
April 2, 2013
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Posted by Helmsing
Nirgendwo kommen Kriminelle leichter und schneller an Geld als über Internet und Telefon. Ca. 70% aller Internetnutzer sind schon einmal einer Gaunerei zum Opfer gefallen.
Ihre Identitäten verschleiern die Gauner gekonnt, meist über ausländische Scheinfirmen.
Ob es versprochene Gewinne, bei denen Sie erst in Vorkasse gehen müssen sind, oder versprochene Kredite ohne Schufa – Auskunft, Erotik-Hotlines, oder, oder, oder…
Konsumenten-Schützer Peter Berger und Schauplatz- Reporterin Christine Grabner zeigen auf, wie leicht es ist, über eine Scheinfirma ahnungslose Konsumenten abzuzocken.
Im Film Beitrag des ORF wird auch unter anderem das Thema Kredite-ohne Schufa unter die Lupe genommen. Eine Branche, bei der sich viele schwarze Schafe tummeln. So berichtet der ORF: “Schmutz-Truppe” zockt kreditsuchende ab.
Stellungnahme des Herrn Schmutz dazu:
“Andere Wettbewerber wie z.B. Finanz-Profi.at, Diamond-Group.at, Expresskredit.at, Kredit-Privat.eu u.v.a., die eine vergleichbare Dienstleistung anbieten und die auch über Negativ-Veröffentlichungen bei der AK u.a. verfügen, werden in keinem einzigen Bericht erwähnt!”
Fazit:
Laut Herrn Schmutz ist also alles in Ordnung und die Konsumenten sind ja selbst schuld, wenn sie sich weiter überschulden wollen…
Quelle: Verein-VPT/ ORF2
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März 15, 2013
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Posted by admin
Der Weltverbrauchertag ist ein internationaler Aktionstag, an dem Verbraucherorganisationen auf die Rechte der Verbraucher aufmerksam machen.
Der Weltverbrauchertag ist am 15. März 1962 vom US-Präsidenten John F. Kennedy ins Leben gerufen worden.
Kennedy nannte das Recht vor betrügerischer oder irreführender Werbung und Kennzeichnung, das Recht vor gefährlichen oder unwirksamen Medikamenten geschützt zu werden als grundlegend nötig.
Verbraucher sind gegenüber den Herstellern und Vertreibern von Waren und Dienstleistungsanbietern strukturell unterlegen, das heißt sie wegen möglicher mangelnder Fachkenntnis, Informationen und/oder Erfahrung benachteiligt werden können.
In dem Zusammenhang veranstaltet die Verbraucherzentrale Sachsen eine Lesung mit dem Thema: “Abzocken für Anfänger und Fortgeschrittene”
Themen sind unter anderem:
Märchen aus der Finanzwelt, Wahnsinniges auf Juristendeutsch, Literarische Meisterwerke aus dem Internet und Kaffeefahrten und Co.
Karten für die Lesung sind ausschließlich bei der Verbraucherzentrale in Leipzig, Katharinenstraße 17, 04109 Leipzig erhältlich. Kartenreservierung ist auch unter der E-Mail-Adresse bzl@vzs.de oder unter der Telefonnummer 0341-2 610 450 möglich.
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März 7, 2013
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Posted by admin
Abzockmaschen per Telefon- bei dem die Verbraucher über den Tisch gezogen werden sollen, sind nicht tot zu kriegen.
Wie der Verein Antispam e.V. jetzt aktuell zu berichten weiss, meldet sich bei den meist älteren Mitbürgern telefonisch eine angebliche “Datenschutzzentrale”, die angeblich vom Staat beauftragt sei und mit der Staatsanwaltschaft sowie den Datenschutzbehörden zusammenarbeite.
Es wird im Telefongespräch behauptet:
“Es gebe wegen Forderungen aus Gewinnspielen einen “Vollstreckungsprozess” vom Amtsgericht in Höhe von 9000 Euro. Diese “Vollstreckung” könne man noch stoppen, aber hierzu sei unbedingt die Zahlung von z.B. 2000 Euro notwendig. Das Geld solle per Nachnahme gezahlt werden.”
Hier im folgenden die anonymisierten Wiedergaben der Tonaufzeichnungen von Antipam:
Datenschutzzentrale, Soundclip29, Soundclip30
Im folgenden sind wir mit dem Autor des Artikels auf Antispam vollkommen einer Meinung:
Sollten die beiden anrufenden Damen sich selbst anhand ihrer Stimmen wiedererkennen, so seien diese gerne aufgefordert, unter Mitteilung ihrer ladungsfähigen Anschrift ein Löschgesuch an mich zu richten – wegen “Verletzung ihrer Persönlichkeitsrechte”.
Sie dürfen sicher sein, dass ich- sobald ich Ihre echten Namen habe, postwendend gegen Sie Strafanzeige wegen Beihilfe zum banden- und gewerbsmäßigen Betrug erstatten werden.
Im übrigen gibt es eine “Datenschutztentrale”, die “über die Staatsanwaltschaft” den “Vollstreckungsprozess” stoppen könnte nicht!
Quelle: antispam.e.V.
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Februar 6, 2013
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Posted by admin
Früher erpressten Gangster von Firmen Schutzgelder, indem sie unverholen mit Verwüstung oder roher Gewalt drohten. Heute werden Unternehmen via Internet solange lahmgelegt bis ein bestimmter Geldbetrag auf einem Konto auf den Bahamas oder einem anderen Land eingegangen ist.
Oder es werden ihnen vertrauliche Daten gestohlen. Vergangenes Jahr wurden weltweit insgesamt 187 Millionen Kreditkarten-Identitäten entwendet. Mit den Informationen gehen Cyber-Gangster auf Shoppingtour oder handeln damit untereinander.
Im Jahr 2011 gab es allein in Deutschland fast 60.000 bekannt gewordene Fälle von Internetkriminalität.
Weltweit sind es mehr als eine Million pro Tag. Weltweit haben 2012 Internetkriminelle einen Schaden von 284 Milliarden Euro verursacht.
Jeder achte Deutsche wurde beim Online-Shopping bereits betrogen. So fallen die Leidtragenden zum Beispiel auf verführerische Angebote im Internet herein. Sie bestellen Ware, zahlen, aber erhalten nie das Bestellte oder ihnen wird beim Download einer Datei Schadsoftware untergejubelt, mit der die Kriminellen fortan jedes Passwort, jede E-Mail, jede Banktransaktion im Internet ausspionieren können.
Vor kurzem enthüllte die französische Zeitschrift “L’Express”, dass sogar das Computernetz des Elysee-Palastes gehackt wurde. Die Rechner aller wichtigen Berater des Präsidenten sollen geknackt worden sein. In Deutschland haben auf gleiche Art und Weise zwei Drittel aller Unternehmen wertvolle Geheimnisse verloren. Damit liegt Deutschland auf Platz zwei, hinter den USA und vor Frankreich.
Pro Sekunde werden irgendwo auf der Welt zwei neue Schadprogramme entwickelt und pro Minute in Deutschland zwei Identitäten gestohlen. Weltweit fanden sage und schreibe 5,5 Milliarden Cyber-Angriffe statt, ein Anstieg um 81 Prozent.
Warum können uns Internet-Gangster so leicht übers Ohr hauen? Wer sind sie und wer beschützt uns vor ihnen?
Sehen Sie sich dazu die spannende Dokumentation von Arte an.
Im Anschluss an den Film folgt ein Interview mit der Internet-Sicherheitsmanagerin der Firma Symantec, Orla Cox.
Und ein Interview mit J. Keith Mularski, Special Agent des FBI. (Ton Englisch) Sein Spezialgebiet: die Underground-Economy – ein riesiger, internationaler Schwarzmarkt für Internetkriminelle.
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Dezember 14, 2012
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Wie op-online.de und hr-online.de berichteten, wurde am vergangenen Dienstag die DIG Deutsche Internetinkasso GmbH überfallen.
Zurück blieben eine gefesselte Frau, ein überwältigter Wachmann und zurückgelassene Kleidung.
Die- oder der Täter hatten es vermutlich auf Unterlagen und Computer-Festplatten abgesehen.
“Wir gehen momentan von einem Raub aus”, so ein Polizeisprecher am Donnerstag zu hr-online.
Es fehlen Festplatten von Computern und Unterlagen.
Welche Art von Informationen der Täter erbeuten konnte und ob es sich dabei um Informationen über “Schuldner” handelt, konnte die Polizei am Donnerstagmorgen nicht sagen.
Die betroffene Firma aus Heusenstamm ist als Internet-Inkasso-Unternehmen tätig.
Sie treibt unter anderem Geld von Internet-Nutzern ein, die in die Kostenfalle getappt waren, weil sie Software aus dem Internet runtergeladen hatten, die sie für kostenfrei hielten.
Quellen: op-online.de/ hr-online.de
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