
April 19, 2013
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Gemein ist er wirklich, der gemeine Holzbock. Ixodes ricinus, wie sich das hinterlistige Spinnentier in der Fachsprache nennt, lauert draußen im Grünen. Das heißt, normalerweise hockt die Zecke faul auf Halmen oder ähnlichem und wartet ab.
Kommt ein geeigneter Wirt vorbei – zum Beispiel ein Mensch, ein Hund oder ein Reh – erwacht die Zecke, lässt sich abstreifen und klammert sich am Wirt fest.
Zecken sitzen also nicht auf Bäumen und lassen sich herunterfallen. Sie treiben sich auf Gräsern, Farnen oder losem Laub im Wald herum. Erspähen die Tierchen ein potenzielles Opfer, krallen sie sich an Schuhen, Hosen oder direkt an der Haut fest. Dort krabbelt die Zecke solange umher, bis sie eine gut durchblutete Stelle ausfindig macht – beispielsweise die Kniebeuge. Dann sticht die Zecke zu und saugt Blut.
Der Stich einer Zecke kann schwere Krankheiten auslösen. Eine davon ist die Hirnhautentzündung FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis). Dagegen kann man sich impfen lassen.
Gegen die Borreliose gibt es keinen Schutz. Die bei der heimtückischen bakteriellen Infektion übertragenen Erreger können sich im Körper einnisten und zu chronischen Entzündungen führen.
Die meisten Experten und offiziellen Stellen halten die Krankheit Borreliose für gut behandelbar. Dennoch schlagen Betroffenenverbände Alarm: Über eine Million Borreliose-Opfer gebe es allein in Deutschland; hinter vielen unspezifischen Beschwerden stecke eine unentdeckte chronische Borreliose.
Dokumentation: wie gefährlich ist Borreliose wirklich?
Weitere Internetseiten die Informationen über Borreliose bereitstellen:
Deutsche Borreliose-Gesellschaft e.V..
Zecken.de
Wie wird eine Zecke richtig entfernt? .
Borreliose und FSME Bund Deutschland (BFBD) .
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Juni 23, 2012
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Die in den nördlichen Breiten durch Zeckenstiche am häufigsten übertragene Krankheit ist die Borreliose. Wer im Frühsommer durch Wald und Wiese streift, hat gute Chancen, mit einer Zecke nach Haus zu kommen. Der Stich der kleinen Spinnentiere kann schwere Krankheiten auslösen. Während man sich gegen die Hirnhautentzündung FSME immerhin impfen lassen kann, gibt es gegen die Borreliose keinen Schutz.
Die heimtückische bakterielle Infektion, die erst vor 30 Jahren erkannt wurde, zeigt sich zunächst nur durch eine Rötung um die Einstichstelle. Die Erreger können sich aber im Körper einnisten und zu chronischen Entzündungen führen.
Wie gefährlich sie ist, darum tobt eine heftige Auseinandersetzung. Selbsthilfegruppen sprechen von jährlich mehr als einer Million Opfer allein in Deutschland, die Krankheit könne sich jahrelang im Körper verstecken und auch dann für eine Vielzahl von Beschwerden sorgen, wenn sie mit wissenschaftlich anerkannten Methoden gar nicht nachweisbar ist.
Offizielle Stellen halten diese Zahlen für völlig übertrieben und warnen vor einer “Borreliose-Hysterie”. Die Dokumentation will klären, wie gefährlich die Borreliose wirklich ist.
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Juni 13, 2012
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Betroffenenverbände schlagen Alarm: Über eine Million Borreliose-Opfer gebe es allein in Deutschland, sagen sie, und hinter vielen Beschwerden und chronischen Krankheiten stecke in Wirklichkeit die heimtückische, von Zecken übertragene bakterielle Infektion. Die Erreger, so heißt es, verstecken sich nach dem Zeckenstich jahrelang unbemerkt im Körper eines Opfers, bevor sie plötzlich losschlagen und schwere Schäden hervorrufen.
Sichtbare Zeichen der Erkrankung sind kreisförmige, sich ausdehnende Hautrötungen. Hinzu kommen oft noch Fieber sowie Schmerzen in den Muskeln. Noch Monate nach dem Ereignis kann es zu Gelenkschmerzen, Nervenentzündungen und sogar Herzmuskelerkrankungen kommen.
Tausende vermeintlich an Borreliose Erkrankte lassen sich inzwischen auf waghalsige und teure Therapien ein. Offizielle Stellen dagegen halten die Krankheit dank moderner Antibiotika für gut behandelbar und warnen vor Panikmache. Wie gefährlich ist die Borreliose wirklich? Diese Frage versucht Filmemacher Patrick Hünerfeld in seiner Dokumentation zu beantworten.
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Juni 4, 2012
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Posted by admin
Sie sitzen im Unterholz, im Gebüsch und auf Wiesen, im kniehohen Gras. Hier warten die winzigen Blutsauger auf ihre Opfer. Vor zwei Jahren hat eine Zecke Stefan Hornischer in den Arm gestochen. Er hat sie damals einfach selbst entfernt.
Doch fünf Monate später wird er plötzlich krank.
“Die ersten Symptome der Krankheit waren Beschwerden im Knie, dann im Kopf benebelt, Konzentrationsschwierigkeiten, Leseschwierigkeiten, Gleichgewichtsprobleme waren sehr schnell mit dabei”, erinnert sich Hornischer. Und es kam es noch schlimmer: Neben starken Schmerzen im ganzen Körper waren dann auch noch seine Beine gelähmt.
Borreliose – das ist eine heimtückische Krankheit, die überall in Deutschland auftritt. Doch nur einige Bundesländer tun etwas. In den ostdeutschen Ländern müssen die Ärzte Borreliose-Fälle den Gesundheitsbehören melden. Seit einem Jahr wird das auch im Saarland und Rheinland-Pfalz praktiziert. Bayern und Baden-Württemberg wollen jetzt nachziehen.
Doch NRW ist gegen eine ärztliche Meldepflicht.
“Es nützt den Patientinnen und Patienten nichts, weil eine Meldepflicht keine Infektion verhindern kann, weil Borreliose nicht von Mensch zu Mensch zu übertragen ist”, erklärt NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne).
“Und das Zweite ist, es hilft auch nichts, weil dadurch, dass die Diagnose bei Borreliose sehr schwierig ist, haben wir immer die Situation, dass man den Zeitpunkt der Infektion und damit auch den Ort der Infektion gar nicht so einfach nachweisen kann.”
Die Sendung Westpol vom WDR hat sich mit dem Thema beschäftigt. Sehen Sie sich dazu das Video an.
Weitere Internetseiten die Informationen über Borreliose bereitstellen:
Deutsche Borreliose-Gesellschaft e.V..
Zecken.de
Wie wird eine Zecke richtig entfernt? .
Borreliose und FSME Bund Deutschland (BFBD) .
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April 6, 2010
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Posted by K.Hog
Kaum ist der Frühling da, sind auch schon wieder die Zecken aktiv. Trotz des langen und kalten Winters rechnen Experten dieses Jahr mit einer Zeckenplage in Deutschland.
Die Kälte hat den Zecken wenig geschadet, da eine geschlossene Schneedecke ihnen in der Winterstarre einen optimalen Schutz bietet. Sobald es sieben Grad warm ist, werden sie wieder aktiv.
Deshalb ist schon jetzt Vorsicht geboten, wenn es raus in die freie Natur oder in den Garten geht. Doch nur die nur wenigen Millimeter großen Weibchen sind die gefährlichen Blutsauger. Mit ihrem Biss übertragen sie in ihrem Speichel Viren und Bakterien.
Vor allem FSME “Frühsommer-Meningoenzephalitis” und “Lyme-Borreliose” werden auf den Menschen übertragen.
Gegen FSME kann man sich impfen lassen. Doch selbst in Risikogebieten, dazu gehören Bayern, Baden-Württemberg, Südhessen und Teile von Südthüringen ist der Anteil der Menschen, die geimpft sind, mit knapp einem Drittel sehr gering. Dabei werden die Impfkosten von den Krankenkassen übernommen.
Quelle: heute-gesund-leben
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