestellt wie so ein Schulbub. Ich verteidige jetzt die SPD, weil ich für Qualitätsjournalismus bin.”

So der Politiker, der auch im Aufsichtsrat des ZDF sitzt.

Seehofer setzt auf De­es­ka­la­ti­on

Seehofer will durch sein Nicht-Erscheinen in der Sendung “ein Geschmäckle” vermeiden.

Aber der Ärger zwischen Seehofer und dem ZDF ist nicht das erste Zerwürfnis zwischen CSU und dem ZDF. Im vergangenen Jahr hatte der damalige CSU-Sprecher Hans-Michael Strepp beim ZDF angerufen- angeblich um einen unliebsamen Beitrag zu verhindern. Die Geschichte wurde publik, Strepp trat weniger später von seinem Posten zurück.

Quelle: sueddeutsche.de

Horst Seehofer wirft der Presse gefährliche Tendenzen vor

Nach dem Streit-Interview zwischen SPD-Chef Sigmar Gabriel und “heute-journal”-Moderatorin Marietta Slomka kritisierte Horst Seehofer die Presse.

Nun legt der bayerische Ministerpräsident nach und wirft der Presse vor, sich in gefährliches Fahrwasser zu begeben: Immer häufiger würden Politiker herabgesetzt.

“Es gibt einen Qualitätsverlust in manchen Medien. Und die Herabsetzung von Politikern und Parteien nimmt zu”, so der CSU-Chef und fügt hinzu: “Ich empfehle allen Politikern, so etwas nicht hinzunehmen.”

Seehofer forderte Journalisten dazu auf, mehr Selbstkritik zu üben. Wenn Politiker es wagten, Journalisten zu kritisieren, gebe es zwei Reaktionsmuster.

“Erstens: Es wird behauptet, die Pressefreiheit sei gefährdet. Dann springen alle Journalisten dem armen Kollegen bei, und der unvermeidliche Journalistenverband hebt warnend den Finger”, sagte Seehofer.

“Wenn man nicht zu diesem Totschlaghammer greift, wird einem stattdessen Weinerlichkeit und Dünnhäutigkeit vorgeworfen. Das sind die beiden Klassiker. Beides ist falsch.”

Quelle: spiegel.de

Seehofer findet Interview zwischen Gabriel und Moderatorin Slmoka unangemessen

Aufregen tut er sich, der König von Bayern, CSU-Chef  Horst Seehofer. Aufregen tut er sich über die  Interviewmethode der Moderatorin Marietta Slmoka im “heute journal“, die angeblich nicht angemessen gewesen sein soll.

“Ich wehre mich gegen diese Qualität der Diskussion. Die Fragen der Moderatorin- wie der SPD-Chef mit verfassungsrechtlichen Fragen bezüglich des Mitgliederentscheids zum Koalitionsvertrag umgehe – seien “absurd” gewesen.

Zitieren Medien und die Nachrichtenagentur AFP den bayerischen Ministerpräsidenten und CSU-Chef Horst Seehofer.

Und weiter:

“Dies ist typisch für die Öffentlich-Rechtlichen, da wird der Gabriel hingestellt wie so ein Schulbub. Ich verteidige jetzt die SPD, weil ich für Qualitätsjournalismus bin.”

So der Politiker, der auch im Aufsichtsrat des ZDF sitzt.

Ausgerechnet der Seehofer, der noch vor nicht allzulanger Zeit, Journalisten aus Bayern ausweisen lassen wollte.

Blicken wir einige Wochen zurück:

Der “Monitor” Journalist Stephan Stuchlik hatte die Landtagspräsidentin Barbara Stamm zu Zahlungen an Abgeordnete befragen wollen.

Von diesem ungeheuren Vorgehen des Monitor Journalisten, hatte nun der “Herrgott von Bayern”- Ministerpräsident Horst Seehofer erfahren, der sich anschliessend so arg über den “bösen” Jornalisten des ARD-Magazins “Monitor” aufregte, dass er am Rande einer anderen Veranstaltung zur Main -Post gesagt haben soll:

“Das geht so nicht, da werde ich mich sofort drum kümmern. Die müssen raus aus Bayern.”

Indessen sieht das ZDF das ganze etwas entspannter und verteidigte seine Moderatorin mit folgenden Worten:

“Argumentativer Schlagabtausch und Verbalgefecht sind Instrumente des politischen Journalismus”.