Urteil gegen Michael Burat und einen Rechtsanwalt wegen Abmahn-Betruges ist rechtskräftig

Wie “beck-aktuell ” zu berichten weiss, ist das Urteil des Landgerichts Osnabrück vom 17.02.2012 wegen Abmahn-Betruges im Zusammenhang mit e-cards im Prozess gegen Michael Burat und den Rechtsanwalt Bernhard S. (Az.: 15 KLs 35/09) rechtskräftig.

Wie das Gericht mitteilt, hat der Bundesgerichtshof die Revisionen der beiden Angeklagten mit Beschluss vom 03.04.2013 verworfen (Az.: 3 StR 408/12).

Michael Burat wurde vom LG Osnabrück wegen gewerbsmäßigen Betruges in 38 Fällen sowie wegen versuchten gewerbsmäßigen Betruges in 33 Fällen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten verurteilt.

Die Vollstreckung wurde zur Bewährung ausgesetzt. Der 37-Jährige muss als Bewährungsauflage 120.000 Euro an sechs gemeinnützige Einrichtungen zahlen.

Gegen Rechtsanwalt Bernhard S. aus München wurde wegen gewerbsmäßigen Betruges (31 Fälle vollendet und 33 Fälle versucht) eine Gesamtfreiheitsstrafe von 15 Monaten verhängt, deren Vollstreckung unter einer Auflage von 12.000 Euro zur Bewährung ausgesetzt worden ist.

Quelle: beck

Das Urteil des LG Frankfurt gegen Internetunternehmer Michael Burat verschoben

Kurz notiert:

Der Termin zur Urteilsverkündung  am 13.06.2012 gegen Michael Burat wegen gewerbsmäßigem Betrug vor dem Landgericht Frankfurt wurde verschoben.

Laut einem Prozessbeobachter findet nun das vermutliche Finale gegen Burat am 18.06.2012 stattum 10:30 Uhr statt.

Am 13.6.2012 wird das Urteil des LG Frankfurt gegen Internetunternehmer Michael Burat erwartet

Foto:Kaier/konsumer.infoAbofallen?- In unseren Augen sind es eher Nutzlosseiten, die Internetpräsenzen eines Michael Burat.

Aber immerhin hat er es geschafft, dass die Staatsanwaltschaft Frankfurt/ Main ein extra “Buratzimmer” einrichtete- vollgestopft mit Anzeigen von Verbrauchern.

Verbraucher die auf seinen Webseiten irgendwelche angeblichen Verträge – meist ungewollt eingegangen sind.

Dafür bekommt Herr Burat nun die Quittung.

Ein Prozessbeobachter aus Rödermark berichtet auf seinem Blog, dass die Staatsanwaltschaft Frankfurt am 6. Juni 2012 in ihrem Plädoyer 3 Jahre Haft für Herrn Burat gefordert hat- und wie sollte es natürlich anders sein, die Verteidigung einen Freispruch.

Am 13.6.2012 ist voraussichtlich Urteilsverkündung in Frankfurt bei der, sollte Burat schuldig gesprochen werden,  in absehbarer Zeit 18 Monate-  die aber zur Bewährung ausgesetzt wurden aus der Verhandlung von Osnabrück obendrauf bekommt.

Michael Burat und der mitangeklagte Rechtsanwalt Bernhard S. ebenso wie die Staatsanwaltschaft Osnabrück hatten gegen das Urteil der 15. großen Strafkammer des Landgerichts Osnabrück vom 17.02.2012 Revision eingelegt.

Wir gehen davon aus das Herr Burat, bzw. sein Verteidiger im Falle einer Verurteilung durch das Langericht Frankfurt/Main auch in diesem Fall Rechtsmittel einlegen werden.

Es bleibt abzuwarten….

Abo-Fallen im Internet

Über Abo-Fallen im Internet müssen wir ja leider immer wieder berichten.

In Frankfurt steht seit heute Michael Burat vor Gericht, der mehrere Internetseiten mit so genannten Abo-Fallen betrieben haben soll.

Angeklagt ist er wegen gewerbsmäßigem Betrug.

Die Verhandlungstermine in Sachen “Burat” sind vorerst bis zum 13. Juni 2012 angesetzt.


Einen persönlichen Kurzbericht direkt aus dem Gerichtssaal hat die Internetseite von Patchworkmarkt.com veröffentlicht

Internetunternehmer Michael Burat vor Gericht

So genannte Abofallen auf Internetseiten wie z.b. outlets.de, routen-planung.de u.a kennt vermutlich fast jeder oder hat schon mal davon gehört.

Eben wegen solcher Kostenfallen steht Herr Michael Burat (37) ab dem 8.5.2012 in Frankfurt/Main wegen Verdachts des gewerbsmäßigen Betruges  in etlichen hundert Fällen vor dem Landgericht(LG).

Die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft Frankfürt/Main wiegen schwer, auch wenn der Verteidiger von Herrn Burat im folgenden Video- aus dem Gerichtssaal in Osnabrück, vom Februar dieses Jahres – sich noch zuversichtlich zeigt.

Die Verhandlungstermine in Sachen “Burat” sind vorerst bis zum 13. Juni 2012 angesetzt.