Rechtswidriges Vorgehen gegen brisantes Akte 20.12 Video

Daß man, wenn man über Abzocker, Gauner und andere dunklen Gelichter berichtet sich nicht unbedingt Freunde fürs Leben schafft, liegt in der Natur der Sache.

Was aber ein simpler Akte 20.12 Beitrag über Faustus Eberle und das Geflecht der Dunkelmänner auslöst, ist kaum zu fassen.

So wurde versucht, mittels eines Telefonanrufes in der man sich als Rechtsanwalt einer angesehenen Frankfurter Kanzlei ausgab-  ein entfernen des Akte 20.12 Videos vom 9.10.12 welches auf der Videoplattform von konsumer.eu zu finden ist,  zu erwirken.

Das ganze sei:

“Rein freundschaftlich und als kostenloser Rat zu betrachten- man meine es ja nur gut.”

Als wir uns, misstrauisch von Berufswegen- mittels einer Email an besagte Frankfurter Kanzlei wandten, stellte sich am darauf folgenden Tag heraus, daß die Kanzlei nicht beauftragt worden sei, irgend etwas gegen uns oder das Video zu unternehmen, alles ist in Ordnung.

Die Betreiber der Videoplattform Dailymotion, wo besagtes Video zu sehen war, ist anscheinend auf irgendwelche dubiosen Beschwerdeschreiben reingefallen, und hat es entfernt. Aber auch bei meinem Filehoster wurde versucht, das Video mit der Behauptung man verletze Rechte löschen zu lassen.

Zitat:

- Persönlichkeitsrecht von Herrn Faustus Eberle
- Persönlichkeitsrecht weiterer Personen
- Urheberrecht Dritter

Nach dem sich der Versuch das Video löschen zu lassen als Fehlschlag herausstellte und das Video immer noch auf der Plattform von konsumer.eu zu finden ist,  griff man zu dem profanen Mittel der Nötigung. § 240 Strafgesetzbuch

So erhielt ich, Fred Kaier am 16.10.12 eine Email in der ich “genötigt” werde.

Nötigung: (Vergleichbar mit Erpressung, nur ohne Geldforderung, deswegen Nötigung).

Auf anraten der Behörden- aus ermittlungstechnischen Gründen nur ein kleiner Auszug der Mail:

…Hallo Herr Kaier, folgender Deal, Sie bereinigen Ihren Internetauftritt[...]und wir versenden keine Infomail [...]mit amtlichem Führungszeugnis[...]z.B. an Bonner Bürger, Künstlervereine.[...]Vielleicht sollten Sie nochmal über Konsumer.eu nachdenken. Denken Sie scharf nach, dass ist nun kein Spiel mehr, die Uhr tickt. Also, denken Sie schnell und vernünftig nach.

Daß man sich den plumpen Versuch die Pressefreiheit mittels einer Nötigung zu beschneiden, sich nicht gefallen lassen kann, ist selbstverständlich-  und ich wandte mich an die Kripo in Bonn.

Der Straftatbestand der Nötigung ist ein so genanntes Offizialdelikt und entsprechende Ermittlungen wurden aufgenommen.

Update 21.10.12

Wie wir gesehen haben, wurde das Video bei Rutube eingestellt. Dort zum anschauen.

Der “Pate der Abofallenmafia” vor Gericht

Update 10.10.12, 12:00 Uhr

Der Inhaber der Webseite “nicht-abzocken.eu” (Torsten T.) leitet die Domain um, man landet auf Seiten der Verbraucherzentrale.

Aber:

Die Internet-Seite vom Erfüllungsgehilfen der Abofallenbetreiber hat nichts mit der Verbraucherzentrale zu tun, Internetnutzer sollten sich nicht verwirren lassen.

Seit einigen Wochen wird dem Internetunternehmer Faustus Eberle, (Pate der Abofallenmafia) in mehreren Verhandlungstagen vor dem Landgericht Frankfurt der Prozess gemacht.

Er muss er sich dafür verantworten, dass er Tausende von Internetnutzern mittels so genannter Abofallen abgezockt hat.

Aber auch die Handlanger des “Paten” werden sich mit Sicherheit irgendwann vor Gericht verantworten müssen.

Akte 2012 ist auf der Spur eines “Erfüllungsgehilfen der Abofallenbetreiber“.

Der Präsidet des Verbraucherschutzvereins “Nicht Abzocken.e.V”, Torsten T. der sich von Faustus Eberle vermutlich hat kaufen lassen, betreibt jetzt eine Presseagentur (IPA), die im Internet so gut wie unbekannt ist.

Akte 2012 stößt bei der Recherche nicht auf Torsten T. ehemaliger Lokführer und Präsident des Verbraucherschutzvereins “Nicht Abzocken.e.V”, sondern findet statt dessen Udo P. den ehemaligen Geschäftsführer der DIS Deutsche Inkassostelle GmbH

Den Film dazu haben wir hier  entdeckt.

Bis zur Klärung einer von uns geschriebenen Email an *********, bleibt das Video bei www.konsumer.eu auf  “privat” gesetzt.

Um Spekulationen zu entkräften: Es gibt und gab bislang keinen Beschluss oder eine Anordung, die uns verbietet, oder verboten hat, das Akte 2012 Video auf konsumer.info zu zeigen.

Update: 15.10.2012 13:oo Uhr

Wie uns Rechtsanwalt ****** per Email bestätigte, hat er unsere Redaktion nicht per Telefon kontaktiert und irgendeine Löschung von einem Film verlangt. (Hatten wir uns schon gedacht). Das Filmchen ist dort zu sehen.

Neues von der Abzockmafia

Nachdem bei einer großangelegten und bundesweiten Razzia durch mehrere  Staatsanwaltschaften Herr Faustus Eberle und sieben weitere Personen festgenommen wurden, ist es im Abofallengeflecht rund um Herrn Faustus Eberle (derzeit in U-Haft) ruhig geworden.

Es wurde bei Eberles Firma-  Die “europe holding AG” der Geschäftsführer ausgetauscht.

europe holding AG, in Zug, CH-170.3.014.368-5, Aktiengesellschaft (SHAB Nr. 70 vom 11.04.2012, S. 0, Publ. 6631856). Ausgeschiedene Personen und erloschene Unterschriften: Danieli, Domenico Savio, italienischer Staatsangehöriger, in Menziken, Mitglied des Verwaltungsrates, mit Einzelunterschrift. Eingetragene Personen neu oder mutierend: Polzin, Udo Michael, deutscher Staatsangehöriger, in Zürich, Mitglied des Verwaltungsrates, mit Einzelunterschrift.
Quelle

Ein Herr Udo Polzin hatte sich in der jüngsten Vergangenheit als Geschäftsführer der DIS Deutschen Inkassostelle GmbH einen zweifelhaften Ruf erworben.

Unruhe verbreitet zur Zeit der Erfüllungsgehilfe der Abofallenbetreiber, ein Herr Thorsten Trejtnar der anscheinend alles versucht, negative Berichterstattungen zwischen seiner neuen Firma-  “die IPA internationale Presseagentur” und “gewisse Verflechtungen” zwischen Abofallenbetreiber Faustus Eberle zu unterdrücken.

Man greift sogar zum Mittel einer einstweiligen Verfügung-  die aber wie das Sagenumwobene “Hornberger Schiessen” ausging. (Aktenzeichen 6 O 214/12, Landgericht Bielefeld)

Warum wird mit allen Mitteln versucht, Kritiker zum schweigen zu bringen?

Es gab, oder gibt einen Verein namens “Nicht-Abzocken e.V.” dessen Präsident  Thorsten Trejtnar war oder ist. Dieser Verein galt bis vor einigen Jahren als als seriös und hat sicher vielen Abofallenopfern geholfen.

Dieser Umstand führte vermutlich dazu, dass der Verein im Handstreich von der Abofallenmafia übernommen wurde.

Herr Treijtnar wurde meiner Meinung nach mit Geld überzeugt, die Seiten zu wechseln-  und so kooperiert er nun vermutlich mit dem seit Februar 2012 in Untersuchungshaft befindlichen Faustus Eberle.

Sehr interessant finden wir, wie sich Herr Treijtnar zu unüberlegten Handlungen hinreissen lässt, in dem er anscheinend Hausbesuche bei Kritikern macht.

Ex-Stasifunktionär versucht Opfer von nachbarschaft24.net zur Zahlung zu bewegen

nachbar1Es ist bereits über zwei Jahre her, seit das Portal Nachbarschaft24 ins Leben gerufen und per Spam beworben wurde.

In der Folgezeit meldeten sich sehr viel Opfer dieser Abzocke und suchten Hilfe in Verbraucherschutzforen.

Nun werden seit Ende November  Mahnbriefe an Betroffene  verschickt,  um sie zum Zahlen zu bewegen…

Gleichzeitig wurden auf freien Presseportalen Falschmeldungen des Anwalts eingestellt, die vermutlich nur eines zum Ziel haben:

Die Betroffenen mit Fehlinformationen zu verunsichern. Für den ehemaligen Stasifunktionär Frank Michalak ist das vermutlich nichts Neues.

In der aktuellen Drohwelle geht es hauptsächlich um Gerichtsurteile, die auch auf der Homepage des Anwalts veröffentlicht sind. Die dort aus dem Zusammenhang gerissenen Teilveröffentlichungen sind aber kein Grund nun Angst vor einer Klage haben zu müssen.

Sowohl die Drohschreiben von Anwalt Frank Michalak als auch die Pressemiiteilungen über Nachbarschaft24 sind nichts anderes als heisse Luft.

Bezüglich einer Zahlungverpflichtung für Nachbarschaft24 gab es ein Gerichtsurteil bei dem der Betreiber abgewatscht wurde.

Urteil des Amtsgerichts Berlin Mitte.

AG Berlin Mitte, vom 05.11.2008, Az. 17 C 298/08

Update zu: Verflechtungen zwischen Nachbarschaft24.net & nicht-abzocken.ev?

Will der gemeinnützige Verein Nicht Abzocken e.V. nun in das Inkassogeschäft einsteigen?
Der Aufruf der Webseite von tankstelleninkasso.com macht stutzig, denn es wird der Inhalt der Vereinsdomain nicht-abzocken.eu angezeigt.

Auf diese leidige Angelegenheit hat nun der Verein Nicht-Abzocken reagiert und eine Stellungnahme auf seinem Webportal veröffentlicht. Wenn man das überhaupt als Stellungnahme bezeichnen kann. Aber was will man verlangen, wenn schon einleitend heisst, “ein wenig Aufklärung”.

In Fettschrift werden die Besucher des Portals mit der folgenden Aussage konfrontiert:

Die Domain nicht-abzocken.com wurde und war niemals von dem Verein Nicht Abzocken registriert.

Das mag ja durchaus zutreffend sein und das Gegenteil hat auch niemand behauptet.

Wenn auch mit der eben zitierten Äußerung aber suggeriert werden soll, dass weder der Verein noch deren Vorstandsmitglieder jemals etwas mit der Seite nicht-abzocken.com zu tun hatten, ist das so nicht ganz korrekt.

Auch wenn die Domain nicht auf den Verein registriert war, so wurde sie dennoch von Vorstandsmitgliedern des Vereins administrativ (mit-) betreut. Im Webarchiv ist die Seite noch vorhandenen. Darüber lassen sich dann auch entsprechende Hinweise finden. Beispielsweise stehen in einer Themenübersicht neben den Daten des letzten Posts auch die Usernamen der Poster.

Aber es ist egal und ohnehin nicht zweifelsfrei nachzuvollziehen was in der Zwischenzeit mit der Domain nicht-abzocken.com passiert ist.

Fakt ist jedoch, dass diese jetzt auf einem Server liegt, der dem Firmengeflecht des Faustus Eberle zuzurechnen ist.

Auch auf eine weitere Verbindung zu Faustuas Eberle sei hingewiesen.

Im whois der anderen Vereinsdomains wie nicht-abzocken.eu ist Gerald Krauser eingetragen, ebenso wie bei den Domains für das Inkasso, welche auf dem Server auf der gleichen IP liegen wie die Vereinsdomains.

Aus dem Beitrag geht auch hervor, dass Gerald Krauser als Geschäftsführer für die neue Firma Pay2 Act UG im Handelsregister eingetragen ist.

Im Impressum der Seite steht aber noch ein weiterer Name.

pay2Demnach gibt es wohl zwei Geschäftsführer, auch wenn derzeit nur Gerald Krauser im Handelsregister eingetragen ist. Anscheinend war ursprünglich Sven Gerzon für den Posten des Geschäftsführers der Pay2 Act UG vorgesehen.

Sven Gerzon war zuvor Assistent der Geschäftsleitung bei der Firma HaF Hire and Fire GmbH, welche zum Geflecht von Faustus Eberle gehörte.

Geschäftsführer der HaF Hire and Fire GmbH war Noradin Johri, welcher auch heute noch als bestätigter Kontakt im Xing-Profil von Sven Gerzon eingetragen ist.

Vielleicht gibt es für diese merkwürdigen Verbindungen ja auch eine ganz simple Erklärung. Trotzdem fällt es schwer an soviel Zufälle zu glauben.

Immerhin war Sven Gerzon als Assistent der Geschäftsleitung bei einer Firma von Faustus Eberle in führender Position beschäftigt.

Dann taucht der Name Sven Gerzon gemeinsam mit dem von Gerald Krauser im Impressum der Firmandomain von Pay2 Act UG auf.

Diese Firmendomains liegen zusammen mit den Vereinsdomains auf einer IP und haben mit Gerald Krauser außerdem noch den gleichen Domaininhaber.

quelle: antiabzocke

Ich mag da nun nicht mehr an einen Zufall oder Verschwörung glauben, wenn so viele Fakten ans Tageslicht kommen. Aber anscheinend wurde beschlossen, dass  man mit “verschleiern und täuschen” besser fährt.