Ab 3. November:Bei O2 wird die Internetgeschwindigkeit gedrosselt

Die Welle der Empörung über die von vielen Providern angekündigte Drosselung der Internetgeschwindigkeit bei erreichen eines bestimmten Datenvolumens ist gerade etwas abgeklungen, da macht der Internetanbiter “O2″ nun ernst.

Ab dem 3. November wird die Geschwindigkeit des Datenverkehrs gedrosselt.

Bei O2 wird es zukünftig so aussehen, dass die Drosselung greift, wenn drei Monate in Folge eine bestimmte Obergrenze der Datennutzung überschritten wurde. Diese liegt jeweils bei 300 Gigabyte – mit Ausnahme des DSL All-in XL-Tarifs, bei dem 500 Gigabyte angesetzt sind.

Erreicht der Nutzer im vierten Monat den Wert ebenfalls, stutzt O2 die Bandbreite für den restlichen Monat auf zwei Megabit pro Sekunde zusammen. Gegen Zahlung einer Gebühr kann man sich dann aber auch zusätzliches oder sogar unbegrenztes Datenvolumen hinzubuchen.

quelle: winfuture.de

Deutsche Telekom streicht die Flatrate

Die Flatrate wird in Zukunft durch so genannte “Volumentarife” ersetzt, da die Deutsche Telekom ein Gerichtsurteil akzeptiert, welches verbietet unter dem Begriff “Flatrate” ein Datenvolumen einzuführen.

Geklagt hatte die Verbraucherzentrale NRW. Ein Tarif, welcher mit Flatrate wirbt, muss nach dem Urteil des Landesgericht Köln ohne Verlangsamung der Geschwindigkeit bleiben.

Flatrate darf nur “Flatrate” heißen, wenn das Tempo ungedrosselt bleibt

In dem Zusammenhang verzichtet die Telekom angeblich auf die Berufung gegen das Urteils des Landgerichts Köln vom 30. Oktober diesen Jahres, wonach dem Konzern bei den so genannten Flatrate-Tarifen „Call&Surf“ und „Entertain“ eine monatliche Drosselung untersagt worden war.

Kritiker fürchten nun, die Telekom könne diese Tarife einfach umbenennen. Ob es allerdings rechtlich genügen würde, DSL-Tarifen, die seit Ende April mit einer Datendrosselung auf 75 Gigabit pro Monat (bei Einsteigertarifen) eingeführt wurden, neue Namen ohne den Zusatz “Flatrate” zu geben, ist strittig.

Darf man Tarife einfach umbenennen?

„Sollte die Telekom lediglich vorhaben, gedrosselte DSL-Verträge künftig nicht mehr „Flatrate“ zu nennen, so wäre das juristisch bedenklich und keinesfalls ausreichend. Telekom-Kunden, die einen Flatratetarif abgeschlossen hatten, können auf einen Wegfall einer Volumenbegrenzung bestehen”, erklärte der Verbraucherschützer und Rechtsanwalt Thomas Bradler.

Quelle: focus.de

Verbraucherzentrale NRW verklagt Telekom wegen Internetdrosselung

Seit mehreren Monaten steht das Unternehmen Telekom wegen seinen Plänen zur Tempodrosselung des Internets in der Kritik.

Kritisiert wird besonders, dass durch die Drosselung eine Art Zwei-Klassen-Internet entstehen würde.

Auch die Netzneutralität würde durch das Vorhaben der Telekom verletzt.

Die Verbraucherzentrale will von dem Bonner Unternehmen eine Unterlassungserklärung. Darin soll sich die Telekom verpflichten, drastische Geschwindigkeitskappungen nicht mehr vorzunehmen.

Der Konzern habe eine solche Erklärung aber bislang nicht unterzeichnet. Die Verbraucherschützer wollen “ein Grundsatzurteil, das dem Verbraucher Sicherheit verschafft”.

Quelle: spiegel

DSL-Drosselung der Telekom:Nun doch auch Entertain-Kunden betroffen?

Die geplante DSL Drosselung der Telekom erregt weiter die Gemüter.

20 Prozent mehr Internet-Nutzer sind offenbar von der geplanten Drosselung betroffen, als bislang von der Telekom angegeben.

Bislang betonte die Telekom bisher immer, dass die eigenen Entertain-Angebote von der Drosselung ausgenommen seien.

Doch nun macht der rosa Riese anscheinend einen Rückzieher.

Laut der „Welt“ am  Samstag sollen  nur noch spezielle Angebote von der Drosselung ausgenommen sein sollen. So soll zum Beispiel das lineare Live-TV-Angebot der Telekom.

Noch nicht klar ist hingegen, ob das eigene Video on Demand Angebot auch von der Volumen-Berechnung ausgenommen wird.

Quelle: focus.de

Verbraucherzentrale NRW mahnt Telekom ab:Flatrate Drosselung unzulässig

Telekomkunden, die bei der Internetnutzung ein bestimmtes Datenvolumen überschreiten, sollen – trotz Flatratevertrag – für den Rest des Monats auf ein Schneckentempo ausgebremst werden.

Die Verbraucherzentrale NRW hat die Telekom jetzt per Abmahnung aufgefordert, diese seit dem 2. Mai 2013 geltenden Klauseln wieder aus ihren DSL-Verträgen zu streichen.

Die Verbraucherschützer sehen es als unangemessene Benachteiligung der Verbraucher an, dass deren heimischer Internetzugang auf eine Übertragungsgeschwindigkeit von 384 kbit/s gedrosselt werden soll.

So steht es nun in den Vertragsbedingungen der Telekom für DSL-Verträge (Call&Surf, Entertain), sobald ein vom jeweiligen Tarif abhängiges Datenvolumen (z.B. 75 GB) im Monat überschritten wurde.

Dies bedeutet beispielsweise für VDSL-Kunden (“bis zu 50 MBit/s”) eine satte Reduzierung der Surfgeschwindigkeit um bis zu 99,2 Prozent – und das im Rahmen einer “Internet-Flatrate”.

Die Telekom kann nun bis zum 16. Mai 2013 per Unterlassungserklärung erklären, dass sie künftig auf die Verwendung der Klausel verzichtet. Sonst müssen die Gerichte entscheiden, ob diese Drossel-Klausel zulässig ist oder nicht.

Quelle: vznrw und mehr Info