Die DDR-Vergangenheit der Kanzlerin

kohl_merkel_blümAm heutigen Dienstag erscheint ein neues Buch über das “erste Leben der Angela M”. Wie nah stand die junge Merkel dem SED-Regime? Diese oft gestellte Frage bekommt neuen Schwung.

Die Kanzlerin selbst sieht keine neuen Fakten über ihre Zeit als FDJ-Funktionärin.

Das neue Merkel-Buch beschreibt, dass die DDR-Aktivistin Merkel nicht erst im Dezember 1989 in den Demokratischen Aufbruch (DA) eingetreten sei, sondern schon früher mitgewirkt habe – zu einer Zeit, als viele noch an die Reformierbarkeit eines demokratischen Sozialismus glaubten.

Merkel könne deshalb auch eine “Reform-Kommunistin” gewesen sein. Tatsächlich wurde der DA offiziell erst im Dezember 1989 gegründet.

Die Vorläufer kreisten um einen Sozialismus mit liberalen Elementen. So wie Helmut Kohl ebenfalls zunächst vom Fortbestehen der DDR ausging und lediglich eine “Konföderation” als Ziel entwickelte. Die Einheit kam dann schneller als geahnt. Und damit der Aufstieg Merkels.

Quelle: rp-online

Sonntagssatire:SPD-Chef Gabriel und das Tempolimit

tempolimitGerade erst hatte die SPD wieder etwas in die Spur gefunden, da kam Sigmar Gabriel – mit dem Vorstoß für Tempo 120. Nein, das Thema ist kein Wahlkampfschlager, das erkannte keine 24 Stunden später auch der Parteichef.

Gabriel lenkte ein. “Bei der Bundestagswahl geht es um andere Fragen als das Tempolimit. Das gilt sowieso schon auf den meisten Strecken”, betont er.

“Sicherheit braucht Vorfahrt, mehr wollte ich nicht sagen.”

Es war also alles nicht so gemeint. Doch der Totalschaden ist schon da. Denn Gabriels überraschender und innerparteilich nicht abgesprochener Vorstoß für ein Tempolimit hatte einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Und für offenen Streit mit Spitzenkandidat Peer Steinbrück gesorgt.

Nun, die Kanzlerin freuts, braucht sie sich im Wahlkampf gar nicht so besonders angagieren, die SPD demontiert sich selbst und ist somit für die CDU und Angie keine Gefahr.

Da darf natürlich nicht der Kommentar von Gernot Hassknecht zu den Tempolimit-Aussagen von Sigmar Gabriel fehlen.

Sonntags-Satire:Stell Dir vor- Es wäre Bundestagswahl

Peer Steinbrück ist wohl der unbeliebteste Kanzlerkandidat seit…

Man weiss es schon gar nicht mehr.

58% der Wähler würden die Merkel wählen, die SPD käme mit ihrem Spitzenkandidaten Steinbrück auf 17%.

Das ist wohl das schlechteste Ergebnis seit Rudi- Sie wissen schon, der mit dem Fahrrad- oder war es der Pool?…

Einer nicht representativer Umfrage zufolge, käme auf einer Beliebtheitsskala von 1-10 Steinbrück auf Platz 11, direkt nach unserer Angela.

Wen wundert es also, dass von den Wählern die SPD niemand kennt- oder kennen will.

Nach Aberkennung des Doktortitels – Schavan ist zurückgetreten

Das gaben Angela Merkel und die Bundesbildungsministerin am  heutigen Samstag in Berlin bekannt.

Die Nachfolgerin ist Prof. Dr. Johanna Wanka (CDU).

Politiker aller Parteien haben den Rücktritt von Annette Schavan kommentiert. Die FDP bedauerte die Entscheidung, der parlamentarische Geschäftsführer der SPD, Thomas Oppermann, spricht dagegen von einem “Akt der politischen Konsequenz”.

Schavan trifft Merkel:Tritt Bildungsministerin am Wochenende zurück?

Die Entscheidung über Annette Schavans politische Zukunft steht bevor.

Spätestens am Wochenende will Angela Merkel mit der Bildungsministerin “in Ruhe über alles reden”.

Wenn Angela Merkel die Worte “vollstes Vertrauen” in den Mund nimmt, ist Vorsicht geboten.
Klicke für das Video dazuDie Bundeskanzlerin sah sich in ihrer Amtszeit schon öfters genötigt einem ihrer Minister das “vollste Vertrauen” auszusprechen.

Zwei Tage später trat er zurück.

Es folgten drei weitere “Vertrauensbekundungen” und zwei Rücktritte. Seitdem ist Vorsicht geboten, wenn die Regierungschefin diese Worte in den Mund nimmt.

Denn kurz danach ist meist Schluss mit Amt und Würden.

Im übrigen will die Universität Lübeck- trotz Aberkennung ihres Doktortitels, Annette Schavan eine bereits zuerkannte Ehrendoktorwürde auch offiziell bei einem Festakt verleihen.

Die Auszeichnung werde nicht aufgrund einer wissenschaftlichen Arbeit, sondern in Anerkennung besonderer Verdienste um die Wissenschaft verliehen, teilte das Präsidium der Hochschule am Donnerstag mit.

Quelle: dpa