Trojaner in gefälschter Deutschen Bahn E-Mail

Deutsche BahnBedauerlicherweise sind aktuell E-Mails mit Absender Deutsche Bahn im Umlauf. Diese als “bahn.de” Buchungsbestätigungen getarnten E-Mails mit dem Betreff „Ihren Fahrkartenkauf (Auftrag…)“ stammen nicht von der Deutschen Bahn.

Es handelt sich hierbei um einen Betrugsversuch.

Kunden werden in diesen E-Mails aufgefordert, den Anhang zu öffnen. Die angehängte Datei enthält jedoch eine Schad-Software, die zu erheblichen Schäden auf den Rechnern führen können.

Die Deutsche Bahn bittet alle Kunden, die solche E-Mails erhalten haben, diese ungeöffnet zu löschen.

Die Deutsche Bahn versendet Buchungsbestätigungen ausschließlich unmittelbar nach der Buchung.

Quelle: Deutsche Bahn AG

Trojaner in gefälschter Telekom-Rechnung

Bild: heise.de -fake rechnung telekom

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Nach gefakten Rechnungen und angeblichen Gutschriften von renomierten Firmen wie z.B: Mediamarkt, Heine.de, Fressnapf und zahlreichen anderen, sind nun auch gefälschte Telekom-Rechnungen im Umlauf, die der Empfänger kaum vom Original unterscheiden kann. Im Anhang der Mail befindet sich ein Virus.

Der Betreff in der gefälschten Rechnung lautet “Rechung Online Monat April 2013″-  genauso eine Mail versendet die Telekom derzeit im Original an ihre Kunden.

Auch inhaltlich ist die HTML-Mail kaum von ihrem Vorbild zu unterscheiden.

Der wichtigste Anhaltspunkt dafür, dass es sich um eine Fälschung handelt, ist die fehlende persönliche Anrede.

Der Absender lautet bei dem vorliegenden Exemplar “rechnungonline.@telekom.de”, es befindet sich also ein Punkt vor dem @-Zeichen, der dort nicht hin gehört. Spätestens aber bei dem Anhang sollte man misstrauisch werden:

Es handelt sich um ein Zip-Archiv mit dem Namen Telekom-2013_04-Rechnung.zip

Quelle: heise.de

Foodwatch:Capri-Sonne & Co sind Dickmacher ersten Ranges

capri-sonnemitbanderoleLaut foodwatch enthält Capri-Sonne (in der Geschmacksrichtung Orange) pro 200-Milliliter-Beutel umgerechnet sechseinhalb Stück Würfelzucker-  und damit mehr als ein gleich großes Glas Fanta Orange.

Capri-Sonne tritt als Sponsor und Veranstalter von Sportevents für Kinder auf, betreut Kinder in Hotelanlagen, spricht diese gezielt mit einer Internetseite an und macht sie über ihre facebook-Seite zu Markenbotschaftern.

Da der Konsum zuckerhaltiger Getränke ohnehin bereits zu hoch ist und Übergewicht unter Kindern grassiert, forderte foodwatch das Unternehmen auf, alle Werbe- und Marketingaktivitäten zu stoppen, die sich gezielt an Kinder richten.

Bis Anfang Mai verbreitete der Hersteller zudem werbliches Unterrichtsmaterial an Grundschullehrer, in dem Kindern die Ernährungsempfehlung ausgesprochen wurde, „viel“ Capri-Sonne zu verzehren. Nach der foodwatch-Kritik stoppte Wild die Verbreitung des Materials.

Foodwatch wollte den Negativpeis “Goldener Windbeutel 2013″ für die dreisteste Werbemasche bei einem Kinderprodukt den Herstellern persönlich überreichen.

Doch: lehnte man bei den Wild/SiSi-Werken(Capri Sonne)in Eppelheim den Negativ-Preis der Verbraucherschutz-Organisation Foodwatch und dem “Goldenen Windbeutel” ab.

“Auf so eine Auszeichnung lege man keinerlei Wert.”

Foodwatch:

Obwohl zuckerhaltige Getränke erwiesenermaßen Dickmacher sind und Folgekrankheiten wie Altersdiabetes fördern, fixt der Hersteller Wild/SiSi-Werke Kinder auf allen Kanälen an, um ihnen möglichst viel Capri-Sonne anzudrehen. Dadurch untergräbt Capri-Sonne gezielt Bemühungen von Eltern und Lehrern, Kinder zu gesunder Ernährung zu bewegen. Ständiges „Nein-Sagen-Müssen“ ist programmiert, solange die zuckrige Capri-Sonne für Kinder allgegenwärtig ist. Das müssen wir uns als Gesellschaft nicht gefallen lassen!

Sehen Sie sich dazu auch die Sendung Marktcheck vom SWR an.

Gequält und bloßgestellt – Schüler Mobbing im Internet

mobbingSchüler beleidigen Schüler. Sie pöbeln, beschämen und bedrohen sich online. Fast jeder dritte Schüler war schon einmal Opfer von Cybermobbing. Und obwohl das Problem längst bekannt sein sollte, unterschätzen viele Schulen noch immer die Gefahr.

Für die Betroffenen wird der Schulbesuch zum Höllentrip, ihr Leben gerät aus den Fugen. Nicht jeder hält das aus, wie zuletzt der Selbstmord der 17-jährigen Rehtaeh Parsons zeigte. Die 17-Jährige war an den brutalen Cybermobbing-Attacken ihrer Mitschüler verzweifelt.

Das Bündnis gegen Cybermobbing hat am gestigen Tag Deutschlands größte Cybermobbing-Studie veröffentlicht.
Mit Unterstützung der ARAG SE wurden im Zeitraum von November 2012 bis Februar 2013 über 10.000 Eltern, Lehrkräfte, Schüler und Schülerinnen befragt.

Ziel der Studie war es, die Phänomene Cybermobbing und Gewalt im Netz genauer zu erfassen, um effektivere Möglichkeiten zum Schutz und zur Prävention aufzeigen zu können.

zum Download der Studie als PDF

Frontal21 zeigt an aktuellen Fällen, wie Cybermobbing auch in Deutschland zunehmend das Leben von Jugendlichen bestimmt, und stellt eine Schule vor, die mit neuen Strategien dagegen vorgeht.

Bot ergaunert sich Admin-Rechte und killt Virenscanner

Bild: G DataDie Antivirenexperten von G Data haben einen Bot entdeckt, der in der Lage ist Virenscanner lahm zu legen. Damit er das kann zeigt er zunächst eine gefälschte Windows-Fehlermeldung an, um sich Admin-Rechte zu erschleichen.

Laut der gefälschten Fehlermeldung ist ein kritischer Festplattenfehler im Ordner “Eigene Dokumente” aufgetreten und es soll ein Datenverlust drohen. Klickt der Nutzer auf “Dateien wiederherstellen”, erscheint ein Dialog der Benutzerkontensteuerung. Wer diesen in dem Glauben dass dadurch eine Datenrettung erfolgt auf  wiederherstellen klickt, verleiht dem Schädling “Bot” Admin-Rechte.

Dann sucht Beta Bot nach den Sicherheitslösungen, die er angreifen kann. Er kann Prozesse beenden, Registry Keys unwirksam machen oder die Auto-Update Funktion ausschalten.Bild: G Data

Laut G Data wird der Beta Bot genannte Schädling für rund 500 Euro in einem Untergrundforum gehandelt.

Dort wird er mit dem Versprechen angeboten, dass er fast 30 Sicherheitslösungen ausschalten kann- und dass man ihn nur schwer wieder los wird.

Quelle: GData