Pro-NRW Demo verlief ohne Zwischenfälle

Abgeschirmt durch ein Riesen-Polizeiaufgebot hat am heutigen Samstagmorgen eine Kundgebung von Pro NRW in Bonner Stadtteil Lannesdorf begonnen.

Die Demo fand in der Nähe der König-Fahd-Akademie statt.

Eine Auflage für die Kundgebung war, dass die anwesenden “Pro NRW” Mitglieder ihre Aktion rund 150 Meter von der Akademie entfernt abhielten und keine islamkritischen Karikaturen zeigen durften.

Laut Auskunft der Sicherheitskräfte hielten sich die Demonstranten an die Auflagen.

Die provokanten Mohammed-Karikaturen wurden nicht gezeigt.

Dagegen war das Hochhalten von Schildern welche eine durchgestrichene Moschee zeigen, erlaubt und verstößt nicht gegen die Auflagen.

Gegen 12:40 Uhr war die Kundgebung beendet. Die Demonstranten zogen friedlich ab.

Nachdem es im vergangenen Mai im Zuge einer ähnlichen Kundgebung zu gewaltbereiten Auseinandersetzungen mit mutmaßlichen Islamisten gekommen war, war man diesmal gut vorbereitet.

Mehr als 1000 Polizisten und Spezialeinheiten im Bonner Stadtteil Lannesdorf  hatte man zusammengezogen.

Deutschland ist ein Kriegsgebiet: Salafistenführer droht mit Anschlägen

Dennis CuspertDer Berliner Salafistenführer Denis Mamadou Cuspert war am 5. Mai 2012 an den Ausschreitungen bei einer Demonstration in Bonn beteiligt, bei denen Polizeibeamte durch Messerstiche verletzt wurden.

Cuspert, der nach dem Verbot seiner Organisation “Millatu Ibrahim” im Juni dieses Jahres das Land verlassen hat, fordert Muslime in Deutschland mittels Videos zum Dschihad auf.

Das geht aus einem Video hervor, das dem ZDF vorliegt.

Cuspert:

“Ihr werdet nicht mehr in Sicherheit leben. Ihr setzt Millionen und Milliarden ein für den Krieg gegen den Islam. Und deshalb ist dieses Land hier, die Bundesrepublik Deutschland, ein Kriegsgebiet.”

Der Präsident des Bundeskriminalamts, Jörg Ziercke:

“Wir nehmen das sehr ernst, denn das sind so erste Hinweise darauf, dass jemand sich tatsächlich entschlossen hat, als Märtyrer möglicherweise zu sterben.”

Nach Recherchen des ZDF hat das Terrornetzwerk Al-Kaida Kontaktpersonen nach Ägypten und Syrien entsandt, um kampfwillige Männer für Anschläge in Westeuropa anzuwerben. Sie sollen im syrischen Konflikt oder bei Terroroperationen auf dem Sinai praktische Erfahrung sammeln und dann nach Europa zurückkehren.

Reiseaktivitäten zwischen Deutschland und Staaten wie Ägypten und Syrien lassen sich nur schwer überwachen. Die Sicherheitsbehörden, so BKA-Chef Ziercke, seien nun “besonders gefordert”. Die Zusammenarbeit mit den ägyptischen Behörden solle deshalb noch enger werden.

Der untergetauchte Salafistenführer richtet seine Botschaft direkt “an Merkel, Innenminister und Außenminister”.

“Wir werden den Dschihad in eure Länder bringen. Solange ihr unser Blut vergießt, grabt ihr hier euer eigenes Grab.”

so Cuspert in dem Video, das offenbar unweit des Kölner Doms gedreht wurde.

Quelle: zeit.zdf.de

Bonner Islamist ruft zu Mord an Journalisten und Pro NRW -Mitgliedern auf

Betende SalafistenWie die “TAZ” berichtet, soll ein aus Bonn stammender radikaler Islamist zum Mord an Mitgliedern der rechtsextremen Splitterpartei Pro NRW und Journalisten aufgerufen haben.

Das 7 Minütige Video ist am Wochenende in einem dschihadistischen Internetforum aufgetaucht.

“Ihr sollt die Mitglieder der Pro NRW alle töten”, heißt es unter anderem in dem Aufruf.

Dazu sollten Informationen über Wohnorte, Arbeitsplätze und tägliche Routinewege gesammelt werden, damit “am besten im Schutz der Dunkelheit oder im Morgengrauen” zugeschlagen werden könne.

Die deutschen Sicherheitsbehörden halten die Audiobotschaft laut “taz” für echt.

“Wir nehmen die Drohung ernst”, sagte ein Sprecher des nordrhein-westfälischen Innenministeriums der Zeitung.

Quelle: TAZ

Nach Tumult in Solingen: Polizei durchsucht Moschee der Salafisten

Ein Mitglied der Millatu-Ibrahim-Moschee wird abgeführt. Foto: Uli Preuss Nach dem gewalttätigen Protest der Angehörigen der Millatu-Ibrahim-Moschee gegen Parteimitglieder von Pro NRW durchsuchte die Polizei die Räume der Hinterhof-Moschee an der Konrad-Adenauer-Straße.

Das Amtsgericht hatte die Durchsuchung angeordnet, nachdem Salafisten Steine warfen und gewaltsam versuchten, die Absperrungen der Polizei während der Kundgebung von Pro NRW zu durchbrechen.

Beweise dass die Straftaten im Vorfeld geplant waren, sollen sichergestellt werden.

Ermittelt wird wegen Landfriedensbruch, gefährlicher Körperverletzung und Verstößen gegen das Versammlungsrecht.

Die Angehörigen der Gemeinde haben mit den Polizeibeamten kooperiert und keinen Widerstand geleistet.

Rund 32 Salafisten wurden gebeten, zur Feststellung der Personalien mit aufs Präsidium zu kommen.

Darunter sind auch die Solinger Konvertiten Robert B. und Christian E.

Quelle: rga-online

Islam: Salafisten attackieren Polizisten in Solingen

Demo vor dem Solinger Rathaus Foto: Uli Preuss

In Solingen ist es gestern während einer Aktion der Bürgerbewegung PRO NRW zu Ausschreitungen gekommen.

Der Auslöser waren Anti-islamische Karikaturen des norwegischen Zeichners Kurt Westergaard die zur Schau gestellt wurden. Das Oberverwaltungsgericht Münster hatte zuvor das Verbot, die Karikaturen vor Moscheen zu zeigen, gekippt.

Eine Gruppe von rund 40 Menschen, augenscheinlich Salafisten, kam kurz darauf aus dem Hinterhof der Moschee an der Konrad-Adenauer-Straße und protestierte auf dem Vorplatz des Rathauses.

Sie trugen Flaggen bei sich und riefen “Scharia für Deutschland”.

Kurz darauf  eskalierte gegen 11.20 Uhr die Situation. Salafisten warfen Steine und versuchten, über Absperrungen zu gelangen. Die Polizei griff mit Pfefferspray und Schlagstöcken ein. Dabei wurden drei Polizisten mit Steinen und Stangen verletzt.

Mehrere Salafisten wurden festgenommen. Ein Plastikbeutel mit Steinen wurde sichergestellt. Insgesamt gab es 30 Festnahmen.

Quelle: rga-online