Movie2k.to ist tot – Movie2k.bz ist geboren

Nachdem vor einigen Tagen die illegale Internetseite “movie2k.to”offline ging, rätselte halb Internet-Deutschland über den Hintergrund.

Die wildesten Spekulationen über den möglichen Grund der Abschaltung waren im Netz zu finden.

Die GVU betonte in einer Stellungnahme auf ihrer Internetseite, dass sie damit nichts zu tun habe.movie2k

Wie es scheint zu recht, denn ab diesem Wochenende ist die illegale Streamingseite mit Ihren Angeboten wieder online-  allerdings hat sich nun die Internetadresse geändert.

Aus “movie2k.to” wurde “movie2k.bz”

Unter der genannten Domain ist das gesamte Angebot an illegal hochgeladenen und verbreiteten Streams von Kinofilmen wieder verfügbar.

Ist das illegale Streamingportal Movie2k tot?

movie2kNachdem “Kino.to”-  Geschichte ist, ist die Internetpräsenz von “Movie2k.to” das größte deutschsprachige Streaming-Portal im Internet.

Seit einigen Stunden ist nun das illegale Streaming-Portal nicht mehr erreichbar.

Immer mal wieder werden Besucher auf t-online.de oder google.de umgeleitet.

Bisher ist jedoch unklar warum die Webseite “movie2k.to” nicht erreichbar ist.

Bisher gibt es keine Hinweise auf eine Beschlagnahmung oder gar Verhaftung der Hintermänner von “Movie2k”.

Es könnte sein, dass man die Seite freiwillig offline gestellt hat.

Der  Grund könnte die Hausdurchsuchung sein die vor einigen Tagen beim Top Uploader “Hologramm” von kino.to  durchgeführt wurde.

“Top-Uploader” von kino.to ist ins Netz gegangen

Zwei Jahre nach dem großen Schlag gegen die Gründerväter von Kino.to, haben die Ermittler des BKA in Schleswig-Holstein einen “Top-Uploader” aufgespürt.

Das teilte die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen ( GVU) am vergangenen Montag mit.

Der Verdächtige Spitzname”Hologramm” ist bei einer Wohnungsdurchsuchung am Mittwoch letzter Woche, mit Rechner und Speichermedien ins Netz der Fahnder gegangen. Er zeigte sich kooperativ und hat seine Tat voll eingeräumt.

Daher ließ man ihn weiterhin auf freiem Fuß.

Laut GVU habe der Verdächtige, der im Internet unter dem Pseudonym “Hologramm” bekannt war, zwischen September 2008 und April 2011 fast 120.000 illegale Filmkopien im Netz veröffentlicht und verbreitet.

Nach der Schließung von kino.to habe er Inhalte an movie2k weitergegeben und verbreitet.

Der Gründer und Chef des Streaming-Portals war Mitte Juni 2012 vom Landgericht Leipzig zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Es hatte den 39-Jährigen der massenhaften Urheberrechtsverletzung für schuldig befunden.

Kino.to: Staatsanwaltschaft will Premium-Nutzer verfolgen

Es ist nicht das erste Mal, dass ein Verfahren gegen ehemalige Premium-Kunden von Kino.to im Raum steht.

Nun hat jedoch zum ersten Mal die zuständige Generalstaatsanwaltschaft Dresden entsprechende Maßnahmen bestätigt.

Personen, die für die Nutzung des illegalen Filmportals zahlten, könnte also ein juristisches Verfahren drohen.

Die GVU beruft sich auf den Leipziger Richter Mathias Winderlich. Winderlich habe bei der mündlichen Begründung des Urteils gegen einen der kino.to-Mitarbeiter Ende 2011 auch die Nutzung von kino.to als Straftat gewertet.

Im Urteil (AZ: 200 Ls 390 Js 184/11, 21.12.2011) heißt es, dass Urheberrechtsgesetz (§ 16) stelle klar, „dass auch vorübergehend erstellte Vervielfältigungsstücke dem Urheberrechtsschutz unterfallen“. Die Ausnahmevorschrift des § 44a UrhG sei nicht einschlägig.

Nach GVU-Erkenntnissen habe sich innerhalb der Internetwerbewirtschaft längst eine Schattenwirtschaft entwickelt, die gezielt darauf aus sei, solche illegale Internetangebote am Leben zu erhalten. Dazu gehören insbesondere Betreiber von Abzockseiten und anderen dubiosen Angeboten, deren Werbung nicht auf seriösen Seiten platziert werden kann.

Die Hintermänner des Internetportals Kino.to konnten Werbeeinnahmen in Millionenhöhe erzielen, indem sie illegal Filme veröffentlichten.

Der Zentralverband der Deutschen Werbewirtschaft will die “Finanzierung illegaler Geschäftspraktiken durch Werbung” spürbar eindämmen, erklärt ZAW-Geschäftsführer Bernd Nauen im Interview.

Quelle: Netzwelt via irights.info

Heiße Spur im Millionen-Krimi um “Kino.to” führt nach Österreich

Es ist ein echter Krimi um ein illegales Unternehmen, Millionenumsätze und am Ende Haftstrafen:

Dirk B., Ex-Chef der Raubkopie-Seite kino.to wurde zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt- doch eine Frage bleibt ungeklärt:

Wer und wo sind seine Hintermänner?

Die Spur im Internet-Kriminalfall führt jetzt nach Österreich.

Der Verein Anti-Piraterie (VAP) vermutet hier die Hintermänner von Dirk B., konkret geht es um die Personen, die für die Werbung auf  Kino.to verantwortlich waren, mit der Millionen-Umsätze erzielt wurden.

Strafrechtlich haben die Hintermänner im Fall  Kino.to wohl nichts zu befürchten, denn Urheberrechtsverletzungen sind in Österreich Privatanklagedelikte.