Warnung vor Trojaner:E-Mail “Mahnung” von der Viking Online Store GmbH ist eine Fälschung

abzockeEs werden wieder E-Mails verschickt, die bekannte Firmennamen vorgaukeln und dem Empfänger der Mail suggerieren, es beständen Zahlungsverpflichtungen der Firma gegenüber.

Der Empfänger der Mail soll die im Anhang befindliche Datei- die eine Rechnung enthalten soll, dazu öffnen.

Im vorliegenden Fall mahnt ein angeblicher Anwalt “Paul Schmid” mit seinem Inkasso-Büro für die Viking Online Store GmbH. Doch der Versandhändler hat nichts mit dieser Mail zu tun.

Der Name des Versandhändlers Viking wird ganz dreist von Kriminellen missbraucht.

Im Anhang befindet sich eine Datei mit Namen: “Kostenrechnung.zip”. Meist versteckt sich darin ein Trojaner- oder wie im aktuellen Fall eine MS-Dos Anwendung, die alles mögliche mit ihrem Rechner anstellen kann.

Die Absender der Mahn-Mails wollen nach unseren Erkenntnissen nicht an Ihr Geld. Wir sind nach Recherchen ganz sicher: einen “Paul Schmid”, Anwalt mit angehängtem Inkassobüro gibt es so nicht.

Nachstehend zur Ansicht und als Warnung, die E-Mail welche verschickt wurde.

“Die persönliche Anrede und die Empfänger-Emailadresse wurden von uns aus Datenschutzgründen anonymisiert.”

Gesendet: Mittwoch, 19. Juni 2013 um 14:14 Uhr
Von: ”Paul Schmid Anwalt” <meanka1@online.de>
An: ”**************@gmx.de>
Betreff: Name Ihre Rechnung 19.06.2013

Sehr geehrte/r **********,unsere Kanzlei wurden von Viking Online Store GmbH beauftragt die finanziellen Interessen zu schützen. Die ordnungsgemäße Bevollmächtigung wurde anwaltlich zugesichert.

14,00 Euro (nach Nummer 6335 RGV)
37,00 Euro (Pauschalvergütung gemäß RVG § 7 Abs. 1 und 2)

Mit der Bestellung im Online Shop vom 03.04.2013 haben Sie sich gesetzlich verpflichtet die Summe von 565,00 Euro an unseren Mandanten zu überweisen.

Dem sind Sie bis jetzt nicht nachgekommen. Außerdem sind Sie verpflichtet die Kosten unserer Inanspruchnahme im vollen Umfang zu zahlen.

Wir zwingen Sie gesetzlich den Gesamtbetrag auf das Bankkonto unseren Mandanten zu übersenden.

Die Bankdaten und die Einzelheiten Ihrer Bestellung finden Sie im angehängtem Ordner. Für den Eingang der Zahlung setzten wir Ihnen eine gesetzliche letzte Zeitfrist bis zum 26.06.2013.

Mit besten Grüßen
Paul Schmid Inkasso-Buro

Empfänger solcher dubiosen Mails sollten keine Panik bekommen.

Der Absender versucht mit den finanziellen Drohungen den Empfänger einzuschüchtern, damit dieser den Anhang öffnet und sich der Trojaner ausbreiten kann.

Wir empfehlen: Die Mail sofort löschen- und auf keinen Fall den Anhang öffnen.

Lebensmittelindustrie:Milliarden Umsätze mit “Fettarm” und “Gesund”

fettKein Lebensmittel hat einen derart schlechten Ruf wie das Fett: Es macht dick, verstopft die Blutbahnen, verursacht lebensgefährliche Herz-Kreislaufkrankheiten.

Die Lebensmittelindustrie nutzt längst die Angst der Verbraucher vor ungesunder Ernährung und macht Milliardenumsätze mit Produkten, die “fettarm” und deshalb “gesund” sein sollen.

Doch bedeutet “fettarm” automatisch gesund und schlank? Es gibt Omega-3-Fettsäuren, Transfette, Cholesterinsenker, Pflanzenfett, tierisches Fett, gehärtet, gesättigt – wer soll da noch durchsteigen?

Margarine und Joghurt aus den Laboren der Lebensmittelindustrie senken den Cholesterinspiegel, kosten aber ein Vielfaches. Sind sie wirklich so gesund? Experten zweifeln.

Zu den “bösen” Fetten gehören industriell gehärtete Fettsäuren, die sogenannten Transfette, die vor allem in so beliebten Lebensmitteln wie Pommes Frites und Chips sowie in Keksen und Berlinern vorkommen. Für die Transfette gibt es in Dänemark längst Grenzwerte, in den USA sind sie zum Teil ganz verboten.

In Deutschland dagegen ist das kein Thema – doch die Verbraucher erfahren davon nichts.

Jeder zweite Deutsche ist zu dick. Das hat auch die Pharmaindustrie erkannt. In den Apotheken werden fettbindende Medikamente angeboten, die verhindern sollen, dass der Körper alles Fett aus der Nahrung aufnimmt. Können wir nun endlich so viel Fett essen, wie wir wollen?

Autorin Andrea Hauner hat für ihren Film Protagonistin Sonja mit der Kamera begleitet.

Heuschrecken:Wut bei Karstadt

karstadtFreudentränen – die sah man bei Karstadt-Mitarbeiterinnen vor drei Jahren, als Nicolas Berggruen den Konzern übernahm. Sie versprachen sich viel von dem menschenfreundlichen Retter und angeblichen Investor.

Doch daraus wurde nichts:

Berggruen gibt kein eigenes Geld, der angeschlagene Konzern muss die Sanierung aus dem laufenden Geschäft stemmen. Für viele Mitarbeiter ist Berggruen inzwischen zum Feindbild geworden, nachdem Karstadt 2000 Vollzeitstellen abbaute und kürzlich den Ausstieg aus der Tarifbindung verkündete.

Die Gewerkschaft ver.di kontert mit Streiks und ruft die Mitarbeiter deutschlandweit zu Protesten auf gegen Berggruen, seine Unternehmenspolitik und die Tarifflucht. Das wiederum empörte Berggruen so sehr, dass er in einem Zeitungsinterview ver.di scharf attackierte. Das Tuch scheint endgültig zerrissen.

Frontal21 über den Krach bei Karstadt.

Auto:Geschäfte mit Plakettenschwindel

plaketteAutos müssen alle zwei Jahre zur technischen Überprüfung. Vor einem halben Jahr war sogar eine jährliche Untersuchung in der Diskussion. Das wäre ein gutes Geschäft für die Prüfdienste geworden.

Doch das ist erstmal vom Tisch.

Dennoch bleibt die Autountersuchung eine lohnende Sache. Dabei machen auch dubiose Prüfdienste mit der Autountersuchung Geschäfte.

die story geht den besonderen Vereinbarungen rund um die gesetzliche Prüfungspflicht auf den Grund.

Dabei geht es um Prüfingenieure, die z. B. kein Fixgehalt bekommen, sondern am Umsatz beteiligt werden. Es geht um unsaubere Untersuchungen, Schmiergelder und frisierte Gutachten.

Ein Milliardengeschäft, das für Autobesitzer nicht transparent und überprüfbar ist, aber für das bezahlt werden muss.

Schwüle Witterung belastet den Körper: Kreislaufprobleme und Erschöpfung die Folge

TK-Pressefoto- TrinkenVor allem feucht-heiße Luft belastet den Organismus stark. Bei dem jetzt angekündigtem schwülem Wetter gerät jeder ins Schwitzen, denn der Körper versucht, die Körpertemperatur durch verstärkte Schweißproduktion zu senken, so die Techniker Krankenkasse (TK) in Niedersachsen.

Starkes Schwitzen führt zum Verlust von Flüssigkeit, Mineralstoffen und Spurenelementen. Um für Abkühlung zu sorgen, stellt der Körper außerdem die Blutgefäße der Haut weit.

Dadurch sinkt der Blutdruck und der Kreislauf wird geschwächt. Bei starker Hitze kann das dazu führen, dass das Gehirn nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird – dann stellen sich Schwindel, Kopfschmerzen, Mattigkeit und Konzentrationsstörungen ein, die so genannte Hitzeerschöpfung.

Besonders hitzegefährdet sind Menschen, deren Kreislauf ohnehin nicht sehr stabil ist, wie chronisch Kranke, übergewichtige und alte Menschen. Sie sollten an diesen heißen und schwülem Tagen besonders auf Abkühlung und ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten und sich am besten in kühlen, abgedunkelten Räumen aufhalten, empfiehlt die TK.

Jede schlagartige Abkühlung – zum Beispiel durch eine kalte Dusche – sollte jedoch vermieden werden, um den Kreislauf nicht noch mehr zu belasten.

Auch gesunde Menschen sollten sich vor allem in den Mittagsstunden besser nicht direkt der Sonne aussetzen und aufgeheizte Orte meiden. Säuglinge und Kleinkinder müssen besonders vor Hitze geschützt werden, weil sich ihr Körper noch nicht ausreichend durch Schwitzen abkühlen kann. Menschen mit schwachen Venen sollten gerade an heißen Tagen ihre Stützstrümpfe tragen, damit das Blut durch die Erweiterung der Gefäße nicht in den Beinen versackt und so zusätzlich Kreislaufprobleme verursacht.

Um den Kreislauf in der heißen Jahreszeit nicht zusätzlich zu belasten, sollte auch die Ernährung umgestellt werden, rät die TK, und auf fettes Essen verzichtet werden. Wenn die Firmenkantine trotz Sommerhitze Gulasch, Braten mit Sahnesoße oder Speckpfannkuchen anbietet, sollte man sich Frischkost von zu Hause mitnehmen.

Das Essen sollte leicht verdaulich sein, dabei reich an Vitaminen und Nährstoffen. Das sollte im Sommer nicht schwierig sein, denn es ist Obst- und Salatsaison. Früchte und Gemüse sind in allen Variationen zu haben und eignen sich auch zum Mitnehmen ins Büro.

Auch sollte möglichst wenig Kaffee oder Schwarztee, und tagsüber kein Alkohol getrunken werden. Reichlich Mineralwasser (je nach Temperaturgraden und Schweißproduktion zwei bis vier Liter am Tag), verdünnte Obst- und Gemüsesäfte löschen den Durst und gleichen den Flüssigkeits- und Mineralstoffverlust durch Schwitzen wieder aus.

Weitere Hitze-Schutz Tipps der TK:

· Beine immer mal wieder für ein paar Minuten hochlegen. Das entlastet die Gefäße und beugt dem Anschwellen der Füße und Beine vor.

· Bei Hitze auf Sport oder andere anstrengende körperliche Aktivitäten verzichten.

· Luftige und weite Kleidung, mit möglichst geringem Kunstfaseranteil, tragen. Helle Stoffe fördern die Wärmeabstrahlung und damit auch die Schweißverdunstung.

· Ein kaltes, feuchtes Tuch im Nacken oder auf der Stirn erfrischt und kühlt wirkungsvoll.

· Einen wohltuenden Frischeeffekt hat es auch, die Unterarme immer mal wieder ein paar Minuten lang unter fließendes kaltes Wasser zu halten oder sich ein kühles Fußbad zu gönnen.