Akte: Jörg Kachelmann- Wie unabhängig ist der Richter?

In einem Bericht der Baseler  “SonntagsZeitung” wird die Neutralität des  zuständigen Richters im Fall Kachelmann in Frage gestellt. Opferfamilie und Gerichtspräsident hätten gemeinsame Bekannte und Hobbies.

Recherchen der “SonntagsZeitung”  hätten ergeben, dass sich Richter Michael Seidling und die Familie des Opfers gut kennen. Der Jurist komme nicht nur aus der gleichen Ortschaft wie sie, (er lebt nur neun Minuten von der Opferfamilie entfernt) Er fröne auch dem gleichen Hobby wie der Opfervater.

Zweifel an der Neutralität des Richters nähre auch ein Communiqué des Gerichts zum Fall Kachelmann. Auf die Frage, ob er Richter Seidling kenne, legte der Vater des Opfers den Telefonhörer auf. Richter Seidling sagt gegenüber der  Sonntags Zeitung:

“Ich kenne weder den Vater noch das Opfer. Es gibt keine Nähe zwischen uns.”

Quelle: Baseler zeitung

Jörg Kachelmann wurde aus der Haft entlassen

Heute öffnen sich die Türen der JVA  Mannheim und Jörg Kachelmann verlässt die JVA.  Ab sofort ist der seit März inhaftierte Wettermoderator Jörg Kachelmann wieder auf freiem Fuß. Die Richter am Oberlandesgericht Karlsruhe folgten damit dem Antrag von Kachelmanns Anwälten.

Dem 52-jährigen Kachelmann wird vorgeworfen, im Februar seine Ex-Freundin mit einem Messer bedroht und vergewaltigt zu haben. Kachelmann hat diese Vorwürfe stets zurückgewiesen und seine Unschuld beteuert. Am 6. September 2010 soll vor dem Landesgericht Mannheim der Prozess gegen den Wettermoderator beginnen.

Fast die Hälfte der Deutschen hält den Wettermoderator für unschuldig. Bei einer Umfrage des Magazins “Stern” gaben 45 Prozent der insgesamt 1001 Befragten an, sie hielten Kachelmann für nicht schuldig. Hingegen glaubt nur jeder Fünfte, dass die Beschuldigungen zutreffen.

Richter lehnt Haft Beschwerde ab: Jörg Kachelmann bleibt in U-Haft

Kachelmann in HaftEs war Jörg Kachelmanns Chance, nach mehr als drei Monaten aus der U-Haft entlassen zu werden. Jetzt hat das Landgericht Mannheim die Haftprüfungsbeschwerde seines Anwaltes zurückgewiesen. Es bestehe weiterhin dringender Tatverdacht.

Der Haftbefehl gegen den Moderator, der seine Ex-Freundin mit einem Messer verletzt und dann vergewaltigt haben soll, bleibt damit in Kraft.

In der Begründung findet das Gericht deutliche Worte: Die Aussage des mutmaßlichen Opfers Sabine W.  zur Tat sei glaubhaft.

Demgegenüber wirkt die Einlassung von Herrn Kachelmann zum Ablauf des Geschehens, unter anderem im Hinblick auf das sich ergebende Bild seiner Persönlichkeit, als wenig plausibel

heißt es in der Gerichts-Mitteilung.

Quelle: Bild.de

Kachelmann-Anwalt legt Haftbeschwerde ein

Kachelmann in Haft

ARD-Wettermoderator Jörg Kachelmann sitzt inzwischen bereits seit mehr als drei Monaten wegen einer mutmasslichen Vergewaltigung in Untersuchungshaft.

Nun geht die Verteidigung deutlich in die Offensive: Sein Anwalt will vor dem Oberlandesgericht Karlsruhe die Freilassung erreichen.

Rechtsanwalt Georg Birkenstock legte bei dem Gericht Beschwerde gegen die Haft ein, wie die Kanzlei am Dienstagabend in Köln mitteilte.

Damit entfalle der für Freitag angesetzte Haftprüfungstermin vor dem Landgericht Mannheim.

RA Birkenstock stützt sich bei seiner Beschwerde auf mehrere Gutachten. So habe eine psychologische Sachverständige aus Bremen festgestellt, dass an der Aussage der Freundin gegen Kachelmann massive Zweifel bestünden. Eine absichtliche Falschbelastung sei möglich.

Quelle: spiegel.de

Kommende Woche: Haftprüfung für Kachelmann

Kachelmann in Haft

(c) dpa

TV-Wettermoderator Jörg Kachelmann bleibt vorerst weiter im Gefängnis. Das Landgericht Mannheim entschied am heutigen Freitag, dass es erst am kommenden Freitag (2. Juli) einen Termin für die mündliche Haftprüfung geben soll.

Im Mannheimer Gefängnis werde dabei auch Kachelmann erneut gehört.

Danach werde die Kammer über die Fortdauer der Untersuchungshaft beraten, teilte das Gericht mit.

Es sei jedoch nicht davon auszugehen, dass noch am selben Tag eine Entscheidung fällt. Der 51-jährige Schweizer sitzt seit dem 20. März in Untersuchungshaft, weil er seine frühere Freundin vergewaltigt haben soll. Er hat die Vorwürfe von Anfang an bestritten.

Quelle: Focus

Vergewaltigungsvorwurf: Zweifel an der Aussage von Kachelmanns Ex-Freundin

Kachelmann in Haft

(c) dpa

Nach SPIEGEL-Informationen steht der Fall Kachelmann möglicherweise vor einer Wende. Die Aussagen des

mutmaßlichen Opfers erscheinen einer Gutachterin inzwischen sehr zweifelhaft.

Die Aussagen seiner Ex-Freundin, wonach Wettermoderator Jörg Kachelmann sie in der Nacht zum 9. Februar vergewaltigt haben soll, weisen offenbar eklatante Mängel auf. In einem von der Staatsanwaltschaft Mannheim in Auftrag gegebenen Gutachten, das am vergangenen Mittwoch einging, kommt die Bremer Psychologin Luise Greuel zu dem Schluss,

dass die Schilderung der Vergewaltigung nicht die Mindestanforderungen an die logische Konsistenz, Detaillierung und Konstanz erfülle. Das mutmaßliche Opfer könne die Tat selbst bei eingehender Befragung nur vage und oberflächlich wiedergeben,

so Greuel.

Es würden auch Sachverhalte dargestellt, die handlungstechnisch unwahrscheinlich bis unmöglich seien. Zwar ist damit laut Greuel keineswegs eine Falschaussage erwiesen. Die im gerichtlichen Kontext gebotene Zuverlässigkeit der Aussagen sei aber nicht gegeben.

Quelle Spiegel.de

Rechtsanwalt Günther Freiherr von Gravenreuth hat Selbstmord begangen

gravenreuthEine der schillernsten Figuren  der unter den Rechtsanwälten  “Günther Freiherr von Gravenreuth” hat heute Selbstmord begangen.

Damit entging er dem Antritt einer Haftstrafe sowie offenbar auch dem Vollzug der Degradierung zum Exanwalt.

Um 01:15 Uhr schickte Günther Freiherr von Gravenreuth eine Abschiedsmail an all seine Kontakte. In seinem “letzten Gruß in die Runde” gab er bekannt, dass er sich nun mit einer scharfen Waffe umbringen würde.

Nachdem er 2009 wegen Untreue und Betrugs rechtskräftig zu einer Haftstrafe von 14 Monaten ohne Bewährung verurteilt wurde, erschoss er sich, nach einer vorherigen telefonischen Suizid-Drohung, unmittelbar, nachdem die Polizei in seine Wohnung eingedrungen war.

quelle: rechtmedial

Gravenreuth- Abmahnanwalt muss in Haft

Der als “Abmahnanwalt” berüchtigte Günter Freiherr von Gravenreuth muss wegen Betrugs der taz 14 Monate in Haft.
Das Kammergericht hat am 2. Februar 2009 seine Revision verworfen.

Nach dem Urteil des Kammergerichts ist die Verurteilung nunmehr rechtskräftig, wann der betrügerische Advokat seiner Haftstrafe antreten muss, ist noch nicht bekannt.

quelle:
www.taz.de/1/leben/internet/artikel/1/abmahnanwalt-muss-in-haft/