Wir warnen vor gekaperten Ebay-Accounts

Wie das Internetportal von “Auktionshilfe.info” berichtet, wurden in jüngster Zeit mehrere Ebay-Accounts gehackt.

“Gehackt” bedeutet, fremde Personen haben sich das Passwort des eBay Nutzers verschafft.

Meist geschieht das durch ein Schnüffelprogramm welches Passwörter und andere Daten vom Rechner des Nutzers stiehlt, und so werden dann die Ebaydaten ohne Wissen des echten Accountinhabers für betrügerische Zwecke missbraucht.

Die Masche:

Verkauft werden in 3-Tages-Auktionen hochwertige Artikel “meist um die 1000 EUR”, die neu oder fast neu sind.

In der Kaufabwicklung steht bei diesen gehackten Accounts offenbar immernoch das Bankkonto des echten Accountinhabers.

Sofort nach Auktionsende kommt allerdings dann eine Nachricht über eBay, daß dieses Konto nicht mehr aktiv ist und man bitte auf ein anderes Bankkonto überweisen soll.

Hierzu werden den Käufern aktuell zwei verschiedene Bankkonten genannt:

Dieter Schmidt
KTO: 731940109
BLZ: 10010010
Postbank Berlin

und

Lorenzo Mazzini
KTO: 0002123320
BLZ: 20090500
Netbank AG

In den Artikelbeschreibungen wird zum Teil auch ein Sofortkauf ausserhalb eBays angeboten, es könnte also noch mehr betrogene Käufer geben als nur die Auktionsgewinner.

Quelle: Auktionshilfe.info

Internet-Rabatte: Was Sie bei Groupon und Co. beachten müssen

Rabatte im Internet sind groß in Mode: Internet-Portale wie Groupon, Dailydeal oder Cooledeals locken Schnäppchenjäger täglich per Email mit neuen Spar-Gutscheinen.

Wer sich bei Groupon oder einem der unzähligen Mitbewerber registriert, bekommt täglich Emails mit Angeboten zugeschickt, die auf seinen Wohnort zugeschnitten sind. Das können Freizeitangebote, Restaurantbesuche, Schönheitsbehandlungen oder auch Friseurbesuche sein.

Schauen Sie genau hin! Wer sich die Mühe macht, das normale Preisverzeichnis des Frisörs, Gourmet-Tempels oder der Kosmetikerin anzuklicken, stellt manchmal enttäuscht fest: Der reguläre Ausgangspreis ist gar nicht so hoch wie im Internetangebot.

Das Rabattportal Groupon will nach Kritik von Konsumenten die Vermarktung seiner Produkte transparenter machen. Groupon hat zugestimmt, in Zukunft sicherzustellen, dass die Originalpreise auf der Internetseite korrekt angegeben werden.

Auch will man die Fähigkeit der Händler überprüfen, ihre Waren in angemessener Zeit zu liefern, und alle Beschränkungen für das Angebot deutlich zu machen. Die Geschäftsbedingungen sollen auf ihre Fairness, die Stornoregelungen auf ihre Vorschriftsmäßigkeit überprüft werden.

Manipuliert das Internetportal “Topdeals.de” Versteigerungen?

Topdeals.deBei den Online-Versteigerungen des Portals “Topdeals.de” sollen angeblich nach Recherchen von SPIEGEL TV Magazin Biet-Roboter zum Einsatz kommen.

Die Macher von “Topdeals.de” sollen angeblich eine Software einsetzen, um Gebote in die Höhe zu treiben.

Hinter angeblichen Bietern mit Nutzernamen wie DirkJ10 oder MariaG59 verbergen sich vermutlich sogenannte Biet-Bots- Computerprogramme, die mit immer neuen Geboten verhindern, dass Auktionen unter einem von Topdeals festgelegten Richtpreis enden.

Die echten Benutzer der Plattform zahlen auf diese Weise oftmals zu viel für die angeblichen Schnäppchen.

Rechtsanwalt Clemens Rasch dazu: “Durch Automaten manipulierte Auktionen wären rechtlich höchst bedenklich.”

Eine Stellungnahme zu den neuen Recherchen lehnte das Unternehmen ab.

Quelle: SpiegelTV

Schnäppchenjagd im Internet: Traumurlaub ab einem Euro?

Super-Rabatte oder Abzocke?

“Traumurlaub ab einem Euro”. Mit diesem Versprechen wirbt das Internetportal “topdeals.de” mit großem Aufwand sein Angebot.

Das Verspechen ist eindeutig. Die Webseite bietet Reisen und andere Freizeitangebote an und verknüpft dabei das Gutscheinmodel des Anbieters Groupon mit dem Auktionsprinzip von Ebay.

Die Werbebotschaft klingt verlockend- Traumurlaub ab einem Euro. Doch Recherchen von SpiegelTV ergaben, der Slogan ist ein leeres Versprechen…

Die Preise waren stets deutlich höher.

Quelle: Spiegel.tv

Nachlese:Ebay Auktion- iPhone Karton für 655 Euro

Der Ebay User „ni-ci“ bot seine iPhone-4S-Originalverpackung  zum Kauf an. Dabei machte er allen Interessenten unmissverständlich deutlich, dass es sich lediglich um einen leeren Karton handele, also “ohne” iPhone!

Ebay iphone_versteigerung screenshoot

In seiner Beschreibung hieß es wörtlich:

Ich habe von Apple ein schwarzes 16GB iPhone 4S mit Vertragsverlängerung erhalten. Ich verkaufe hier die Originalverpackung, da ich sie nicht benötige. Die Verpackung bietet Platz für ein iPhone 4S mit Ladegerät, USB Kabel, Kopfhörer und Anleitungen.“

Trotz deutlicher Beschreibung lieferten sich 18 Bieter eine wahre Preisschlacht. Am Ende wurden 655 Euro für den leeren iPhone-Karton geboten.

Der Verkäufer „ni-ci“ dazu:

Der Käufer hat sich inzwischen gemeldet, er kommt aus Tschechien. Wahrscheinlich hat er die deutsche Beschreibung nicht verstanden.“

Bei der Versteigerung lief alles rechtens, so ebay-Sprecherin Maike Fuest auf Nachfrage.

Von einer bewussten Täuschung kann nicht die Rede sein. Dass es sich nur um die Verpackung handelt, war mehr als deutlich.

Ebay User „ni-ci“ sieht das ganz locker.

Die 655 Euro wollte ich sowieso nicht abkassieren. Es war nur ein Spaß – ein Versuch, ob jemand tatsächlich mitbietet.

Quelle: express

Wir können es ja verstehen, wenn ein ausländischer Mitbürger auf den Artikel bietet, weil er vielleicht der deutschen Sprache nicht mächtig ist, aber die anderen 17 Mitbieter müssen unserer Meinung nach das Gehirn ausgeschaltet haben, wenn sie der Annahme waren, es handele sich um das iPhone.

Ebay kennt zwar das Problem, sieht aber vor allem den Käufer in der Verantwortung.  Sind in einer Artikelbeschreibung deutliche Hinweise zu finden, dass nur die Verpackung verkauft werde, läge keine arglistige Täuschung vor.