Es hat sich ausgeTankt – Das Ende des Inkasso Anwalts

Olaf Tanks inkassierte seit Jahren für skrupellosen Internet-Abzocker. Wer sich in dubiose Abo-Fallen wie opendownload.de verirrt, hat per Mausklick eine Zahlungsaufforderung für ein überteuertes Ganzjahresabo an der Backe.

Tank schickte den Opfern dieser Masche Mahnschreiben und drohte mit Klage, Vollstreckung und Gerichtsvollzieher, ja sogar mit der Pfändung von Bankguthaben, Rente oder Arbeitslosengeld.

Mit diesen miesen Einschüchterungstaktiken wurden in vielen Tausend Fällen erfolgreich kassiert. Aus diesem Geschäft will sich der Osnabrücker Inkasso-Anwalt nun nach eigenen Angaben zurückziehen.

Schon seit vergangenem Dezember plant der Osnabrücker Anwalt seinen Rückzug. Wer eine Mail an seine Büroadresse mahnung@forderungseinzug.de schickt, bekommt die automatisch generierte Antwort:

Bezug nehmend auf Ihre Email teilen wir Ihnen mit, dass wir unsere Mandate für die Redcio OHG, die Content Services Ltd. und die Antassia GmbH niedergelegt haben.

Auf Anfrage der NOZ in Tanks Kanzlei:

Herr Tank habe alles niedergelegt, die Kanzlei werde aufgelöst.

Quelle noz

Rechtsanwalt Olaf Tank verhöhnt die Abofallenopfer

3800 Strafanzeigen gegen Olaf Tank liegen der Staatsanwaltschaft Osnabrück vor. In Worten: Dreitausendachthundert! Wegen Betruges, Beihilfe zum Betrug, Erpressung, Nötigung.
Alexander Retemeyer, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft, kann die Zahl auf Anhieb nennen.

Kein Wunder: Olaf Tank hat inzwischen eine gewisse Berühmtheit erlangt. Er ist der Rechtsanwalt, der für die abgebrühten Abzocker aus der Internetwelt das Geld eintreibt. Er ist der Handlanger in einer gewissenlosen Branche, die sich an arglosen Internetnutzern bereichert.

Und Tank verhöhnt seine Opfer, wie der Spruch unterhalb seines Autonummernschildes zeigt.

Die Anwaltskammer schaut dem Geschäftsgebaren des Kollegen murrend, aber machtlos zu. Die Standesorganisation könnte nur eingreifen, wenn Tank einer Straftat überführt würde. Doch das ist schwierig. Tank müsste nachgewiesen werden, dass er vorsätzlich unberechtigte Forderungen erhebt. In der Grauzone des Internet-Geschäftes ist dieser Nachweis schwer zu führen…

Quelle: Osnabrücker Zeitung

Waffenlobbyist Karlheinz Schreiber: Kein Auftrag ohne Gegenleistung

109703221-waffenlobbyist-karlheinz-schreiber-wirdam-montag-einem-fahrzeug-bundeskriminalamtes-justizvollzugsan.9Freundlich lächelt der grauhaarige Herr: “Gutes neues Jahr für alle!”, grüßt der Angeklagte die zahlreichen Journalisten Über zehn Jahre konnte sich Karlheinz Schreiber der Justiz entziehen. Jetzt steht der Allgäuer Unternehmer, Lobbyist und ehemalige Freund vieler Politiker vor Gericht. Selbstverständlich empfinde er dabei “eine gewisse Genugtuung”, sagt der Leitende Oberstaatsanwalt Reinhard Nemetz.

Steuerhinterziehung, Beihilfe zur Untreue, Beihilfe zum Betrug und Bestechung wirft die Staatsanwaltschaft Schreiber vor.

Rund zwölf Millionen Euro Steuern  soll Schreiber hinterzogen haben. Das Geld, so die Anklage, verschwand in einem “undurchschaubaren Lügengebäude”. Das heißt in Treuhandgesellschaften und -konten in Liechtenstein und Panama.

Quelle: welt.de