Passwörter: So schützen Sie Ihre Nutzerkonten noch besser

Computer-Log-in, E-Mail-Konto, Online-Banking – für alles brauchen wir ein eigenes Passwort. Und weil man sich die unzähligen Passwörter unmöglich alle merken kann, wählen viele Nutzer leicht einprägsame Begriffe.

Im schlechtesten Fall wird dann sogar ein Passwort für jeden Zugang verwendet.

Damit geht man ein extremes Sicherheitsrisiko ein.

Das amerikanische Internet Crime Complaint Center hat 2011 eine Liste mit den 25 am häufigsten genutzten Passwörtern veröffentlicht. Die ersten fünf lauten “password”, “123456″, “12345678″, “qwerty” und “abc123″. Damit haben Kriminelle leichtes Spiel. Mithilfe sogenannter Wörterbuchangriffe werden geläufige Begriffe oder logische Zeichensequenzen ausprobiert.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik rät außerdem dazu, folgende Tipps zu beachten:

Zur Sicherheit sollte jedes Passwort regelmäßig geändert werden. Manche Programm erinnern daran, wenn Sie ein Passwort zum Beispiel schon über ein halbes Jahr nutzen.

Verwenden Sie keine voreingestellten Passwörter. Ändern Sie das mitgelieferte Passwort einer Software möglichst bald nach der Installation.

Passwörter sollte man niemals per E-Mail verschicken. E-Mails können auf ihrem Weg durchs Internet abgefangen und mitgelesen werden.

Passwörter auch auf keinen Fall unverschlüsselt auf dem Computer speichern oder auf einem Notizzettel am Bildschirm kleben.

Wenn man Passwörter notieren will, kann man auf dem Rechner eine verschlüsselte Datei ablegen.


Eisgenuss oder teure Luft?

Wer im Supermarkt und bei Discountern Eis einkauft, hat vielleicht auch schon einmal bemerkt, dass sich die Packung manchmal merkwürdig leicht anfühlt.

Der Verdacht:

Mit dem Speiseeis aus Supermärkten und Discountern wird getrickst. Hausgemacht wird Fruchteis etwa mit einem hohen Anteil an echten Erdbeeren.

Vanilleeis enthält im Idealfall viel Sahne, Milch und Vanille-Mark. Und handgemachtes Schokoladeneis wird zum Beispiel mit Kuvertüre hergestellt. Zutaten, die in Produkten aus Supermärkten und Discountern zu immer geringeren Anteilen enthalten sind.

Der billige Trick der Hersteller:

Statt vieler Zutaten steckt im Eis vor allem viel Luft. Es wurden stichprobenartig Produkte nachgewogen, und sowohl im Marken-Eis, als auch in der Eigenmarken-Eiscreme einen Luftanteil von bis zu fünfzig Prozent gefunden.

Ein Vanilleeis mit 2.500 Millilitern wog zum Beispiel nur 1.300 Gramm. Der Hamburger Bioeis-Hersteller Hilmar Jaedicke meint dazu:

“Da ist viel zu viel Luft drin. So können die Hersteller natürlich auch Zutaten sparen.”

Fast jedes Eis enthält zwar Luft, um eine gewisse Cremigkeit zu erreichen.

Jaedicke hält jedoch einen Luftanteil im Vanilleeis von nur zwanzig Prozent für angebracht.

Ist Werbung mit “Made in Germany” noch gerechtfertigt?

“Made in Germany” ist ein wichtiges Marketing-Instrument. Viele Verbraucher verbinden es mit Qualität. Wenn jedoch wesentliche Komponenten aus dem Ausland stammen, könnte diese Werbung irreführend sein, meinen Experten.

Zur Verwendung von “Made in Germany” gibt es keine gesetzlichen Regelungen. Diese Angabe ist nur ein Herkunftshinweis.

“Es gibt keine Instanz, die im Vorhinein überprüft, dass ‘Made in Germany’ tatsächlich auch gerechtfertigt ist”, erklärt Rolf Buschmann von der Verbraucherzentrale.

Doch auch wenn es keine Nutzungsbedingungen gibt, deren Einhaltung man einklagen kann, gibt es im deutschen Wettbewerbsrecht den juristischen Tatbestand der “irreführenden Werbung” – und die ist verboten.

Das kontrolliert die “Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs e. V. in Frankfurt a.M.” (kurz Wettbewerbszentrale).

Sie mahnt im gegebenen Fall Hersteller oder Händler ab oder klagt auf Unterlassung.