Straßenverkehr in Niedersachsen: Sechs Prozent mehr verletzte Kinder

kinder3.360 Kinder unter 15 Jahren verunglückten im Jahr 2011 auf Niedersachsens Straßen- 194 (sechs Prozent) mehr als im Jahr zuvor. Dies sind, bezogen auf 1.000 Kinder, 3 in dieser Altersgruppe.

Niedersachsen liegt im bundesweiten Vergleich damit auf Platz zehn. Der Bundesdurchschnitt beträgt 2,8.

Zu Fuß sind die Kinder in Niedersachsen am sichersten unterwegs. Nur knapp jedes fünfte (19 Prozent) im Straßenverkehr verletzte Kind war Fußgänger.

Als PKW-Mitfahrer wurden hingegen 35 Prozent und als Radfahrer sogar 42 Prozent der Kinder verletzt. Über alle Verkehrsmittel hinweg ist es mit 2,4 verunglückten Kindern in Hessen am sichersten.

Am gefährlichsten ist Bremen mit 3,6 verletzten Kindern je 1.000. Die TK beruft sich auf aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes.

Mit 2,2 verletzten Kindern je 1.000 ist Osterode im Harz der sicherste Landkreis in Niedersachsen.

Fast doppelt so hoch ist das Risiko für Mädchen und Jungen in der Stadt Delmenhorst (4,2), die sich am anderen Ende der Auswertung befindet. Dies weist der kürzlich erschienene Kinderunfallatlas der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) aus. Dort sind die Durchschnittswerte der Jahre 2006-2010 detailliert für Städte und Landkreise dargestellt. Die Region Hannover liegt mit 3,0 nahe am Bundesdurchschnitt.

Die Städte Wolfsburg (2,4), Osnabrück und Braunschweig (je 2,8) liegen unter dem Wert der Landeshauptstadt. Von den sechs größten niedersächsischen Städten liegt nur Oldenburg mit 3,2 verletzten Kindern je 1000 darüber.

“Gerade jetzt in der dunklen Jahreszeit sind Kinder auf dem Schulweg besonders gefährdet. Deshalb sollten Eltern immer auf die richtige Kleidung achten”, rät Dr. Sabine Voermans, Leiterin der TK in Niedersachsen.

“Egal ob der Weg zur Schule zu Fuß, mit dem Rad oder dem Bus absolviert wird, eins gilt für alle: Auffällige, helle Jacken mit Reflektoren tragen, auch am Schulranzen.” Ebenso sollten die Fahrräder der Kids stets auf Verkehrstüchtigkeit und die richtige Beleuchtung geprüft werden. Voermans:

“Eltern sollten dafür sorgen, dass ihr Kind immer mit Fahrradhelm fährt. Glaubwürdig ist man als Erwachsener dann, wenn man selbst mit gutem Beispiel vorangeht.”

Stadt / Landkreis Verletzte Kinder je 1.000 Rang
Wolfsburg Stadt 2,38 146
Göttingen LK 2,53 180
Hildesheim LK 2,57 192
Braunschweig Stadt 2,84 256
Goslar LK 3,00 309
Landkreis Verletzte Kinder je 1.000 Rang
Osnabrück Stadt /Lk 2,77 / 2,29 244 / 117
Oldenburg Stadt / Lk 3,21 / 2,59 339 / 198
Cuxhaven 2,32 124
Delmenhorst 4,17 401
Wittmund 3,92 392
Aurich 3,15 328

Quelle: Kinderunfallatlas

Zum Schulanfang in Niedersachsen: “Der Mond ist aufgegangen….” – Tipps, damit Kinder gut schlafen

“Schlaf, Kindlein, schlaf…”- das ist nicht für alle Kinder selbstverständlich. Eine Umfrage des Forsa-Instituts im Auftrag der Techniker Krankenkasse zeigt:

Fast jedes zehnte Grundschulkind schläft oft schlecht. “Kinder, die andauernd zu wenig schlafen, stehen morgens müde auf, sind weniger leistungsfähig und können sich schlechter konzentrieren.

Gerade ABC-Schützen sollten daher rechtzeitig ins Bett gehen – spätestens zwischen 19.30 und 20 Uhr, rät York Scheller, Psychologe bei der TK.

Im Schlaf erholt sich der Körper von den Erlebnissen des Tages und macht Pause, um wieder fit für den nächsten Tag zu werden.

Die TK gibt Tipps für eine ruhige Kinder-Nacht:

Ein regelmäßiger Tagesablauf gibt Orientierung: immer zur selben Zeit schlafen gehen und aufstehen
In einem gut gelüfteten Zimmer schlafen die Kinder am besten. Die Raumtemperatur sollte nachts bei etwa 18 Grad Celsius liegen.

Kurz vor dem Zubettgehen keine aufregenden Filme anschauen. Auch schwere Mahlzeiten sind tabu. In der letzten Stunde vor dem Schlafengehen sollte das Kind langsam zur Ruhe kommen und sich auf den Nachtschlaf einstimmen können.

Ein Bilderbuch anschauen, ein ruhiges Spiel, ausziehen, waschen, Baden und Zähneputzen. Die letzte Stunde vor dem Schlafengehen können Eltern und Kinder zu einer schönen und intensiven Zeit machen.Einschlafrituale helfen ebenfalls: Mutter oder Vater können eine Gute-Nacht-Geschichte vorlesen, ein beruhigendes Lied singen oder den Sprössling von seinem schönsten Erlebnis des Tages erzählen lassen.

Freiwillig in den Hungertod

Die Essgewohnheiten der Deutschen sind sehr unterschiedlich, manchmal stellen sie sogar ein Problem dar: Einige sollen essen, können aber nicht; manche wollen essen und dürfen nicht und andere müssen essen, obwohl sie nicht mögen. Für alle gilt: Nahrungsaufnahme ist die Grundvoraussetzung zum Überleben.

Mehr als 100.000 Mädchen und Frauen in Deutschland leiden unter der täglichen Nahrungszufuhr. Essbares zu sich zu nehmen bereitet ihnen Höllenqualen. Magersüchtige malträtieren Leib und Seele mit extremem Hungern.

Als Melisa das erste Mal in die Klinik kommt, wiegt ihr ausgemergelter Körper nur noch 37 Kilo.

Nach Wochen der Besserung folgen wieder lange Hungerperioden. Heute ist Melisas Gewicht wieder stabil; sie lebt zuhause. Die 18-jährige Nevena litt als Kind an Übergewicht. Mit 13 Jahren wog sie 85 Kilo und wurde von ihren Mitschülern gehänselt.

Innerhalb von 18 Monaten hungerte sich die Schülerin um 30 Kilo runter. Heute ist Nevena auf dem besten Wege den Teufelskreis zu durchbrechen. Ein Fernsehteam hat Betroffene über zwei Jahre begleitet und zeigt ihren Kampf gegen die Krankheit.

Es ist davon auszugehen, dass die eigentlichen Ursachen der Krankheit in der Unterhaltungsindustrie liegen, da diese seit nun schon fast 3 Generationen Müttern wie Töchtern medial vorgeben, wie diese sich zu kleiden haben und welche Maße diese im Schnitt zu tragen haben.

Anorexia nervosa: Dünn bis in den Tod

Die Werbung mit ihren Magermodels suggeriert, nur schlank ist schön und begehrenswert. Doch das ist ein Irrglaube. Dem gefährlichen Abnehmwahn erliegen meist jungen Frauen.

Was am Ende des Schlankheitswahnes bleibt ist nicht Ruhm und eine steile Modelkariere, sondern es lauert der Tod.

Kranke Mädchen- und immer öfter auch Jungen- hungern sich  zu Tode. Die Magersucht ist eine schwierig zu therapierende  psychische  Krankheit, weil oft der Wille zur Mitarbeit bei der Therapie fehlt.

In deutschen psychiatrischen Kliniken liegen mittlerweile bereits zehnjährige Mädchen die zwangsernährt werden müssen.

Diagnose: Anorexia nervosa- Magersucht. Keine andere psychische Krankheit fordert eine so hohe Zahl an Todesfällen und ist so schwer zu behandeln.

In Deutschland sollen 100.000 Mädchen und junge Frauen davon betroffen sein, das sind dreimal soviel wie vor zehn Jahren. Außerdem sind die Betroffenen heute jünger, und es trifft zunehmend auch Jungen.

Wie sehen sich Betroffene?

Der Film “Dünn bis in den Tod” geht den Lebensgeschichten zweier junger Frauen nach, vor allem aber auch ihren Selbstbildern, die mit auslösend sind für ihre Krankheit: Was sind ihre Vorstellungen, ihre Visionen von ihrem Körper, was sehen sie, wenn sie in den Spiegel schauen, oder mit Fotos von sich selber konfrontiert werden?

Sehen sie sich “wirklich” oder verzerrt?

Der erschütternde Film erzählt auch vom gefährlichen Reiz jener Seiten im Internet, auf denen Magersüchtige für ihre Krankheit werben: “Pro Ana”(Für Anorexie) nennt sich diese fast sektenartige Bewegung von Magersüchtigen, eine Art innerer Zirkel todessüchtiger Betroffener die mit Bildern, Musik und Gedichten hier ihre Selbstzerstörung inszenieren.


Macht Ritalin “ADHS” Kinder schlau?

Eine gute Nachricht für besorgte Eltern der Republik, wer sein blödetes Kind nicht auf die “Klötzchenschule” schicken möchte, kann jetzt mit Hilfe der modernen Medizin etwas nachhelfen.

Macht Ritalin schlau?Denn: Ritalin fördert angeblich die Lernprozesse.  Der Wirkstoff Methylphenidat, welcher im Medikament Ritalin enthalten ist  soll nach neuesten medizinischen Untersuchungen tatsächlich die Konzentration erhöhen und das Lerntempo steigern.

Vielleicht wird ja Dank des Wirkstoffs Methylphenidat aus dem kleinen Dummchen  ein begnadetes Wunderkind, denn Ritalin steigert ja nicht nur die Lernfähigkeit der Kinder, sondern erhöht gleichzeitig auch noch die Konzentrationsfähigkeit des Nachwuchses.

Der obere Text ist natürlich nicht ernst gemeint, sondern soll lediglich auf die Gefahren einer Medikamentation von Schulkindern durch verantwortungslose Eltern hinweisen, da die Missbrauchszahlen jedes Jahr leider immer weiter ansteigen!

Ritalin wird derzeit verstärkt zur Behandlung von Kindern eingesetzt, welche unter ADHS, dem Aufmerksamkeits Defizit Hyperaktivitäts Syndrom leiden. Allerding wird der Wirkstoff Methylphenidat auch von gesunden Erwachsenen eingenommen, um eine Leistungssteigerung zu erzielen.

Quelle und mehr bei Tutsi.de