Verbraucherzentrale mahnt Blizzard ab- Bei Diablo III steckt der Teufel im Detail

Wegen fehlender Informationen zur Spielvoraussetzungen auf der Verpackung des Computerspiels „Diablo 3“ sowie dem fehlenden Zugang zu dem Spiel wegen technischer Störungen hat der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) den Spielehersteller Blizzard abgemahnt.

Blizzard hat nun bis zum 13. Juli 2012 Zeit, die geforderte Unterlassungserklärung wegen dieser Wettbewerbsverstöße abzugeben.

Blizzard hat es versäumt, auf der Spieleverpackung einen ausreichenden Hinweis über eine dauerhafte Internetverbindung zur Nutzung des Spiels aufzunehmen.

Auch im Zusammenhang mit der Registrierungspflicht auf Battle.net, dem hauseigenen Netzwerk von Blizzard, fehlt die Information, dass es sich bei der Registrierung nicht um einen einmaligen Akt zur Eingabe des Game-Keys handelt.

Vielmehr kann das Spiel nur genutzt werden, wenn der Spieler über seinen persönlichen Account auf Battle.net eingeloggt ist.

Quelle: vzbv

Diablo 3 Spieler behauptet: Ich mache 60 Millionen Gold die Stunde

In einem Youtube Video behauptet ein Spieler, durch die Nutzung von Bot-Programmen und multiplen Accounts könne er in der Stunde eine Summe von 60 Millionen Gold erfarmen, um es dann weiterzuverkaufen.

In einem Interview mit einem Journalisten verrät er dabei die Methoden, die er bei der Aktion anwendet.

So gibt der angebliche Goldfarmer an:

Er nutze 100 Accounts mit denen er zeitglich auf amerikanischen und europäischen Servern aktiv sein kann, die ihm so pro Stunde 300000 Gold einbringen.

Die Programme, damit diese von alleine auf Goldjagd gehen, habe er selbst programmiert und sind bislang nicht von Blizzard zu entdecken.

So könnten sie 24 Stunden am Tag ihrem Geschäft nachgehen. Er habe dabei ca. 6000 Dollar für die Accounts ausgegeben, die er mit geklauten Kreditkartendaten gekauft hat.

Über andere Goldfarmer verrät er:

Sie verwendeten häufig gehackte Accounts, an deren Daten sie über das Hacken von Fanseiten herangekommen seien.

Auf diese Art und Weise seien nicht nur Diablo 3-Nutzerkonten in Gefahr, sondern auch deren Login-Daten für Facebook, Paypal oder die eigene Bank.

Quelle: spielerradar

Game Battlefield 3 – Media Markt stellt Warnschilder auf

Wie Gamestar berichtet, sorgt das Thema “EA Origin” rund um das Game “Battlefield 3″  für heiß und kontrovers geführte Diskussionen.

Electronic Arts erklärte in einem Statement, dass es sich bei Origin definitiv um keine Spyware handele, sondern man die Daten ausschließlich zu dem Zweck benötige, um Nutzern das Kaufen, Herunterladen, Zugreifen und Spielen von Games und Spielinhalten zu ermöglichen.

Diese Maßnahmen haben die Lage jedoch nicht wirklich beruhigt. Mittlerweile hat sogar der Einzelhandel auf die Kontroverse rund um Origin reagiert.

Im Elektrofachmarkt Media Markt sind ab sofort Warnschilder vor den Exemplaren des Shooters Battlefield 3 zu finden.

»Sehr geehrte Kunden! Aus gegebenem Anlass möchten wir Sie darauf hinweisen, dass Sie bei der Installation des PC-Spiels Battlefield 3 umfassenden und rechtlich nicht geklärten Nutzungsbedingungen zustimmen müssen.«

In vielen Filialen des Media Markts wurden bereits verkaufte Exemplare des Shooters Battlefield 3 anstandslos zurückgenommen.

Quelle: gamestar

Abzocke auf Facebook, Twitter und MySpace

farmville

Foto: zeit.de

Minigames in sozialen Netzwerken stehen den Machenschaften im Klingelton-Geschäft in nichts nach: Mit Belanglosigkeiten ziehen sie den Nutzern das Geld aus der Tasche.

Spiele wie Farmville selbst sind kostenlos. Wer auf den Geschmack kommt, hat aber bald die Möglichkeit, seine Spielsituation durch den Zukauf virtueller Güter erheblich aufzubessern.

Michael Arrington vom Blog “TechCrunch” wirft den Anbietern gar vor, ihren Umsatz mit unlauteren Methoden maßgeblich zu steigern. So könne jeder, der für die virtuellen Güter nicht bezahlen wolle, sich ebenso bereit erklären, an einer Umfrage oder Ähnlichem teilzunehmen.

Wer dann den Fehler begeht, seine Telefonnummer auf der entsprechenden Seite anzugeben, wird Mitglied eines Abodienstes, der später mit knapp sieben Euro auf der monatlichen Telefonrechnung auftaucht.

quelle: zeit.de