Facebook & Co düpieren Philipp Rösler

silicon valleyWie Deutschlandradio.de berichtet, war für Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler und die mitgereisten 100 deutschen Start-up-Firmen, der Besuch im Silicon Valley ein Flop.

Die großen IT-Giganten wie Facebook, Google und Apple  liessen die deutschen Besucher deutlich spüren wie unbedeutend die eigentlich sind.

Beim Google-Besuch wird Rösler nicht einmal die Google-Brille gezeigt, mit der der Konzern die mobile Internetnutzung revolutionieren will.

Die bekommt Wirtschaftsminister Rösler einen Tag später nur eher zufällig von einem Tester gezeigt.

Bei Facebook kommt es zum Eklat, als der Internet-Riese bei Röslers Rede über europäisches Datenschutzrecht die Besucher regelrecht aussperrte und Wachmänner penibel jeden Schritt der Besucher auf dem Campus überwachten.

Das Einwerben von frischem Kapital (Pitchen) war für die 100 deutschen Start-up-Firmen auch nicht von Erfolg gekrönt.

Denn als das Pitchen begann waren alle amerikanischen Geldgeber schon längst wieder weg.

Laufender Prozess- Mutmaßlicher Islamist flieht ins Ausland

gerichtEin vor dem Stuttgarter Landgericht angeklagter mutmaßlicher Islamist konnte sich während des laufenden Prozesses ins Ausland absetzen. Der 35-jährige Angeklagte war morgens zur Verhandlung nicht mehr erschienen. Trotzdem wird die Verhandlung fortgesetzt.

Der Anwalt des Angeklagten meinte gegenüber Pressevertretern, sein Mandant habe sich vermutlich nach Ägypten zu seiner Familie begeben.

Vorgeworfen wurde dem 35-Jährigen die Bildung einer kriminellen Vereinigung. Es sollten Muslime und Konvertiten zum Dschihad animiert und radikalisiert werden. Nach Angaben eines Gerichtssprechers war der Haftbefehl gegen den Mann aufgehoben worden. Auch in Abwesenheit ist eine Verurteilung möglich.

Quelle: spiegel.de

Anonymous Deutschland: Daten von FDP-Plattform geleakt

anonymousWie die Internetplattform gulli.com zu berichten weiss, wurde durch Anonymous Deutschland die Datenbank einer FDP Webseite gehackt- anschliessend wurden die Nutzerdaten veröffentlicht.

Die Frage nach der Echtheit der geleakten Daten ist derzeit noch nicht abschließend zu beantworten.

Verlässliche Kontakte im Anonymous-Umfeld hielten die Daten nach Einsicht der zu Grunde liegenden Datenbank für authentisch.

Anonymous gibt dazu eine Stellungnahme ab:

Wenn eine Partei welche für die Bestandsdatenauskunft gestimmt hat, nicht mal auf ihre eigenen Daten aufpassen kann, wie soll dies erst bei Bestands- oder Vorratsdaten aussehen?

Die Bestandsdatenauskunft ist ein massiver Einschnitt in den Datenschutz, in die Privatsphäre und Verfassungswidrig. Ihr seid Vertreter des Volkes doch lasst ihr die Bürger lieber überwachen, ausspionieren (Bundestrojaner) und sammelt Daten von uns. Wir brauchen keine Parteien und Politiker, welche unsere Rechte und den Datenschutz mit Füßen treten.

Note: Wer admin-privilegierte Accounts mit Passwörtern wie “Pupi” oder “herakles” absichert, sollte keine “Macht” haben, über den Werdegang von Daten der Bürger zu entscheiden.

Dazu gibt es auf YouTube auch noch ein Video

Quelle: gulli.com

Bundestag beschließt Schnittstelle zur Identifizierung von Personen im Internet

Bild © Deutscher Bundestag- dpa-FotoreportIn Zukunft soll eine Identifizierung von Personen im Internet per Knopfdruck möglich sein. Gestern wurde im Bundestag darüber abgestimmt.

Behörden sollen dann ohne Richtervorbehalt die Inhaber von so-genannten IP oder Telefonnummern abfragen dürfen.

Die Abfrage von Bestandsdaten soll nicht nur bei Straftaten möglich sein, sondern auch bei Ordnungswidrigkeiten.

Die Forderung der Datenschützer war bisher immer ein Richtervorbehalt.

Mit IPv6 wird es in Zukunft für jedes Endgerät eine lebenslange Identifizierbarkeit geben. Die Bestandsdaten-Abfrage soll über eine elektronische Schnittstelle erfolgen, die die “etwa 16 größten Dienstanbieter” einrichten müssen und mit der Polizei und Sicherheitsbehörden quasi per Mausklick IP-Adressen zu Personen zuordnen können.

Thilo Weichert, Leiter des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz Schleswig-Holstein:

Die Einrichtung einer elektronischen Schnittstelle, die eine massenhafte Verarbeitung der Daten erheblich vereinfacht, ist geeignet, nicht nur für Einzelfälle genutzt zu werden.

Quelle: netzpolitik.org

Sonntagssatire:Keine Armut-Röslers abstruse Rotstift-Aktion

Wenn es nach FDP Chef Philipp Rösler geht, gibt es Armut und soziale Ungleichheit in Deutschland nicht.

Glanzleistung- unser Wirtschaftsminister Philipp Rösler, der als FDP-Chef sein Regierungsamt jederzeit in den Dienst der Partei stellt, hat das Problem mit dem Rotstift beseitigt.

Im Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung, ließ er einfach kritische Passagen über die zunehmenden Einkommensunterschiede einfach löschen. Wahr ist nur, was auf regierungsamtlichem Papier steht, denkt Rösler offenbar.

Und nun bestätigt auch noch Rösler mit dem Rotstift, dass es sich bei den Liberalen tatsächlich um Leute ohne soziales Gewissen handelt.

Schlimmer noch:

Die FDP will nicht einmal mehr wahrhaben, dass es in Deutschland Arme gibt. Eine Partei aber, die die Wirklichkeit mit Absicht verkennt, ist zum Regieren ungeeignet.

Sehen Sie sich dazu Gernot Hassknechts Meinung zum Bericht an.