Aktuell wird wieder mit der Schnäppchenmentalität der Menschen- speziell in diesem Fall, der Werteanleger gerechnet.
Dazu wurde ein Onlineshop unter “www.goldhaus-edelmetall.com” erstellt, der Gold und andere Edelmetalle zu- wie soll man es nennen, absoluten Dumpingpreisen weit unter dem normalen Kurs verkauft.
Bankkonto:
Nicole Hunnius -Geschäftsführung-
Kontonummer: 0141721
Bankleitzahl: 66670024
Deutsche Bank
Das Trusted Shop Siegel, das eigentlich sicheres Kaufen garantieren soll ist nur ein Bildchen und verlinkt nicht zu den wie üblich echten Daten eines Shops bei Trusted Shops.
Das Impressum ist nicht echt, an der angegebenen Adresse existiert laut Google Maps kein Haus.
Fazit:
Wir können den Internetnutzern nur raten bei diesem Shop vorsicht walten zu lassen und den klaren Menschenverstand einzuschalten.
Kann der genannte Internetshop wirklich Gold zu preisen meist zu 30-40 % unter Marktwert verkaufen?
Übrigends ist “www.goldhaus-edelmetall.com” in Litauen registriert.
Die Sozialmedia Plattform Facebook scheint für Betrüger und ihre Ziele interessant zu sein. Wieder nutzen Intenet- Gauner Facebook, um andere Internetnutzer übers Ohr zu hauen.
Diesmal haben Internetbetrüger sich das Unternehmen “Media-Markt” mit seiner Onlineshop Neueröffnung ausgesucht, um ein falsches Gewinnspiel zu erstellen.
Angeblich bekommen die ersten 5.000 Facebook-Nutzer eine 50 EURO Geschenkkarte.
Achtung:
Diese Gratisaktion stammt nicht von Media Markt.
Internetbetrüger haben sich das Media Markt Logo geklaut- auf eine erstellte Webseite gesetzt und versprechen nun, dass die ersten 5.000 Facebook-Nutzer durch die “Teilen” sowie “Gefällt mir” Aktion einen 50 EUR Gutschein bekommen.
Für diese plumpe Fälschung zeichnet angeblich eine Internetseite Namens: “Lachteufel.de” und ein gewisser “Alex Grünwald”.
Lachteufel.de ist bei Facebook keine unbekannte Webseite und vermutlich bekannt für solche angeblichen Gewinnspiele.
Wir meinen:
Alles Lug und Trug, man bekommt nichts, ausser dass die eigenen Daten missbraucht werden können. Hier wird vermutlich bewusst der Verbraucher in die Irre geführt
Media Markt Deutschland hat bereits reagiert und hat seine Facebook “Fans” informiert:
Sie sollen Computerspezialisten sein, bei der Kriminalpolizei angesiedelt werden und im Internet nach Kinderschändern, Terroristen und Betrügern suchen.
Bayerns Innenminister Joachim Herrmann(CSU) dazu:
Die Delikte im Datennetz nehmen immer mehr zu. Bereits 2010 gab es in ganz Deutschland 250 000 Straftaten über das Internet. Davon wurden etwa 23 000 in Bayern begangen. Meistens geht es dabei um Betrug.
Als Beispiel nannte Herrmann eine Bande, die Verbraucher mit fingierten Online-Shops um ihr Geld brachte. Die rund 100 000 Kunden hätten unter anderem Handys oder Digitalkameras bestellt und bezahlt, diese aber nie erhalten. Der Schaden betrug rund 40 Millionen Euro.
Neben der Internetkriminalität will Herrmann 2012 auch den Rechtsextremismus ins Visier nehmen – vor allem vor dem Hintergrund der jüngsten Neonazimorde. In Bayern gibt es nach Einschätzung der Behörden 2500 Rechtsextremisten, davon gelten 1200 als gewaltbereit.
Die Internetkriminalität weist jährliche Wachstumsraten von bis zu 80 Prozent auf und jeder, der sich ins weltweite Netz begibt, ist ein potentielles Opfer.
Geiz soll ja angeblich immer noch Geil sein, wenn man das Kaufverhalten der Bundesbürger beobachtet. Das haben aber auch Gauner festgestellt, die das “Geiz ist Geil” sparen ausnutzen.
Mit Fakeshops wird im Internet richtig Geld gemacht.
An die Hintermänner solcher Onlineshops kommt man nur schwer, bzw. gar nicht ran, da diese meist in Osteuropa sitzen.
Den Fakeshopbetreibern hat eine sogenannte “private Bürgerwehr” das Leben schwer gemacht und deren miese Geschäfte zum Teil vereitelt. Leider wird das Forum “autosec4u.info” aus persönlichen Gründen der Betreiber nicht mehr weiter betrieben.
Der Videobeitrag von RTL II ist also in dieser Hinsicht etwas veraltet, aber nicht die Maschen und Aktivitäten der Betrüger.
Die rumänische Polizei hat in Zusammenarbeit mit dem amerikanischen FBI in einem grenzübergreifendem Großeinsatz 117 Wohnungen durchsucht und dabei 22 Personen festgenommen, denen Internetkriminalität im großen Stil vorgeworfen wird.
Den beschuldigten Rumänen wird Bildung einer kriminellen Vereinigung und Computerbetrug vorgeworfen. Die Gauner verkauften über so genannte Fake Shops Waren, die sie nie hatten und nutzten dazu gefälschte Identitäten.
Die Mehrzahl der Shops soll sich an US Bürger gerichtet haben, aber auch Kunden in Deutschland, Schweiz und Österreich fielen auf die Fake Shops rein.
Die Ermittler griffen die verdächtigen Personen in den Städten: Bukarest, Craiova, Tg. Jiu, Timişoara, Râmnicu-Vâlcea, Zimnicea, Alexandria, Reşiţa şi Piteşti. Jiu, Timisoara, Ramnicu-Valcea, Zimnicea, Alexandria, Resita und Pitesti auf.
Die Täter sollen nach ersten Angaben der Ermittlungsbehörden einen Schaden von rund 20 Millionen Dollar verursacht haben.
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