
März 12, 2012
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Posted by Rechtsanwalt Daniel A. Loschelder
Kostenfalle “Gewerbeauskunft-Zentrale“. Wieder werden Faxe oder Briefe von einer GWE GmbH aus Düsseldorf an Gewerbetreibende verschickt. Wer sich dann nicht die Zeit nimmt und das Schreiben genauestens studiert, landet in einer Kostenfalle.
Zur “Kundengewinnung” schreibt die GWE GmbH Gewerbetreibende in ganz Deutschland an und übersendet diesen sogenannte “Eintragungsangebote”.
Dass bei einer Unterschrift ein 2-Jahresvertrag geschlossen wird, der monatlich 39,85 € zzgl. Umsatzsteuer kostet, (in 2 Jahren 956,40 zzgl. Umsatzsteuer) wird dabei so gut im Kleingedruckten versteckt, dass die meisten Angeschriebenen diese Klauseln nicht entdecken.
Fällt der Gewerbetreibende auf die Masche herein und der Vertag kommt zustande, übt die GWE GmbH in der Folge Druck auf ihre vermeintlichen “Kunden” aus und beauftragt schließlich das Inkassounternehmen
“Deutsche Direkt Inkasso” mit der Eintreibung der Forderungen.
Dies kann für den Gewerbetreibenden, der auf die Masche hereingefallen ist, sehr unangenehm und zermürbend werden.
Aus Angst und Unwissenheit zahlen die meisten Opfer.
Dabei bestehen beste Aussichten, sich von dem angeblich geschlossenen Vertrag zu lösen. Zahlreiche Gerichte haben dem Geschäftsmodell der GWE GmbH und ähnlichen Geschäftsmodellen bereits eine Absage erteilt und Unlauterkeit festgestellt.
Die Wirtschaftskanzlei “LoschelderLeisenberg” vertritt bereits zahlreiche Mandanten in dieser Angelegenheit und klagt für ihre Mandanten gegen die GWE GmbH auf Feststellung, dass der geltend gemachte Anspruch nicht besteht.
Die Vergangenheit hat dabei gezeigt, dass dies das beste und effektivste Mittel ist, um sich gegen unberechtigte Forderungen zur Wehr zu setzen.
Wenn der Klage entsprochen wird trägt übrigens die GWE GmbH die Kosten. Den Opfern entstehen also keine Kosten, wenn sie ihr Recht einklagen und gewinnen.
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März 6, 2012
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Posted by admin
Die Gewerbeauskunft-zentrale erweckt mit dem Formular den Eindruck, dass es sich um den Eintrag in ein öffentliches Register handelt. Auf den zugeschickten Schreiben an Gewerbetreibende, stehen bereits Angaben zum konkreten Unternehmen des Angeschriebenen, die ergänzt oder gegebenenfalls korrigiert werden sollen.
Im kleingedruckten Fließtext des GEW-Schreibens, wird zunächst den “Damen und Herren” erklärt, nur vollständige und aktuelle Firmendaten würden eine “erfolgreiche Empfehlung Ihres Unternehmens” gewährleisten.
Darüber steht zwar unter anderem auch “Eintragungsangebot” und weiter unten mitten im Text, dass der “Basiseintrag” (im Internet) jährlich 569,06 Euro kostet und man mit der Unterzeichnung den Basiseintrag “für zwei Jahre verbindlich bestellt”.
Der Bundesgerichtshof hat in einer Entscheidung “Az. I ZR 157/10″ der Abzocke durch so genannte Branchendienste einen Riegel vorgeschoben. Die “Werbung”, und nichts anderes ist oben angeführtes Angebot, darf bei Gewerbetreibenden nicht gezielt auf die Unaufmerksamkeit des Gewerbetreibenden setzen.
Der werbende Charakter einer Werbung darf nicht verschleiert oder versteckt werden.
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Februar 23, 2012
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Posted by admin
Wie die Hamburger Morgenpost berichtete, sind mindestens zwölf Hamburger Schulen in eine teure Abo-Falle der „Gewerbeauskunft-Zentrale“ getappt und sollen nun je knapp 500 Euro zahlen. In den Faxen/Briefen des fragwürdigen Unternehmens werden Firmen, Vereine und Institutionen aufgefordert, ihre Daten zu ergänzen oder zu korrigieren.
Wer die Post/Fax ausgefüllt zurückschickt, der hat plötzlich und ungewollt einen Vertrag mit der “Gewerbeauskunft-Zentrale” unterzeichnet. Für monatlich knapp 40 Euro werden die Schulen in ein so gut wie nutzloses Online-Firmenregister eingetragen.
Der Betrag ist für ein Jahr im Voraus zu zahlen, und er läuft in der Regel ganze zwei Jahre.
Quelle: mopo
Im übrigen warnen seit weit über einem Jahr die Polizei, IHKs und diverse andere Institutionen vor den Abzock-Tricks der Gewerbeauskunft-Zentrale oder ähnlich klingender Firmennamen.
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Juli 7, 2011
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Posted by admin
Obwohl dem Adressbuchverlag „Gewerbeauskunft-Zentrale” mit Urteil vom 15. April 2011 vom Landgericht Düsseldorf bescheinigt wurde, dass die so genannten “Offerten” rechtswidrig sind, verschickt der Rechtsanwalt der Gewerbeauskunfts-Zentrale, Herr Burkhard Joepchen, zur Zeit verstärkt Mahnbriefe mit sehr kurzen Zahlungsfristen und der Drohung, ein gerichtliches Mahnverfahren einzuleiten.
Die IHK Hochrhein-Bodensee rät betroffenen Unternehmern, sich weiterhin nicht zur Zahlung nötigen zu lassen. Denn das Urteil des LG Düsseldorf ist als maßgeblich zu betrachten, solange keine endgültige rechtskräftige Entscheidung ergangen ist.
Betroffene Unternehmen, die Rechnungen oder Mahnbriefe vom Gewerbeauskunft-Zentrale “Anwalt Burkhard Joepchen” erhalten, sollten sich an die jeweiligen IHKs ihres Wohnorts unter dem Stichwort “Wettbewerb” wenden.
Quelle: IHK Konstanz
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Juni 3, 2011
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Posted by Mueller
Die Redaktion von Konsumer berichtet seit September letzten Jahres über die Gewerbeauskunft-Zentrale,
“www.gewerbeauskunft-zentrale.de“.
Ziel dieser Firma ist es, Unternehmer in das eigene Branchenverzeichnis im Internet aufzunehmen. Mit “unseriösem Vorgehen”, wie die Industrie und Handelskammer (IHK) Ostwestfalen in Bielefeld meint.
Teure Internet-Abzocke
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