Staatsanwaltschaft Regensburg: Ermittlungen gegen Frank Drescher und RA Urmann

paragrafUnter dem Aktenzeichen (Az.: 103 Js 16997/12) hat die Staatsanwaltschaft Regensburg ein Ermittlungsverfahren gegen den Regensburger Rechtsanwalt Thomas Martin Urmann und Herr Frank Oliver Drescher wegen versuchten Betruges eingeleitet.

Hintergrund sind die offensichtlich betrügerischen und rechtsmißbräuchlichen Massenabmahnungen von Frank Dreschers Firma KVR Handelsgesellschaft mbH.

Opfer dieser Masche werden gebeten, die StA zu unterstützen, indem sie vorhandene Abmahnschreiben oder anwaltliche Schreiben an die StA Regensburg übermitteln.

Quelle: Rechtsanwalt Andreas Forsthoff

Ist die KVR Handelsgesellschaft mbH Insolvent?

Wie einem Beitrag von Ra Schupp auf it-recht-deutschland.de  zu lesen ist, hat nicht nur die einschlägig bekannte Kanzlei U+C ihr “Portfolio” erweitert, sondern auch ihr Auftraggeber- eine “KVR Handelsgesellschaft mbH”.

Den Lesern ist die KVR wahrscheinlich besser bekannt unter dem Namen: 

OPM Media GmbH, mit ihrem Geschäftsführer Frank Drescher.

Wie nun Rechtsanwalt Felling berichtet, soll nun eben diese KVR Handelsgesellschaft mbH pleite sein.

…jeweils mit Schreiben vom 22.11.2012 mitgeteilt, dass die KVR Handelsgesellschaft mbH durch Ihren Geschäftsführer Frank Drescher  erklärt habe, diese (geringen) Summen nicht aufbringen zu können. Die Zwangsvollstreckung war daher in beiden Fällen erfolglos!Auf meinen Antrag hin ist nun für den 10.12.2012 um 10.00 Uhr Termin zur Abgabe der eidesstattlichen Versicherung bestimmt worden.

“Dieses Ergebnis bestätigt die diesseitige Rechtsauffassung, dass hier offenkundig mit krimineller Energie die hunderten von Abmahnungen gefertigt wurden.”

Quelle: abzocknews/ Ra. Felling

Aus der Deutschen Zentral Inkasso GmbH wird die Praeda Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH

Immer wieder fallen Inkassounternehmen, wie z.B. die DOZ Deutschen Zentral Inkasso GmbH durch unseriöse Geschäftspraktiken auf.

Bei vielen ist die Forderung schlichtweg unberechtigt, andere bauen eine Drohkulisse auf, mit der sie Verbraucher einschüchtern und zur Zahlung der vermeintlichen Forderung bewegen wollen.

Da nun die Inkassobutze “DOZ” des Herrn Frank Drescher mittlerweile als “Abzocke” hinreichend bekannt ist, scheint man sich entschlossen zu haben, den Namen zu wechseln.

Amtsgericht Charlottenburg (Berlin). Aktenzeichen: HRB 118815 B Bekannt gemacht am: 11.09.2012 12:00 Uhr
In () gesetzte Angaben der Anschrift und des Geschäftszweiges erfolgen ohne Gewähr.
Veränderungen
07.09.2012
DOZ Deutsche Zentral Inkasso GmbH, Berlin, Bundesallee 47, 10715 Berlin. Durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 25.07.2012 ist der Gesellschaftsvertrag geändert in Firma: Praeda Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH

Im übrigen kommt der Begriff “praeda” aus dem Lateinischen und wird übersetzt mit Beute.

Bleibt zu hoffen dass die Richter, die es sicherlich irgendwann mit der “PRAEDA” zu tun bekommen, sich an ihr Latinum erinnern und daraus die entsprechenden Schlüsse ziehen.

Quelle: antiabzocknet

Interview mit Michael Burat nach der Verurteilung wegen versuchten Betrugs

Am 18.6.2012 wurde Michael Burat  vom Landgericht Frankfurt wegen versuchten Betruges zu 2 Jahren auf Bewährung verurteilt.

Die Reporter von Akte 2012 hatten im Anschluss  an das Urteil die Gelegenheit ein paar Fragen zu stellen.

Dieses nicht im Fernsehen ausgestrahlte Interview mit Michael Burat  und seinem Verteidiger Rechtsanwalt Thomas Pfister entstand kurz nach der Verurteilung von Michael Burat wegen versuchten Betrugs im Juni 2012

Zum Video bei Konsumer.eu  oder zum Video bei Akte.net

Trotz Buttonlösung lauert Abofalle

Das alte Abofallengeschäft  mit Michael Burat und anderen Nutzlosseitenbetreibern scheinte mit der Buttonlösung des Gesetzgebers, das ab 1. August dieses Jahres gültig ist vorbei zu sein- doch nur anscheinend.

Man versteckt nun den “richtigen” Button geschickt unter vielen anderen, welche lediglich zum fortführen des Bestellprozesses dienen.

Unsere bösen Jungs im Internet, ob man sie Abofallenbetreiber, Nutzlosseitenbetreiber oder einfach nur Abzocker nennt, haben das Abzock-Geschäftsmodell einfach ein wenig abgeändert und angepasst. So wurde die Abzocke auf  B2B Kunden ( Gewerbekunden) ausgedehnt.

Die Vendis GmbH, mit ihrer Geschäftsführerin Eva Rüpps baut auf dieses Großhandels und Gewerbekundenmodell, wobei ca.50% der Internetnutzer die auf sein Angebot reinfallen, gewöhnliche Verbraucher sind.

Es sieht so aus, als ob bewusst mit einem Irrtum der Endverbraucher über das Online-Angebot der Vendis GmbH welches sich an Gewerbekunden richtet, gerechnet wird.

Der Button hat bei Gewerbekunden keine Gültigkeit.

Und wenn man schon beim Geschäftemachen ist, so lässt sich Herr Frank Drescher das Abmahngeschäft der KVR nicht entgehen. Für die KVR Handelsgesellschaft mahnt die Kanzlei U+C  unter anderem AGB-Fehler ab und hat somit ihr “Portfolio”erweitert.

Weshalb es sich hierbei um gewerbliche Massenabmahnungen handeln könnte, offenbart sich in einem aktiven  Stellenangebot des Herrn Bernhard Soldwisch (Olivosmedia GmbH, Onlinequiz GmbH und DOZ – Deutsche Zentral Inkasso GmbH).

Sehen sie sich dazu das Video von “Akte 2012″ an.