iOS 7 und 2 neue iPads

Dass Apple noch in diesem Jahr sein neues Betriebssystem iOS 7 für Mobilgeräte veröffentlichen will, ist schon länger bekannt. Die Beta-Version steht Entwicklern bereits zu Verfügung und dementsprechend ist das Internet schon jetzt voll von Vorabtests und jeder Menge Bildern.

Was dem Betrachter dabei als erstes ins Auge fallen dürfte, ist das neue Design mit knalligen Farben, neuen Icons und sehr klaren Linien und Schriften. An der Bedienung hat sich im Vergleich zum etwas angestaubten Vorgänger iOS 6 nicht viel geändert, wenngleich aber auch ein paar neue Funktionen eingebaut wurden, wie beispielsweise das verbesserte Multitasking. Das Verwalten der laufenden Anwendungen läuft jetzt über eine Art Cover-Flow-Ansicht.

Des weiteren muss der Nutzer jetzt seine Apps nicht mehr manuell aktualisieren, sondern das passiert nun automatisch im Hintergrund. Auch die fast schon wieder in Vergessenheit geratene Spachsteuerung Siri wurde überarbeitet und soll nun schneller und genauer Antworten können. Wer will kann sich die Sprachausgabe nun auch zu einer männlichen Stimme wechseln. Alle Neurungen am Betriebssystem kann man hier einsehen.

Getestet wurde bis jetzt nur auf dem iPhone 5, doch iOS 7 wird selbstverständlich auch für das iPad erscheinen und mit dem neuen OS auch vermutlich zwei neue iPads. Wer auf seinem iPad nämlich gerne mal fern sieht, der bekommt im Falle des iPad mini 2 nun auch ein gestochen scharfes Retina Display. Das gibt es bei großen iPad ja schon länger, doch auch dieses soll nun in einer komplett überarbeiteten Version 5 heraus kommen.

Aktuelle iPads zum Schnäppchenpreis

Offizielle Angaben zu den beiden neuen Geräten gibt es wie immer noch nicht, doch soviel ist wohl klar: Das iPad 5 wird dünner, leichter und schneller. Eine interne Leistungssteigerung war ja ohnehin abzusehen, erfreulich ist aber nun auch, dass endlich mal das Gehäuse modernisiert werden soll. Zu den Preisen ist leider auch noch nichts bekannt, die hochwertigere Hardware könnte aber auch bedeuten, dass beispielsweise das iPad mini 2 jetzt mit Retina Display etwas teurer wird.

Die aktuellen iPad Modelle gibt es unterdessen günstig bei Saturn, dort erfährt man mehr dazu. Je nach Anwendungszweck benötigt man nicht zwingend das neue scharfe Display, so mal davon auszugehen ist, dass damit auch der Stromverbrauch steigt.

Alles andere als cool: Die Methoden von Apple

foxconnCool, alternativ und easy – so gibt sich Apple gern. Doch hinter der heiteren Werbung für iPhone, iPod und iPad steckt knallhartes Kalkül.

Der vermeintliche Wohlfühl-Konzern aus Kalifornien vermeidet weltweit systematisch Steuern – und verdankt seine sensationellen Profite auch chinesischen Wanderarbeitern, die für Billiglöhne viel zu lange arbeiten müssen.

Mit den exzessiven Überstunden sollte zum Juli 2013 eigentlich Schluss sein, versprach eine von Apple beauftragte Prüforganisation.

Doch nach Frontal21-Recherchen scheint das fraglich.

In den vergangenen Wochen stürzten sich beim Apple-Zulieferer Foxconn drei Menschen in den Tod.

Schuld seien die miesen Arbeitsbedingungen, sagen Kritiker. Frontal21 berichtet über den achso coolen Konzern.

Verkaufsverbot durchgesetzt: Apple stoppt Verkauf von iPad und iPhone

Nachdem bereits im November letzten Jahres das Landgericht Mannheim entschied dass Apple ein Patent von Motorola verletzt und iPhones nicht verkauft werden dürfen, wurde das Urteil nun vollstreckt und der Verkauf vieler Produkte von Apple direkt gestoppt.

So sind die iPad-Modelle mit 3G und ältere iPhone-Modelle momentan in Apples Online Store nur mit “derzeit nicht verfügbar” ausgezeichnet.

Das betrifft neben dem iPad mit 3G auch das iPhone 3GS und das iPhone 4.

Das neueste iPhone, das iPhone 4S, ist dagegen weiterhin erhältlich.

Wie aber ein Apple-Sprecher sagt, werden die derzeit nicht erhältlichen iPhone- und iPad-Modelle “in Kürze” wieder in den Verkauf gehen.

 ”All iPad and iPhone models will be back on sale through Apple’s online store in Germany shortly. Apple appealed this ruling because Motorola repeatedly refuses to license this patent to Apple on reasonable terms, despite having declared it an industry standard patent seven years ago.”

Quelle: appblogger.de

Motorola vs. Apple: Verkaufsverbot für das iPhone in Deutschland

Patentkrieg: Apple darf  iPhones  in Deutschland nicht mehr verkaufen. Apple fing sich vor dem LG Mannheim ein sogenanntes Versäumnis- Urteil.

Das Versäumnisurteil ist nach deutschem Zivilprozessrecht eine gerichtliche Entscheidung, die gegen eine Partei ergeht, die in der mündlichen Verhandlung trotz ordnungsgemäßer Ladung nicht erschienen ist oder die trotz Erscheinens nicht zur Sache verhandelt.

So erliess das  LG Mannheim am 4. November 2011 folgendes Urteil gegen Apple. Apple darf  in Deutschland keine „mobilen Geräte“ mehr vertreiben, die gegen ein Motorola-Patent auf drahtlose Kommunikation verstoßen.

Der deutsche Patentrechtsexperte Florian Müller veröffentlichte in der Nacht auf Samstag das Gerichtsurteil in seinem Blog.

Laut Urteil darf Apple in Deutschland keine „mobilen Geräte“ mehr vertreiben, die gegen ein Motorola-Patent auf drahtlose Kommunikation verstoßen. Dieses Patent wurde Motorola 2003 zugesprochen und beschreibt

„ein Verfahren zum Durchführen einer Rückwärtszählfunktion während eines mobiltelefoninitiierten Transfers für ein Paketfunksystem“.

In welcher Form das iPhone und eventuell auch das iPad mit 3G dagegen verstoßen, ist derzeit noch nicht bekannt.

Apple in einem Statement dazu:

„Das ist eine verfahrenstechnische Angelegenheit und hat nichts mit dem Ausgang des eigentlichen Falles zu tun. Es betrifft derzeit weder unsere Fähigkeit in Deutschland Geschäfte zu machen, noch Produkte zu verkaufen.“

Quelle: Chip

Ausgebeutet für das iPhone 4S

Frontal 21 berichtet über die Arbeitsbedingungen der Apple Zulieferer in China. Dort sind Vergiftungen durch Reinigungsflüssigkeiten an der Tagesordnung.

Auch gab es 13 Selbstmorde, die jedoch von Apple heruntergespielt werden.

Kritiker klagen an: Arbeiter in Asien – vor allem in China – bauen die Produkte mit dem Apfel-Logo unter schwersten Bedingungen zusammen.

Skandale erschüttern die beauftragten Fabriken.