Rumänische Cyberganster festgenommen

Die rumänische Polizei hat in Zusammenarbeit mit dem amerikanischen FBI in einem grenzübergreifendem Großeinsatz 117 Wohnungen durchsucht und dabei 22 Personen festgenommen, denen Internetkriminalität im großen Stil vorgeworfen wird.

Den beschuldigten Rumänen wird Bildung einer kriminellen Vereinigung und Computerbetrug  vorgeworfen. Die Gauner verkauften über so genannte Fake Shops  Waren, die sie nie hatten und nutzten dazu gefälschte Identitäten.

Die Mehrzahl der Shops soll sich an US Bürger gerichtet haben, aber auch Kunden in Deutschland, Schweiz und Österreich fielen auf die Fake Shops rein.

Die Ermittler griffen die verdächtigen Personen in den Städten:  Bukarest, Craiova, Tg. Jiu, Timişoara, Râmnicu-Vâlcea, Zimnicea, Alexandria, Reşiţa şi Piteşti. Jiu, Timisoara, Ramnicu-Valcea, Zimnicea, Alexandria, Resita und Pitesti auf.

Die Täter sollen nach ersten Angaben der Ermittlungsbehörden einen Schaden von rund 20 Millionen Dollar verursacht haben.

Quelle: ADS

Anm.d.Red. Originaltext  frei übersetzt.

Gefahrenquelle Internetshop – Wie dreiste Abzocker Kunden übers Ohr hauen

Es ist einer der dreistesten Fälle von Internetshop-Abzocke der letzten Jahre. Eine Bande von Kriminellen soll über mehr als zwei Jahre verschiedene Onlineshops betrieben haben, über die sie Warenbestellungen im Wert von 20 Millionen Euro erhalten haben. Die Gelder wurden einkassiert – die Waren nie versendet. Die Überweisungen wurden über verschiedene Konten abgewickelt – die von sogenannten Kontomanagern zur Verfügung gestellt wurden. Dazu wurden Menschen über Anzeigen geködert, um ihr Konto gegen eine prozentuale Beteiligung von fünf Prozent zur Verfügung zu stellen. Das Bundeskriminalamt spricht in diesem Fall von Geldwäsche.


Gefahrenquelle Internetshop

Jetzt wollen die “Kontomanager” und die Geschädigten die Bande dingfest machen. Doch die ist alles andere als harmlos. Per Mail wurden bereits Drohungen gegen komplette Familien ausgesprochen, dass polizeiliche Anzeigen zurückgenommen werden sollten, da die inzwischen als “Fakeshop-Bande” bekannte Gruppe, ansonsten “Konsequenzen ziehen” würde.PLANETOPIA hat mit Geschädigten gesprochen und geschaut, wer hinter der Abzocke steckt.

Neues in Sachen “Rattan” Schummel Shops

Wir erinnern uns sicher alle an eine “Disaya GmbH”?  Man versuchte schon im Jahr 2010 Kunden abzuzocken. Deshalb berichteten wir letztes Jahr  des öfteren über Unseriöse Rattanshops.  Die Redaktion von Akte 2011 erneut auf der Spur des Onlineshops, der bei Kunden soviel Unmut und Ärger verursacht.


Rattan Schummler?

Betrogene Verbraucher: Die Schummelshop Bande

Beamte des BKA, LKA und Polizisten aus Nordrhein-Westfalen, Mecklenburg-Vorpommern, Hessen, Niedersachsen und Berlin zerschlugen die so genannte Fakeshopbande.
Die mutmaßlichen Täter stellten in den letzen Jahren zahlreiche seriös aussehende Onlineshops ins Internet, für das Impressum aber häufig echte Daten ahnungsloser Firmen missbrauchten und Artikel aller Art zu auffällig günstigen Preisen anboten. Als Bezahlung wurde Vorkasse meist auf ein deutsches Konto gefordert, was die meisten Geschädigten sorglos akzeptierten. Die Konten stellten von den Tätern angeworbene Finanzagenten zur Verfügung. Dabei handelte es sich um Privatpersonen, die meist per E-Mail geködert wurden, ihr Konto gegen Bezahlung zur Verfügung zu stellen.


Die Fakeshop Bande

LKA Bayern: Kriminelle “Fakeshopbande” hochgenommen

GoldshopBeamte des BKA, LKA  und Polizisten aus Nordrhein-Westfalen, Mecklenburg-Vorpommern, Hessen, Niedersachsen und Berlin zerschlugen die so genannte Fakeshopbande.

Bundesweit durchsuchten mehr als 170 Polizeibeamte 29 Objekte und verhafteten 8 Personen im Inland, darunter die Drahtzieher der Bande.

Die mutmaßlichen Täter stellten in den letzen Jahren  zahlreiche seriös aussehende Onlineshops ins Internet, für das Impressum aber häufig echte Daten ahnungsloser Firmen missbrauchten und Artikel aller Art zu auffällig günstigen Preisen anboten.

Als Bezahlung wurde Vorkasse meist auf ein deutsches Konto gefordert, was die meisten Geschädigten sorglos akzeptierten. Die Konten stellten von den Tätern angeworbene Finanzagenten zur Verfügung. Dabei handelte es sich um Privatpersonen, die meist per E-Mail geködert wurden, ihr Konto gegen Bezahlung zur Verfügung zu stellen.

Sie sollten für ihren neuen „Arbeitgeber“ Gelder entgegen nehmen und weiter transferieren bzw. sie überließen die Zugangsdaten zum Online-Banking den „Arbeitgebern“. Dabei war den Finanzagenten meist nicht bewusst, dass sie zur Geldwäsche missbraucht werden und sich ggf. selbst strafbar machten.

Die Tatverdächtigen lockten die geschädigten Internetnutzer mit Lego-Spielzeug für 30,- Euro über begehrte Elektroartikel bis hin zu 1-kg-Goldbarren für 24.704,00 Euro.

Die Gruppierung soll sich auch mit weiteren „Nebentätigkeiten“ unberechtigt an den Geldern Ahnungsloser bedient haben. So sollen sie darüber hinaus im Phishinggeschäft (Ausspähung von Kontodaten) tätig gewesen und Online-Bankkonten geplündert haben.

Welch kriminelle Energie die Täter antrieb, zeigt sich daran, dass Internetforen, die bereits offensiv vor den Machenschaften gewarnt haben, mit sogenannten DDoS-Angriffen mehrfach lahm gelegt und die Verantwortlichen mit körperlichen Repressalien bedroht wurden.

Geschädigte, die bisher noch keine Anzeige erstatten haben, werden gebeten, sich an ihre örtlich zuständige Polizeidienststelle zu wenden.

Das Bayerische Landeskriminalamt warnt in dem Zusammenhang noch einmal vor den Tricks der Betrüger im Internet. Es ist zu befürchten, dass es bereits Trittbrettfahrer gibt und mit weiteren Nachahmern zu rechnen ist. Das LKA appelliert deshalb eindringlich, im Internet nicht allzu leichtgläubig seine Daten, insbesondere sein Konto preis zu geben und auch bei der Bezahlung von Interneteinkäufen ein gesundes Misstrauen an den Tag zu legen.

ACHTUNG – diese betrügerischen Shops sind noch online. Das Bayerische Landeskriminalamt warnt dringend davor, auf folgenden Seiten einzukaufen:

www.usa-auto-kaufen.de
www.luxus-ferienhaus24.de
www.af-import-autohaus.de

Quelle: Polizei Bayern