Bot ergaunert sich Admin-Rechte und killt Virenscanner

Bild: G DataDie Antivirenexperten von G Data haben einen Bot entdeckt, der in der Lage ist Virenscanner lahm zu legen. Damit er das kann zeigt er zunächst eine gefälschte Windows-Fehlermeldung an, um sich Admin-Rechte zu erschleichen.

Laut der gefälschten Fehlermeldung ist ein kritischer Festplattenfehler im Ordner “Eigene Dokumente” aufgetreten und es soll ein Datenverlust drohen. Klickt der Nutzer auf “Dateien wiederherstellen”, erscheint ein Dialog der Benutzerkontensteuerung. Wer diesen in dem Glauben dass dadurch eine Datenrettung erfolgt auf  wiederherstellen klickt, verleiht dem Schädling “Bot” Admin-Rechte.

Dann sucht Beta Bot nach den Sicherheitslösungen, die er angreifen kann. Er kann Prozesse beenden, Registry Keys unwirksam machen oder die Auto-Update Funktion ausschalten.Bild: G Data

Laut G Data wird der Beta Bot genannte Schädling für rund 500 Euro in einem Untergrundforum gehandelt.

Dort wird er mit dem Versprechen angeboten, dass er fast 30 Sicherheitslösungen ausschalten kann- und dass man ihn nur schwer wieder los wird.

Quelle: GData

Tag der Arbeit:Was man über den 1. Mai wissen sollte

1maiJedes Jahr gehen am 1. Mai weltweit mehrere 100.000 Menschen auf die Straße, um zum Beispiel für gute Arbeit und faire Löhne zu demonstrieren.

Der Ursprung des Maifeiertages geht in das 17. Jahrhundert zurück.

Damals wurden erste Demonstrationen von der Arbeiterbewegung für bessere Arbeitsverhältnisse, wie z.B. der 8 Stunden Tag gestartet.

Nach verheerenden Ausschreitungen während der Demonstrationen wurde zum Gedenken der Opfer der 01. Mai als „Kampftag der Arbeiterbewegung“ ausgerufen.

1919 wurde dann der 01.Mai von der Weimarer Nationalversammlung zum gesetzlichen Feiertag bestimmt.

Auch in Österreich, Teilen der Schweiz und vielen anderen Staaten ist der Maifeiertag ein gesetzlicher Feiertag.

In der ehemaligen DDR und weiteren sozialistischen Ländern wurde der 1. Mai als “Internationaler Kampf- und Feiertag der Werktätigen für Frieden und Sozialismus” begangen und auf die Traditionen der internationalen Arbeiterbewegung verwiesen.

Symbol des 1. Mai ist die rote Mainelke

Wie ältere Menschen betrogen werden: So funktioniert der Enkel-Trick

enkeltrick1„Hallo Maria, rate mal wer dran ist?“ So oder ähnlich beginnen die redegewandten Betrüger das Telefonat mit ihren meist sehr alten Opfern.

Diesen wird dann aber schnell eine finanzielle Notlage des angeblichen Familienangehörigen (darum „Enkel“-Trick) vorgegaukelt.

So wird den überwiegend älteren Opfern Geld abgeschwatzt, das die Betrüger dann unter einem Vorwand von einem angeblichen Bekannten abholen lassen.

>Hier hören Sie den Enkeltrick  in einem Originalmitschnitt der Polizei .<

In diesem Zusammenhang gibt die Polizei folgende Tipps:

  •  Geben Sie gegenüber Unbekannten keinerlei Details zu familiären oder finanziellen Verhältnissen preis.
  • Rufen Sie bei Telefonanrufen angeblicher Verwandter oder Bekannter, die sich ihren Aussagen zufolge in finanzieller Notlage befinden, unter deren bekannter Telefonnummer zurück.
  • Notieren Sie sich die vom Anrufer angegebene Nummer und halten Sie sofort Rücksprache mit ihren Familienangehörigen. Verständigen Sie anschließend die Polizei.
  • Übergeben Sie niemals Bargeld an Fremde, die als Vertrauenspersonen angeblicher Verwandter auftreten.

Wie ahnungslose Internetnutzer bei Vorkassebetrug abgezockt werden

Vorsicht: Finanzagenten-Email

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Im vorliegenden Fall erhalten Internetnutzer eine Email, worin ihnen ein:

“Chris Douglas Naameh” von einer “Finanzielle Überwachung Unit, Erste Natinal der Bank London” mitteilt,  dass er 36.759.000 Millionen britische Pfund bei einer Bank in London hat und ihnen davon 35% zukommen lassen will.

Natürlich werden dafür ein paar private Daten benötigt.

Um Glaubwürdigkeit zu suggerieren, wird eine Kontakttelefonnummer angegeben(Nur Anrufbeantworter)und auf eine real existierende Webseite des Rafik Hariri- (ehemaliger libanesischer Ministerpräsident) verwiesen.

Wir warnen:

Gehen Sie nicht und niemals auf das per Mail verschickte Angebot ein-  hierbei handelt es sich um Betrug.

Sie werden aufgefordert Bearbeitungsbebühren vorzuschiessen um die versprochene Summe zu erhalten. Weder die Bank noch eine Person ist real existent

Wer bei diesen Geschäften mitmacht, wird nicht nur abgezockt, sonder schnell auch zum finanziellen Unterstützer, westafrikanischer organisierter krimineller Banden.

Nach Insider-Informationen handelt es sich um die so genannte Nigeria-Connection, die seit Jahrzehnten in Deutschland ihr Unwesen treibt. Ausführliche Informationen über fiktive Bankseiten finden Sie auf der Seite von 419

Stromkunden: Flexstrom-Pleite, was nun?

Der Stromanbieter Flexstrom hatte am Freitag (12.04.2013) Insolvenz angemeldet. Auch die Tochtergesellschaften des Berliner Anbieters, OptimalGrün und Löwenzahn Energie sind pleite, teilte Flexstrom mit.

Das Geschäft der Gas-Tochter FlexGas dagegen werde durch einen Investor weitergeführt. Stromkunden sind nun verunsichert.

Was ist aber, wenn ich den Strom bereits per Vorkasse bezahlt habe? ist mein Geld dann weg? kann ich es zurückholen?

Dazu gibt Gerhild Loer von der Verbraucherzentrale NRW Auskunft.