
August 30, 2010
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Wie das hessische Gesundheitsministerium mitteilte, wurden gefährliche Bakterien in einer Haftcreme für Zahnprothesen gefunden. Der Konzern Procter & Gamble ruft deshalb die betroffenen Produkte aus dem Handel zurück.
In einigen Haftcrememes von blend-a-dent wurde das Bakterium “Burkholderia cepacia” gefunden. Aus diesem Grund werden die betroffenen Produkte von dem Hersteller zurück gerufen. Die Bakterien können unter Umständen schwere Erkrankungen auslösen.
Kontaminiert sind nach Angaben des hessischen Gesundheitsministeriums die “blend-a-dent Super-Haftcreme extra stark – Variante frisch” mit der Chargennummer 0209. Wie der Konzern Procter & Gamble am Donnerstag mitteilte, werden alle Haftcremes mit der Chargennummer aus dem Handel zurück gerufen.
Wurden bereits betroffene Haftcremes gekauft, sollten diese entsorgt werden. Bislang ist nicht bekannt, ob sich Menschen bereits angesteckt haben.
Wie der Konzern Procter & Gamble mitteilte, seien die Bakterien im Verlauf einer regelmäßigen Qualitätskontrolle im Werk gefunden worden. Wie das Unternehmer weiter mitteilte, seien daraufhin alle wichtigen Schritte unternommen worden. Derzeitige Untersuchungen zeigen, dass nur ein Produktionsablauf betroffen sind. Von anderen Chargennummern gehe keine Infektionsgefahr aus.
Wie finde ich die Nummer?
Auf dem Umkarton ist die 4-stellige Chargennummer auf der rechten Seitenlasche über dem Haltbarkeitsdatum zu finden. Auf der Tube ist die 4-stellige Chargennummer auf dem Falz am Tubenende hinter dem Haltbarkeitsdatum eingeprägt. Wichtig sind zur Indentifizierung dabei die vier Zahlen 0209.
Unter den Service-Rufnummern 0800 070014 oder 0158857257 kann kostenfrei beim Hersteller ein Ersatz angefordert werden.
Quelle: Heilpraxisnet
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August 29, 2010
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Bielefeld: Anwohner auf der Nordseite von Babenhauser und Westerfeldstraße zwischen Horstheider Weg, Jöllenbecker Straße und Schröttinghauser Straße sollten ihr Trinkwasser
mindestens fünf Minuten abkochen.
Grund: Bei Probenentnahmen waren Fäkalkeime entdeckt worden. Stadtsprecher Dietmar Schlüter sagte, die Vorsichtsmaßnahme gelte mindestens bis am Montag die Leitungen gechlort seien.
Dr. Peter Schmid, stellvertretender Leiter des städtischen Gesundheitsamtes, erklärte, am Mittwoch seien Keime in geringer Zahl (drei bis vier j e 100 Milliliter) festgestellt worden. Der Wert lag später zwischen 40 und 130.
Schmid betonte, bei dem Abkochgebot handele es sich um eine Vorsichtsmaßnahme. Die Keime könnten Durchfallerkrankungen verursachen. Woher die Keime stammen, steht nicht fest. Möglicherweise sind Kanalbauarbeiten die Ursache.
Bevor Nahrung mit Wasser zubereitet, zum Zähneputzen und zum Reinigen offener Wunden genutzt wird, sollte es mindestens fünf Minuten abgekocht werden. Duschen, baden und waschen ist
derzeit inöglich. Allerdings sollte vermieden werden, das Wasser zu schlucken. Das Leitungswasser kann für die Toilettenspülung, zum Wäsche waschen und putzen ohne Einschränkungen genutzt werden.
Betroffene Haushalte können sich heute von 8 bis 14 Uhr unter (0521) 514527 an die Stadtwerke wenden.
Quelle: MiS/vz
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Februar 17, 2010
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Mindestens sechs Todesfälle in Deutschland und Österreich könnten auf das im Käse des östereichischen Produzenten Prolactal, gefundene Listeriabakterium zurückzuführen sein.
Der verseuchte Käse wurde in Deutschland von dem Discounter Lidl angeboten wir warnten bereits im Januar diese Jahres vor den Risiken der Produkte vom Hersteller Prolactal in Österreich.
Der Discounter Lidl nach den ersten Verdachtsfällen schnell reagiert und den Harzer Käse der Marke Reinhardshof aus dem Handel genommen, in Österreich seien nach Angaben von Lidl der mit Listerien verseuchte Käse zu keiner Zeit angeboten worden…
Aus Gründen des Verbraucherschutzes empfahl Lidl den Kunden, bereits gekauften Käse der Marke Reinhardshof nicht zu verzehren, sondern die Produkte in einer der Filialen von Lidl zurückzugeben. Die Kunden erhielten selbstverständlich den Kaufpreis erstattet.
Listerien führt bei den betroffenen Personen zu einer Listeriose-Infektion, welche zunächst wie eine Grippe beginnt und bei geschwächten Personen, Kindern und älteren Menschen aber zu Blutvergiftung und Hirnhautentzündung führen kann. Bei Schwangeren führt eine Infektion mit Listerien Bakterien nicht selten zu einer schweren Schädigung des Fötus.
Der Hersteller Prolactal hat inzwischen eine Stellungnahme zu den Todesfällen veröffentlicht, welche aller Wahrscheinlichkeit nach durch den Verzehr von Käse aus der eigenen Produktion verursacht wurden.
Quelle und mehr bei tutsi.de
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