Die Nigeria Connection ist zurück

Ein neues Jahr, neues Glück, das dachte sich sicherlich die Nigeria Connection und verschickt Faxe.

Eine aufmerksame Leserin informierte uns nun darüber, dass schon wieder blauäugige Menschen gesucht werden, die angeblich ein Anrecht auf 7,5 Millionen Euro haben. Doch Vorsicht!, dahinter steckt  die sogenannte Nigeria Connection. Diesmal werden Faxe in einem sehr schlechten Deutsch verschickt.

engel

Für ein eine größere Ansicht, klicken sie auf das Bild.

Warnung! gehen sie NIE! auf solche dubiosen Angebote ein, unter anderem machen sie sich sogar strafbar!

Abzocke: Google verlost angeblich 1 Million Euro

gdataG Data warnt vor einer neuen Spam-Flut der so genannten Nigeria-Connection.

Aktuell versenden die Betrüger millionenfach E-Mails mit vermeintlichen Gewinnbenachrichtigungen des „Google Ausstattungsfonds 2009“. Die Empfänger sollen möglichst schnell reagieren, da ein Gewinnanspruch lediglich bis zum 2. Dezember geltend gemacht werden könnte.

Das Ziel der Betrüger ist es, mehrere hundert Euro Bearbeitungsgebühr von den Opfern zu erschleichen und zusätzlich möglichst viele persönliche Daten für weitere Online-Delikte zu sammeln. G Data empfiehlt Empfängern, die E-Mail direkt zu löschen und nicht darauf zu antworten, da hierdurch die Echtheit ihrer E-Mail Adresse verifiziert wird. Im Vorfeld des Weihnachtsgeschäfts rechnet G Data mit einer deutlichen Zunahme von Spam- und Phishing-Mails.

„Es ist selbstverständlich äußerst unwahrscheinlich, dass die Empfängern den genannten Gewinn jemals bekommen. Stattdessen werden sie ihrer Daten beraubt und müssen immer wieder neue Gebühren bezahlen, damit der vermeintliche Gewinn endlich ausgezahlt wird. Solche E-Mails gehören ohne Umwege in den Papierkorb“

so Ralf Benzmüller, Leiter G Data Security Labs.

Die Täter verschicken E-Mails mit angeblichen Gewinnbenachrichtigungen von einem Gewinnspiel des „Google Ausstattungsfonds 2009“.

“Auf einer offiziellen Veranstaltung in Aachen sei die angegebene Gewinnnummer gezogen worden und der Empfänger dieser Mail damit berechtigt, die Summe von 1.000.000 „Euros“ (sic!!) bei der angeblich „Offiziellen Bezahlenden Bank“, Barclays Bank Plc, geltend zu machen.”

Die Versender dieser angeblichen Gewinnbenachrichtigung fordern von ihren Opfern folgende persönliche Angaben: Vorname, Geburtsdatum, Nachname, Geschlecht, Adresse, Nationalität, Beruf, Telefonnummer und eine Faxnummer.

Bereits beim aufmerksamen Lesen enttarnt sich die Phishing-Mail, denn die Täter nutzten scheinbar ein schlechtes automatisches Übersetzungsprogramm.

Um trotz der miserablen sprachlichen Fähigkeiten Seriosität zu suggerieren, nennen die Scammer international anerkannte Firmen, die angeblich ebenfalls in das Google Funds 2009 Programm involviert sind: Microsoft Inc., AOL, Carlsberg, Becks, Benz , Mercedez Benz, Coca-Cola, Suisse Credit, Raiffeisen Bankgruppe, Allianz, Volkswagen, Nokia und Siemens.

Die E-Mails werden von anonymen und oft wirren E-Mail Absendern verschickt (z.B. online12345@provider.com)
Die angegebenen Antwortadressen sehen ähnlich unecht aus
Es geht immer um Geld (Gewinne, Vorauszahlungen, Erbschaften, etc.)
Die Inhalte versprechen Dinge, die „zu schön sind, um wahr zu sein“
Die E-Mails sind mit vielen Rechtschreibfehlern gespickt

Anwender, die derartige E-Mails erhalten, sollten diese umgehend löschen!

quelle:  G Data

Akte09 über die Nigeria Connection

Die Nigeria Connection:
Seit 20 Jahren treibt sie weltweit ihr Unwesen,
bringt Opfer um ihr Geld. Die Betrügereien gehen in die Millionen. Viele
afrikanische Gauner sitzen in Lagos, der Hauptstadt Nigerias. In zahllosen
Internet-Cafes halten sie die Fäden in der Hand, führen von dort aus ihre Geschäfte.

Ihre Masche:
Sie bieten Autos, Motorräder, Immobilien und sogar Yachten an:
Zu super Billigpreisen in kostenlosen Internetanzeigen. Sie setzen
auf die Sucht der Menschen, hochwertige Artikel für möglichst wenig Geld
zu erwerben. Den Interessenten werden anschließend Dutzende E-Mails geschrieben.

Und unter Vorhaltung falscher Tatsachen das Geld aus der Tasche gezogen.
In der Regel muss das Opfer vorab eine Versicherung leisten oder angebliche
Schmiergelder und Zollgebühren zahlen. Die Ware gibt es aber gar nicht!
Aktuell bieten die Abzocker niedliche Haustiere an, setzen auf Tierliebe und Mitleid…


Nigeria Connection: Betrügerei mit Air-France-Opfer

«Veronica Ivanovitch hinterlässt Ihnen ein Konto mit einem Betrag von 8,3 Millionen US-Dollar»,

heisst es in der E-Mail, die  am 5. Juni auf Fraudwatchers.org, einem Portal gegen Internetbetrug, publiziert wurde. Absender der dubiosen E-Mail ist ein gewisser Alban Bagbin, Anwalt bei einer Vermögensverwaltungsfirma in Ghana. Er beschreibt detailliert, wie Veronica Ivanovitch starb – beim Absturz der Air-France-Maschine am 1. Juni.

Dies stimmt tatsächlich, die Ehefrau von Sunrise-Gründer Hans Ivanovitch war eines der Schweizer ­Opfer.

Der Rest des E-Mails aber ist pure Abzocke: Beim Schreiben handelt es sich um einen typischen Vorschussbetrug, Scam genannt. Mit dieser Methode nehmen Betrüger wie etwa die so genannte Nigeria-Connection seit rund 10 Jahren gutgläubige Menschen aus: Sie versprechen dem Empfänger des E-Mails ein Erbe in Millionenhöhe. Geht der Angeschriebene auf das Angebot ein, sprechen die Betrüger von unerwarteten Kosten – etwa Ausgaben für den Notar, die zu übernehmen seien. Selbstverständlich sehen die Opfer nie auch nur einen Cent des in Aussicht gestellten Millionenbetrages.

quelle 20min.ch

Und wieder Spam von der Nigeria Connection

Folgende Mail fand ich heute in meinem Postfach:

Es werden wieder ” Dumme ” gesucht !

Lieber Freund!!!
Ich vermute das diese E-Mail eine Überraschung für Sie sein wird, aber es ist wahr.Ich bin bei einer routinen Überprüfung in meiner Bank (Standard Bank von Süd Afrika) wo ich arbeite, auf einem Konto gestoßen, was nicht in anspruch genommen worden ist, wo derzeit $12,500,000 (zwölfmillionenfünfhundert US Dollar) gutgeschrieben sind.
Dieses Konto gehörte Herrn Manfred Becker, der ein Kunde in unsere Bank war, der leider verstorben ist. Herr Becker war ein gebürtiger Deutscher.Damit es mir möglich ist dieses Geld $12,500,000 inanspruch zunehmen, benötige ich die zusammenarbeit eines Ausländischen Partners wie Sie,den ich als Verwandter und Erbe des verstorbenen Herrn Becker vorstellen kann,damit wir das Geld inanspruch nehmen können.
Für diese Unterstützung erhalten Sie 30% der Erbschaftsumme und die restlichen 70% teile ich mir mit meinen zwei Arbeitskollegen, die mich bei dieser Transaktion ebenfalls unterstützen.Wenn Sie interessiert sind, können Sie mir bitte eine E-Mail schicken, damit ich Ihnen mehr Details zukommen lassen kann.
Schicken Sie bitte Ihre Antwort auf diese E-Mail Adresse: (ditoweber@aim.com )
Mit freundlichen Grüßen
MARTINS WEBER DITO

Warnung! gehen sie NIE!! auf solche dubiosen Angebote ein, unter anderem machen sie sich sogar strafbar!