Milliardengeschäft Freundschaft

Für mehr als 800 Millionen Menschen weltweit gehört Facebook zum Alltag dazu – jeder vierte Deutsche ist ‘drin’.

Facebook selbst macht damit geschätzt mehr als vier Milliarden US-Dollar Umsatz im Jahr 2011. ‘Unsere Mission ist es, aus der Welt einen besseren Ort zu machen, indem wir offener und vernetzter werden‘, so die Vision des 27-jährigen Firmengründers Mark Zuckerberg.

Doch hinter dem so nützlich scheinenden sozialen Netzwerk steckt auch der aktuell aggressivste Datensammler im Internet.

Der Film zeigt auf, wie das Milliardengeschäft mit der Freundschaft funktioniert. Zentral ist dabei die Frage, wie Facebook sein Geld verdient und was im Hintergrund mit den Nutzerdaten geschieht.

Mark Zuckerberg gewährt einen exklusiven Einblick in seine Arbeit in der Konzernzentrale in Palo Alto in Kalifornien.

Der ehemalige Harvard-Student verrät ein Geheimnis Facebooks, nämlich, dass er sein soziales Netzwerk nicht nur auf Technik, sondern vor allem auf psychologischen Konzepten aufgebaut hat. Hier spricht auch Marketingexpertin und Geschäftsführerin Sheryl Sandberg über das Geschäftsmodell:

“Der Nutzer findet auf Facebook Produkte, von denen er noch nicht weiß, dass er sie überhaupt braucht.” Doch wer sind dann die eigentlichen Kunden von Facebook? Nicht die Nutzer, die ihre Fotos und Kommentare zu Verfügung stellen, sondern Werbeagenturen und Konzerne. Schließlich sorgen sie für den erwarteten Milliardengewinn. Private Daten als Firmenkapital – immer wieder sorgt das US-Unternehmen für hitzige Datenschutzdebatten in Deutschland.

Was liest das Unternehmen eigentlich alles mit?

Quelle: ARD

Anonymous: Interne Mails von Scientology Österreich veröffentlicht

Die Kampagne gegen Scientology stellte von Anfang an einen Schwerpunkt in den Aktivitäten des losen Hacker/Innen-Zusammenschlusses Anonymous dar – und dieser Umstand hat sich bis heute kaum geändert.

Mit regelmäßigen Aktionen wird auch in Österreich immer wieder auf die Problematik hinter der in Österreich als Sekte eingestuften Organisation hingewiesen.

Nun scheint dem österreichischen Anon-Ableger ein größerer Coup gelungen zu sein: Wie per Twitter verkündet, wurde die gesamte interne Mail-Korrespondenz von Scientology Austria aus den Jahren 2010 und 2011 erbeutet.

Angehängt an die Nachricht sind Links auf fünf Download-Pakete, die PGP-verschlüsselt auf diverse File-Hoster hochgeladen wurden und zusammen knapp 3 Gigabyte an Daten beinhalten.

Der Mail-Dump geht einher mit einer kurzen Nachricht, in der die HackerInnen auf ihre Motivation für die Veröffentlichung eingehen: Scientology sei gefährlich, das müsse jeder wissen. Nachricht von AnonAustria auf Twitter

Quelle: derstandart.at