Warnung vor Fake Abmahnungen der: Fast Payment Service

Mann übergibt Brief mit Abmahnung- © fovito - Fotolia.comWieder einmal werden per Fax als auch per E-Mail Abmahnungen versendet, in denen € 19,99 gefordert wird.

Die Schreiben stammen angeblich von der “FPS – Fast Payment Service”, die angeblich im Namen der Firmen “LFP Video Group” und “M.I.C.M. MlRCOM International Content Management & Consulting Ltd.” handelt.

Zwar lassen sich sowohl die “LFP Video Group” und die “M.I.C.M. MlRCOM International Content Management & Consulting Ltd.” in Deutschland bei Urheberrechtsverletzungen in Tauschbörsen durch die Rechtsanwaltskanzlei Negele – Zimmel – Greuter – Beller beraten und vertreten, in tatsächlichen Abmahnfällen wird aber neben der deutlich höheren Zahlungsforderung auch stets ein Unterlassungsanspruch geltend gemacht.

So sieht die Abzock- Rechnung der “FPS Fast Payment Service” aus:

Sehr geehrter Herr Opfer,

durch das Besuchen einer der Seiten pomhub.com, xtube.com, tube8.com, extremetube.com, youporn.com, pornmd.com, spankwire.com, keezmovies.com, xvideos.com, xhamster.com, xnxx.com, myjizztube.com, youjizz.com, eskimotube.com, mofosex.com, redtube.com und das Betrachten eines dort angebotenen Videoclips mit pornografischen Inhalten haben Sie gegen geltendes Urheberrecht sowohl in den USA als auch in Deutschland verstoßen. Dies ist eine Straftat und kann vom Lizenzinhaber des Films aus dem der Auszug stammt, zur Anzeige gebracht werden. Der Film steht unter Lizenz von LFP Video Group und M.I.C.M. MlRCOM International Content Management & Consulting Ltd.

Um von weiteren rechtlichen Schritten abzusehen (Strafrechtliche Verurteilung, Inkasso, Bußgeld, usw.) sowie die Sache so diskret wie möglich zu behandeln, haben uns die Lizenzinhaber beauftragt, mit Ihnen in Kontakt zu treten und den Vorgang schnellstmöglich abzuwickeln.

Der Lizenzinhaber ist bereit durch eine Einmalzahlung in Höhe von 19.99 Euro von weiteren strafrechtlichen Verfolgungen abzusehen und sich so außergerichtlich mit Ihnen zu einigen. Sie werden daher aufgefordert, den Rechnungsbetrag innerhalb von 14 Tagen zu begleichen.

Den Rechnungsbetrag in Höhe von 19,99 Euro überweisen Sie auf folgendes Konto:

Kontoinhaber: FPS -Fast Payment Service
Konto-Nurnmer: 992002609
Bankleitzahl: 500 100 60
Bank: Postbank

Für Zahlungen aus den Ausland:
lBAN: DESO 500100600992002609
BIC: PBNKDEFF

Als Verwendungszweck tragen Sie die oben genannte Rechungsnummer ein.

Mit freundlichen Grüßen
FPS -Fast Payment Service
Schuhmannstraße 27
60325 Frankfurt am Main

Wenn auch Sie eine derartige E-Mail oder ein Fax- wie oben abgebildet- erhalten haben, raten wir dringend davon ab, irgendwelche Zahlungen vorzunehmen.

Das gilt allerdings nur für diesen speziellen Fall.

Sollten Sie sich nicht sicher sein ob ein Schreiben das Ihnen zugegangen ist eine echte Abmahnung ist, dann wenden Sie sich an einen geeigneten Anwalt.

Oberlandesgericht Düsseldorf zerreißt Filesharingabmahnung in der Luft

Mann übergibt Brief mit Abmahnung- © fovito - Fotolia.comIn einer nun veröffentlichten Entscheidung hat das Oberlandesgericht Düsseldorf die Anforderungen an Filesharing-Abmahnungen deutlich nach oben geschraubt (Beschluss vom 14.11.2011, AZ I-20 W 132/11).

Nach Ansicht der Richter genügt es nicht, pauschal wegen einer bestimmten Anzahl zum Download angebotener Musikstücke abzumahnen.

Dies sei eine “völlig unbrauchbare anwaltliche Dienstleistung” und dafür dürften keine Gebühren verlangt werden.

Nun könnten tausende Abmahnungen unwirksam werden.Eine Abmahnung müsse “mit hinreichender Deutlichkeit zum Ausdruck bringen, welches konkrete Verhalten beanstandet” werde.

Sie müsse genau darlegen, welche Verstöße der Abgemahnte genau begangen habe.

Dazu gehöre beim Filesharing von Musiktiteln eine Auflistung, welche Songs genau illegal angeboten worden sein sollen und für welchen Mandanten der Abmahnanwalt diese Rechte mit der Abmahnung durchsetzen will.

Ohne diese Angabe habe die Beklagte der Abmahnung daher nicht entnehmen können, welches Verhalten sie in Zukunft unterlassen solle.

Pauschale Unterlassungserklärungen seien unwirksam.

Quelle: t-online

Falsche Abmahnung einer Janus AG angeblich im Auftrag der Universal Music

Wieder einmal versuchen Abzocker, mit dem Vorwurf einer angeblichen Urheberrechtsverletzung Kasse zu machen. Mit dem sprachlich eher dump formulierten Titel:

“Urheberrechtsverletzung- illegalem Download Janus AG”

bekommen derzeit Verbraucher E-Mails von einer gleichnamigen Firma aus Berlin.

Die Janus AG behauptet in der Mail, von Universal Music beauftragt zu sein, einen Urheberrechtsverstoß geltend zu machen, und fordert unter dem immer gleichen Aktenzeichen “VHC/216/83-AZ ”  169,40 Euro.

Schon der Umstand, dass dieser Verstoß dabei gar nicht näher bezeichnet wird, sollte Empfänger misstrauisch stimmen.

Außerdem fällt auf, dass weder Titel, IP-Adresse oder Zeitpunkt des Herunterladens angegeben werden.

Es fehlt zudem der Hinweis auf das angeblich genutzte Tauschbörsensystem. Quelle: verbraucherzentrale

So sieht die E-Mail aus:

From: “Janus AG – Mahnstelle” <[email protected]>
To: “******.” <….@dr…..>
Subject: ****** – Abmahnung wegen Urheberrechtsverletzung

Sehr geehrter Herr ….,

laut Untersuchungen Ihrer IP Logs, hat unserer Mandant “Universal Music” festgestellt, dass Sie häufig urheberrechtlich geschütztes Material in Form von Musik heruntergeladen haben.
Ihre Ip-Adresse konnte zur folgenden Adresse zugeteilt werden:

[EDIT]

Da dies gegen das Urheberrecht Verstößt fordern Wir Sie auf eine Mahngebühr in Höhe von 50€ an uns zu zahlen.
Wenn Sie diese Gebühr bezahlen, entgehen Sie einem Mahnverfahren und einem Gerichtsprozess, (Urheberrechts Verletzungen sind kein Kavaliersdelikt).
Sollten Sie den ausstehenden Betrag jedoch nicht begleichen, sind wir gezwungen ein Mahnverfahren gegen Sie zu eröffnen.

Durch dieses kommen Anwaltskosten sowie Gerichtskosten auf Sie zu. Zudem haben Sie dann eine hohe Geldstrafe oder sogar eine Gefängnisstrafe zu erwarten.
Mit welcher Strafe Sie zu rechnen haben, hängt davon ab, ob Sie strafrechtlich bekannt sind.

Die offene Forderung über 169,40€ ist per Überweisung zu begleichen. Als Verwendungszweck geben Sie unbedingt folgendes ein: VHC/216/83-AZ

Die von Ihnen zu zahlende Gesamtforderung setzt sich wie folgt zusammen:

Grundforderung unseres Mandanten: 124,79 Euro
vorgerichtliche Inkassogebühren: 31,12 Euro
vorgerichtliche Inkassoauslagen: 13,49 Euro
——————————————————————————————
noch offener Gesamtbetrag (Stand: 03.08.2010): 169,40 Euro

Der geltend gemachte Betrag in Höhe von 169,40 Euro ist bis spätestens den 05.04.2012 unter Angabe des Aktenzeichens VHC/216/83-AZ an:

Empfänger: Ida Janus
Kontonummer: 540728300
Bankleitzahl: 10077777

Für Auslandsüberweisung:

IBAN: DE19500100600835801600
BIC: PBNKDEFF

Nach Ablauf dieser Frist werden wir uns die Forderung abtreten lassen und ein gerichtliches Mahnverfahren gemäß §§ 688 ff. ZPO gegen Sie einleiten, wodurch erhebliche Kosten für Gericht und Anwalt, nötigenfalls auch Vollstreckungskosten für den Gerichtsvollzieher, entstehen.

Zudem riskieren Sie bei Durchführung eines gerichtlichen Vollstreckungsverfahrens auch den Verlust Ihrer Kreditwürdigkeit durch Eintragung in das amtliche Schuldnerverzeichnis, was für Sie zu erheblichen Schwierigkeiten führen kann, z.B. bei der Bestellung von Waren oder dem Abschluss eines neuen Mobilfunkvertrages. Zahlen Sie deshalb in Ihrem eigenen Interesse innerhalb der gesetzten Frist.

Mit freundlichen Grüßen
Frau Janus, Abteilung Mahnbescheid
Janus AG

Registriert und zugelassen
vom Präsidenten des Amtsgerichts Berlin
nach § 10 Abs. 1 Nr. 1 RDG
———————————————————-
Schwiebusserstr. 53
10965 Berlin
Telefon: +49-1805-88204486 (0,14 EUR/min) *
(Montag bis Freitag / 10.00 – 18.00 Uhr)
* aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkhöchstpreis 0,42 EUR/min

Unser Rat:

Legen Sie das Schreiben zur Seite. Zahlen Sie nicht. Das gilt allerdings nur für diesen speziellen Fall.

Generell aber sollte man Abmahnpost nicht ignorieren.

Wenn Sie echte Abmahnpost vom Anwalt bekommen, sollten Sie rechtlichen Beistand suchen.

Es gilt:

Die Abmahnung eines echten Rechtsanwaltes  sollten Sie nicht einfach in den Müll werfen.

Wenn es den Inhabern von Rechten an Filmen oder Musiktiteln gelungen ist, einen Zusammenhang zwischen einer verbotenen Handlung im Internet und ihrem Internetanschluss mit ihrem Namen herzustellen, zieht das in aller Regel langen rechtlichen Ärger nach sich.

Sie tuns immer noch: Abmahnung von: RECHTSANWÄLTE DR. KRONER & KOLLEGEN

Mann übergibt Brief mit Abmahnung- © fovito - Fotolia.comEs hat den Anschein, dass die ominöse und nicht existente Rechtsanwaltskanzlei “Kroner & Kollegen” mit angeblichem Sitz in München noch nicht satt ist.

Es werden immer noch Abmahnungen verschickt. Die Betrüger geben vor, namhafte Firmen der Musik- und Filmindustrie wie Warner Music oder Sony zu vertreten und fordern für angeblich illegal heruntergeladene Musikdateien 891,30 Euro.

Zahlt der Benachrichtigte gleich, müsse er der Kanzlei nur eine Vergleichssumme von 146,95 Euro überweisen. per Email an Internetuser verschickt, die dann den geforderten Betrag auf eine Slovensko Volksbank überweisen sollen.

Legen Sie das Schreiben zur Seite. Zahlen Sie nicht. Das gilt allerdings nur für diesen speziellen Fall.

Generell aber sollte man Anwaltspost mit einer Abmahnung nicht ignorieren.

Wenn Sie Abmahnpost von einem echten Anwalt bekommen, sollten Sie rechtlichen Beistand suchen.

Es gilt:

Die Abmahnung einer echten Kanzlei sollten Sie nicht einfach in den Müll werfen.

Wenn es den Inhabern von Rechten an Filmen oder Musiktiteln gelungen ist, einen Zusammenhang zwischen einer verbotenen Handlung im Internet, ihrem Internetanschluss und ihrem Namen herzustellen, zieht das in aller Regel langen rechtlichen Ärger nach sich.

Die Kanzlei Dr. Kroner & Kollegen, die derzeit abmahnt, findet sich nicht in der Datenbank. Es gibt sie also in Deutschland gar nicht.

Auf dieses Prüfkriterium sollten Sie sich nicht allein verlassen, denn es kann sein, dass ein junger Anwalt noch nicht registriert ist. Aber es kann einen wichtigen Anhaltspunkt liefern, ob es sich um Betrüger handelt.

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Fake Abmahnung von: RECHTSANWÄLTE DR. KRONER & KOLLEGEN

Der Betreff der fiesen Rechtsanwalt Abzockmail, die derzeit Europaweit im deutschsprachigem Raum verschickt wird, lautet:

“Abmahnung wegen Urheberrechtsverletzung – Filesharing”.

Das (als E-Mail-Anhang ) verschickte Schreiben hat alles, was eine Filesharing-Abmahnung so hat:

Bekannte Rechteinhaber.

Die EMI Music Germany, SONY BMG Music Entertainment, Universal Music, Warner Music Group, Warner Bros., DreamWorks SKG und Paramount Pictures.

Der Absender wirkt auf den ersten Blick seriös. Rechtsanwälte Dr. Kroner & Kollegen, auch die Absenderadresse stimmt damit überein.

Der Inhalt der Mail – eine ziemlich ausführliche Erklärung der vorgeworfenen Urheberrechtsverletzungen – wurde in korrektem Deutsch verfasst und wirkt für den juristischen Laien glaubwürdig.

Konkret wird dem ahnungslosen Empfänger erklärt, er habe über das mittlerweile stillgelegte Filesharing-Portal “Megaupload.com” mehrere Downloads von urheberrechtlich geschütztem Material getätigt.

Die Anwaltskanzlei gibt vor, die Rechtsinteressen einiger namhafter Unternehmen aus der Musik- und Filmindustrie zu vertreten. Dem potenziellen Opfer wird schliesslich ein Vergleichsangebot schmackhaft gemacht. Gegen eine Pauschalzahlung von 147 Euro, das auf die Volksbank Slovensko überwiesen werden soll könne man ein Verfahren und weitere, wesentlich höhere Kosten abwenden.

Fazit:

Legen Sie das Schreiben zur Seite. Zahlen Sie nicht.
Das gilt allerdings nur für diesen speziellen Fall.

Sollten Sie sich nicht sicher sein, ob ein Schreiben, das Ihnen zugegangen ist, eine echte Abmahnung ist, dann wenden Sie sich an einen geeigneten Anwalt.

Quellen: klawtext/ pctipp