Ist Markus Lanz der Staatsfeind Nr.1 im Internet?

Wie schnell man doch “Staatsfeind Nr.1″ werden kann!- wie die online-redaktion von “meedia.de” zu berichten weiss, findet man im Internet eine Petition, die die Absetzung des ZDF-Moderators fordert fordert.

Innerhalb weniger Tage hat die Petition knapp 53000 Unterstützer gefunden.

Auch auf Twitter und Facebook ergießen sich kübelweise Häme und Hass gegen Lanz wegen seiner Befragung der Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht.

Der im expliziten Falle miserable Stil im Umgang mit Sahra Wagenknecht spiegelt in drastischem Maße wider, dass politische Neutralität für Lanz ein Fremdwort ist.

Es ist davon auszugehen, dass am kommenden Samstag, wenn Lanz “Wetten dass..?” aus Karlsruhe präsentiert, die Hass-Maschine bei Twitter erneut heißläuft.

Konsequenzen? Das ZDF teilte mit: “Kontroverse Diskussionen sind Bestandteil des erfolgreichen Formates.”

Eine Spurensuche…

 

ZDF – Jahresrückblick ohne Seehofer

Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer hat eine Einladung zum ZDF-Jahresrückblick abgelehnt.

Grund dafür ist das Interview von ZDF Moderatorin “Marietta Slomkas” im “heute-journal”, in dem sie angeblich den SPD-Chef Sigmar Gabriel vorgeführt habe.

CSU-Chef Horst Seehofer über das Interview:

“Ich wehre mich gegen diese Qualität der Diskussion”, “typisch” sei eine derartige Interviewführung, die Fragen “absurd”.

Und weiter:

“Dies ist typisch für die Öffentlich-Rechtlichen, da wird der Gabriel hingestellt wie so ein Schulbub. Ich verteidige jetzt die SPD, weil ich für Qualitätsjournalismus bin.”

So der Politiker, der auch im Aufsichtsrat des ZDF sitzt.

Seehofer setzt auf De­es­ka­la­ti­on

Seehofer will durch sein Nicht-Erscheinen in der Sendung “ein Geschmäckle” vermeiden.

Aber der Ärger zwischen Seehofer und dem ZDF ist nicht das erste Zerwürfnis zwischen CSU und dem ZDF. Im vergangenen Jahr hatte der damalige CSU-Sprecher Hans-Michael Strepp beim ZDF angerufen- angeblich um einen unliebsamen Beitrag zu verhindern. Die Geschichte wurde publik, Strepp trat weniger später von seinem Posten zurück.

Quelle: sueddeutsche.de

Horst Seehofer wirft der Presse gefährliche Tendenzen vor

Nach dem Streit-Interview zwischen SPD-Chef Sigmar Gabriel und “heute-journal”-Moderatorin Marietta Slomka kritisierte Horst Seehofer die Presse.

Nun legt der bayerische Ministerpräsident nach und wirft der Presse vor, sich in gefährliches Fahrwasser zu begeben: Immer häufiger würden Politiker herabgesetzt.

“Es gibt einen Qualitätsverlust in manchen Medien. Und die Herabsetzung von Politikern und Parteien nimmt zu”, so der CSU-Chef und fügt hinzu: “Ich empfehle allen Politikern, so etwas nicht hinzunehmen.”

Seehofer forderte Journalisten dazu auf, mehr Selbstkritik zu üben. Wenn Politiker es wagten, Journalisten zu kritisieren, gebe es zwei Reaktionsmuster.

“Erstens: Es wird behauptet, die Pressefreiheit sei gefährdet. Dann springen alle Journalisten dem armen Kollegen bei, und der unvermeidliche Journalistenverband hebt warnend den Finger”, sagte Seehofer.

“Wenn man nicht zu diesem Totschlaghammer greift, wird einem stattdessen Weinerlichkeit und Dünnhäutigkeit vorgeworfen. Das sind die beiden Klassiker. Beides ist falsch.”

Quelle: spiegel.de

Seehofer findet Interview zwischen Gabriel und Moderatorin Slmoka unangemessen

Aufregen tut er sich, der König von Bayern, CSU-Chef  Horst Seehofer. Aufregen tut er sich über die  Interviewmethode der Moderatorin Marietta Slmoka im “heute journal“, die angeblich nicht angemessen gewesen sein soll.

“Ich wehre mich gegen diese Qualität der Diskussion. Die Fragen der Moderatorin- wie der SPD-Chef mit verfassungsrechtlichen Fragen bezüglich des Mitgliederentscheids zum Koalitionsvertrag umgehe – seien “absurd” gewesen.

Zitieren Medien und die Nachrichtenagentur AFP den bayerischen Ministerpräsidenten und CSU-Chef Horst Seehofer.

Und weiter:

“Dies ist typisch für die Öffentlich-Rechtlichen, da wird der Gabriel hingestellt wie so ein Schulbub. Ich verteidige jetzt die SPD, weil ich für Qualitätsjournalismus bin.”

So der Politiker, der auch im Aufsichtsrat des ZDF sitzt.

Ausgerechnet der Seehofer, der noch vor nicht allzulanger Zeit, Journalisten aus Bayern ausweisen lassen wollte.

Blicken wir einige Wochen zurück:

Der “Monitor” Journalist Stephan Stuchlik hatte die Landtagspräsidentin Barbara Stamm zu Zahlungen an Abgeordnete befragen wollen.

Von diesem ungeheuren Vorgehen des Monitor Journalisten, hatte nun der “Herrgott von Bayern”- Ministerpräsident Horst Seehofer erfahren, der sich anschliessend so arg über den “bösen” Jornalisten des ARD-Magazins “Monitor” aufregte, dass er am Rande einer anderen Veranstaltung zur Main -Post gesagt haben soll:

“Das geht so nicht, da werde ich mich sofort drum kümmern. Die müssen raus aus Bayern.”

Indessen sieht das ZDF das ganze etwas entspannter und verteidigte seine Moderatorin mit folgenden Worten:

“Argumentativer Schlagabtausch und Verbalgefecht sind Instrumente des politischen Journalismus”.

SPD Chef-Sigmar Gabriel legt sich mit ZDF-Moderatorin Marietta Slomka an

In der gestrigen Ausgabe des “heute journals” im ZDF lieferten sich Moderatorin Marietta Slmoka und SPD-Chef  Sigmar Gabriel ein heftiges Wortgefecht, wobei er auf  Fragen der Moderatorin äußerst patzig antwortete.

Fragen zur großen Koalition

Als “Blödsinn” bezeichnete er die Fragen zur großen Koalition. “Das stimmt nicht, was sie sagen”, antwortete er Slomka. Außerdem könne er die Argumente der Moderatorin nicht ernst nehmen.

Gabriel sagte, es sei “nicht das erste Mal, dass Sie in Interviews mit Sozialdemokraten nichts anderes versuchen, als uns das Wort im Mund umzudrehen”. Die Moderatorin verbat sich diese Unterstellung.

Auch das ZDF wies empört den Vorwurf der Parteilichkeit zurück und sprach von normalen journalistischen Instrumenten, die Slomka anwandte.

Das Interview wird auch heute noch heftig diskutiert und sorgt im Internet für die unterschiedlichsten Reaktionen.

Während die einen Slomka peinlich fanden, sahen es andere genau umgekehrt.

Die IG-Metaller befanden: “Endlich mal ein Interview mit Feuer.”

Quelle: spiegel.de