Tierisch: “Fressnapf” fliegt voll auf die Schnauze

Facebook screenshot FressnapfDas Tiergeschäft “Fressnapf” startete zur Fußball-Europameisterschaft ein Gewinnspiel auf Facebook. “Freut ihr euch schon? Schauen eure Tiere mit?” wurden die Tierfreunde dort gefragt.

Das brachte “Fressnapf” den Zorn vieler Hundebesitzer ein. Denn im EM-Gastgeberland Ukraine werden massenhaft Tötungen von Straßenhunden durchgeführt.

Fressnapf  entschuldigt sich

Noch am selben Tag reagierte das Unternehmen, zog die Aktion zurück, entschuldigt sich nun und verlinkt auf den Deutschen Tierschutzbund. Auf Nachfrage heißt es bei „Fressnapf“: „Wir haben uns die Kritik sehr zu Herzen genommen. Uns war und ist die Problematik in der Ukraine sehr wohl bewusst.“

Natürlich lehne man diese Hundetötungen vehement ab, so der Unternehmenssprecher weiter, aber:

„Leider haben wir die Verbindung zwischen dem Gewinnspiel und den Vorkommnissen in der Ukraine nicht gezogen. Das bedauern wir außerordentlich.“

Der Fehltritt von „Fressnapf“ bleibt dennoch nicht ohne Folgen. Konkurrent „Futterhaus“ hat alle Filialen angewiesen, die EM dieses Jahr zu ignorieren.

Quelle: express

Akte09 über die Nigeria Connection

Die Nigeria Connection:
Seit 20 Jahren treibt sie weltweit ihr Unwesen,
bringt Opfer um ihr Geld. Die Betrügereien gehen in die Millionen. Viele
afrikanische Gauner sitzen in Lagos, der Hauptstadt Nigerias. In zahllosen
Internet-Cafes halten sie die Fäden in der Hand, führen von dort aus ihre Geschäfte.

Ihre Masche:
Sie bieten Autos, Motorräder, Immobilien und sogar Yachten an:
Zu super Billigpreisen in kostenlosen Internetanzeigen. Sie setzen
auf die Sucht der Menschen, hochwertige Artikel für möglichst wenig Geld
zu erwerben. Den Interessenten werden anschließend Dutzende E-Mails geschrieben.

Und unter Vorhaltung falscher Tatsachen das Geld aus der Tasche gezogen.
In der Regel muss das Opfer vorab eine Versicherung leisten oder angebliche
Schmiergelder und Zollgebühren zahlen. Die Ware gibt es aber gar nicht!
Aktuell bieten die Abzocker niedliche Haustiere an, setzen auf Tierliebe und Mitleid…


Online – Abzocke mit Haustieren

Vivatier, die große Web-2.0-Community für Haustierbesitzer, warnt Verbraucher vor Betrügern im World Wide Web, die schamlos die Tierliebe mancher Menschen ausnutzen.

“Aus Berichten und Beschwerden wissen wir, dass in den letzten Monaten wieder vermehrt Bürger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz Opfer von entsprechenden Aktionen geworden sind, die sich ein Haustier zulegen wollen und nicht unterscheiden können, welche Angebote im Netz seriös sind und welche nicht”,

merkt Armin Möller von Vivatier an. Besonders betroffen seien Hundeliebhaber, die treue Vierbeiner aus dem Ausland beziehen möchten.

Die Vorgehensweise der Kriminellen sei ganz unterschiedlich, herauskristallisiert hätten sich aber insbesondere zwei Maschen.

“In dem einen Fall wird an das Mitleid von Tierfreunden appelliert, die sich leidender Tiere annehmen sollen. Andererseits werden aber auch Rassehunde zu einem sehr günstigen Preis angeboten”,

berichtet Armin Möller. Nach und nach kämen aber Kosten hinzu, so beispielsweise für vermeintliche Tierarztbesuche, Medikamente oder Versicherungen.

“Mehr als Bilder von dem Tier und Vertröstungen bezüglich der Zeitverzögerung bei der Lieferung erhalten die Interessenten in der Regel nicht. Das Geld ist futsch und eine Strafverfolgung gestaltet sich wegen der Anonymität des Internets und dem Aufenthalt der Betrüger im Ausland äußerst schwierig.”

zum ganzen Bericht