Abkassieren für Abofalle: Dubiose Inkasso-Firma ist wieder aktiv

Über die Methoden von outlets .de bzw. der IContent GmbH und pro-payment GmbH berichteten wir schon  mehrfach in der Vergangenheit.

Nun verschickt in den letzten Tagen eine Solvenza Inkasso eine 1. Mahnung.

zahlen für nichts:

Die Solvenza soll im Auftrag der Webtains GmbH “Rechtsnachfolger der IContent GmbH” offene Forderungen für das zweite Vertragsjahr bei der Abofalle von “www.outlets .de” einziehen.

Die angebliche Gesamforderung beläuft sich auf 165,91 Euro.

Dem Schreiben ist eine Ratenzahlungsvereinbarung/Schuldanerkenntnis beigefügt. Kommen die angeschriebenen Verbraucher dem nicht nach, würden weitere Maßnahmen folgen…

Unseriöse Inkassobüros:

Der Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen e.V. meint dazu:

Eine „Solvenza Inkasso“ beziehungsweise eine „Solvenza 24 GmbH“ ist uns nicht bekannt. Es handelt sich um KEIN Mitgliedsunternehmen des Bundesverbandes Deutscher Inkasso-Unternehmen.

Aus im Internet veröffentlichten Mahnschreiben scheint hervorzugehen, dass die „Solvenza24“ dieselbe Registrierungsnummer wie die einschlägig bekannte „DIG Deutsche Internet Inkasso GmbH“ verwendet – mithin ihre Nachfolgegesellschaft zu sein scheint.

Verbraucher, die Probleme mit diesem Unternehmen haben, wird geraten sich an die zuständige Registrierungsbehörde, das Oberlandesgericht Frankfurt am Main, zu wenden

Unser Rat: Zahlen Sie die angebliche Forderung nicht-  wenden sie sich im Zweifelsfall an einen kompetenten Rechtsanwalt oder die Verbraucherzentrale.

Abzocke mit Outlets Tricks

Für Geiz ist Geil- Schnäppchenjäger sind Internetportale wie z.b. “Outlets.de” ein- ach so verlockendes Angebot. Dort könne man richtig Geld sparen.

Doch: Statt der erhofften Schnäppchen flatterte am Ende eine Rechnung für ein kostenpflichtiges Abo ins Haus.

Über dutzende von Lockvogelseiten, wie zb. “download-Service.de, Outlets.de, Routen-planung.de, Kochrezepte.de, cocktails-rezepte.de” werden Internetnutzer, wenn sie nicht genau aufpassen, in eine Kostenfalle gelockt.


Abo und Kostenfallen: Wie Internetseiten sich in Minuten verändern können

Abofallenbetreiber gehen mit der Zeit- und lassen sie sich fast täglich neue Halunkereien zum abzocken einfallen.

Meistens fällt  der Internetnutzer auf  der Suche nach kostenloser Software, oder Programmen auf  Nutzlosseiten herein. Eine Preisangabe wird dabei leicht übersehen, da diese recht unauffällig- nicht ins Blickfeld fallend, positioniert ist.

Auch Gratis- Software auf einer Internetseite- am Mittag noch kostenlos zu erhalten, weil der User diese direkt über einen Hyperlink zum Hersteller erhält, sieht am Abend anders aus. Da landet man auf einer der Internetseiten der Abzocker und ehe man sich es versieht, hat man ein kostenpflichtiges Abo abgeschlossen.

Die Rechnung oder besser gesagt die Mahnungen werden über Hauseigene Anwälte und Inkassobüros abgewickelt, die den “Opfern” meist mit schlimmen Konsequenzen drohen, sollte man die offene Forderung nicht bezahlen.

Akte 2012 bekommt informationen eines Insiders der Abofallenmafia und zeigt wie schnell ein User in einer Abofalle landet.


Das Ende der Internet-Abzocke(r)

Mehr als 5 Millionen Nutzer sind Umfragen zufolge Opfer von Internetabzockern geworden- und jeden Tag werden es mehr.

Internetnutzer wurden seit fast 6 Jahren reingelegt, einschüchtert-  sie zahlten für vermeintliche Abos (Routenplaner & Co) und aggressiv eingetriebene Gebühren. Nun endlich soll den penetranten Abzockern das Handwerk gelegt werden.

Die vom Bundesjustizministerium erarbeitete Gesetzesvorlage zur Bekämpfung der Kosten- und Abofallen ist im Bundestag.

Es wird also eng für die Abo-Fallensteller in Deutschland. Und was machen die Betreiber der umstrittenen Abo-Dienste und ihre Helfershelfer?

Ein Teil von ihnen hat die Zeichen der Zeit erkannt, ist abgetaucht und hat so versucht, seine Schäfchen ins Trockene zu bringen. Einige andere versuchen, zumindest noch den kläglichen Rest abzuernten.

Und wieder andere schlagen wie wild um sich.  Das mussten in den vergangenen Wochen mehrere Verbraucherzentralen und Blogger erleben. Sie wurden mit Abmahnungen und einstweiligen Verfügungen überschüttet, weil sie Verbrauchern geraten hatten, sich bei den Banken über mutmaßliche Abzocker zu beschweren.

Quellen: Haufe / computerbetrug

Nutzlosseiten im Internet auch im Jahr 2012

Millionen Verbraucher sind schon auf  Internet-Abofallen reingefallen. Internet-Abzocker sind einfallsreich:

Ob es sich um Routenplaner, Kochrezepte, Glückwunschkarten, Gehaltsrechner, Ahnenforschung oder Mitfahrzentralen handelt, die ungewollten Abos können sich hinter fast jedem Angebot verbergen.

Prüfen Sie immer genau, bevor Sie Ihre Daten preisgeben, um was für einen Anbieter es sich handelt. Bleibt das unklar, sollten Sie keine persönlichen Informationen preisgeben.