Abkassieren für Abofalle: Dubiose Inkasso-Firma ist wieder aktiv

Über die Methoden von outlets .de bzw. der IContent GmbH und pro-payment GmbH berichteten wir schon  mehrfach in der Vergangenheit.

Nun verschickt in den letzten Tagen eine Solvenza Inkasso eine 1. Mahnung.

zahlen für nichts:

Die Solvenza soll im Auftrag der Webtains GmbH “Rechtsnachfolger der IContent GmbH” offene Forderungen für das zweite Vertragsjahr bei der Abofalle von “www.outlets .de” einziehen.

Die angebliche Gesamforderung beläuft sich auf 165,91 Euro.

Dem Schreiben ist eine Ratenzahlungsvereinbarung/Schuldanerkenntnis beigefügt. Kommen die angeschriebenen Verbraucher dem nicht nach, würden weitere Maßnahmen folgen…

Unseriöse Inkassobüros:

Der Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen e.V. meint dazu:

Eine „Solvenza Inkasso“ beziehungsweise eine „Solvenza 24 GmbH“ ist uns nicht bekannt. Es handelt sich um KEIN Mitgliedsunternehmen des Bundesverbandes Deutscher Inkasso-Unternehmen.

Aus im Internet veröffentlichten Mahnschreiben scheint hervorzugehen, dass die „Solvenza24“ dieselbe Registrierungsnummer wie die einschlägig bekannte „DIG Deutsche Internet Inkasso GmbH“ verwendet – mithin ihre Nachfolgegesellschaft zu sein scheint.

Verbraucher, die Probleme mit diesem Unternehmen haben, wird geraten sich an die zuständige Registrierungsbehörde, das Oberlandesgericht Frankfurt am Main, zu wenden

Unser Rat: Zahlen Sie die angebliche Forderung nicht-  wenden sie sich im Zweifelsfall an einen kompetenten Rechtsanwalt oder die Verbraucherzentrale.

Urteil gegen Michael Burat und einen Rechtsanwalt wegen Abmahn-Betruges ist rechtskräftig

Wie “beck-aktuell ” zu berichten weiss, ist das Urteil des Landgerichts Osnabrück vom 17.02.2012 wegen Abmahn-Betruges im Zusammenhang mit e-cards im Prozess gegen Michael Burat und den Rechtsanwalt Bernhard S. (Az.: 15 KLs 35/09) rechtskräftig.

Wie das Gericht mitteilt, hat der Bundesgerichtshof die Revisionen der beiden Angeklagten mit Beschluss vom 03.04.2013 verworfen (Az.: 3 StR 408/12).

Michael Burat wurde vom LG Osnabrück wegen gewerbsmäßigen Betruges in 38 Fällen sowie wegen versuchten gewerbsmäßigen Betruges in 33 Fällen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten verurteilt.

Die Vollstreckung wurde zur Bewährung ausgesetzt. Der 37-Jährige muss als Bewährungsauflage 120.000 Euro an sechs gemeinnützige Einrichtungen zahlen.

Gegen Rechtsanwalt Bernhard S. aus München wurde wegen gewerbsmäßigen Betruges (31 Fälle vollendet und 33 Fälle versucht) eine Gesamtfreiheitsstrafe von 15 Monaten verhängt, deren Vollstreckung unter einer Auflage von 12.000 Euro zur Bewährung ausgesetzt worden ist.

Quelle: beck

Das Urteil des LG Frankfurt gegen Internetunternehmer Michael Burat verschoben

Kurz notiert:

Der Termin zur Urteilsverkündung  am 13.06.2012 gegen Michael Burat wegen gewerbsmäßigem Betrug vor dem Landgericht Frankfurt wurde verschoben.

Laut einem Prozessbeobachter findet nun das vermutliche Finale gegen Burat am 18.06.2012 stattum 10:30 Uhr statt.

Am 13.6.2012 wird das Urteil des LG Frankfurt gegen Internetunternehmer Michael Burat erwartet

Foto:Kaier/konsumer.infoAbofallen?- In unseren Augen sind es eher Nutzlosseiten, die Internetpräsenzen eines Michael Burat.

Aber immerhin hat er es geschafft, dass die Staatsanwaltschaft Frankfurt/ Main ein extra “Buratzimmer” einrichtete- vollgestopft mit Anzeigen von Verbrauchern.

Verbraucher die auf seinen Webseiten irgendwelche angeblichen Verträge – meist ungewollt eingegangen sind.

Dafür bekommt Herr Burat nun die Quittung.

Ein Prozessbeobachter aus Rödermark berichtet auf seinem Blog, dass die Staatsanwaltschaft Frankfurt am 6. Juni 2012 in ihrem Plädoyer 3 Jahre Haft für Herrn Burat gefordert hat- und wie sollte es natürlich anders sein, die Verteidigung einen Freispruch.

Am 13.6.2012 ist voraussichtlich Urteilsverkündung in Frankfurt bei der, sollte Burat schuldig gesprochen werden,  in absehbarer Zeit 18 Monate-  die aber zur Bewährung ausgesetzt wurden aus der Verhandlung von Osnabrück obendrauf bekommt.

Michael Burat und der mitangeklagte Rechtsanwalt Bernhard S. ebenso wie die Staatsanwaltschaft Osnabrück hatten gegen das Urteil der 15. großen Strafkammer des Landgerichts Osnabrück vom 17.02.2012 Revision eingelegt.

Wir gehen davon aus das Herr Burat, bzw. sein Verteidiger im Falle einer Verurteilung durch das Langericht Frankfurt/Main auch in diesem Fall Rechtsmittel einlegen werden.

Es bleibt abzuwarten….

Abo-Fallen im Internet

Über Abo-Fallen im Internet müssen wir ja leider immer wieder berichten.

In Frankfurt steht seit heute Michael Burat vor Gericht, der mehrere Internetseiten mit so genannten Abo-Fallen betrieben haben soll.

Angeklagt ist er wegen gewerbsmäßigem Betrug.

Die Verhandlungstermine in Sachen “Burat” sind vorerst bis zum 13. Juni 2012 angesetzt.


Einen persönlichen Kurzbericht direkt aus dem Gerichtssaal hat die Internetseite von Patchworkmarkt.com veröffentlicht