Verbraucherzentrale warnt vor fluege.de

Die Verbraucherzentrale Sachsen teilt mit, dass das Internetportal “fluege.de” mit Preisen wirbt, in welchen zahlreiche Gebühren nicht enthalten sind.

Damit verstoße fluege.de gegen geltendes Recht, welches vorschreibt, dass der endgültige Preis von Beginn an erkennbar sein muss. Neben den zahlreichen Gebühren kritisiert die Verbraucherzentrale zudem, dass Reiseversicherungen automatisch gebucht werden, wenn man diese nicht separat ablehne.

Insgesamt beurteilt die Verbraucherzentrale das Buchungsportal als mangelhaft und rät Verbrauchern dort keine Flüge zu buchen.

Fluege.de gehört zur Unister-Gruppe mit Sitz in Leipzig.

Unister-Sprecher Konstantin Korosides wies die Vorwürfe zurück:

Fluege.de gehe nicht anders vor als andere große Buchungsportale auch. Die sogenannte Opt-out-Funktion, bei der man Versicherungen abwählen muss, gebe es bei vielen großen Portalen.Wer bucht, soll genau hingucken.

Quelle: dpa/ ntv

Werbeversprechen: Wirken Deos anziehend?

Ob Rasierwasser, Parfüms, Deodorants, auch Männer mögen duften. Bei jüngeren besonders beliebt ist das Bodyspray Axe.

Die neueste Kreation heißt 2012 Final Edition. Ein Lockstoff für eine zügellose Zeit, der Männer unwiderstehlich machen soll. Die Meinungen über die Wirksamkeit gehen weit auseinander.
Das Versprechen

In seinen Werbespots wirbt der Hersteller Unilever seit vielen Jahren mit der gleichen Botschaft: Axe macht sexy. Ein Duft der unwiderstehlich riecht, der das andere Geschlecht animalisch anlockt und es willenlos werden lässt. Unilever nennt das den Axe-Effekt.

Diese sexuelle Anziehungskraft aus der Sprühflasche probieren wir aus. Zunächst wird reichlich Axe 2012 aufgelegt und dann heißt es warten. Nach drei Minuten sind noch keine Frauen in Sicht. Man kann es ahnen, dass es auch nach zehn Minuten Herumstehen keinen Frauenansturm gibt.

Unilever teilt schriftlich mit: “Bei der Marke Axe dreht sich alles um einen spielerischen Umgang mit der Anziehungskraft zwischen Mann und Frau. Dabei geht es stets, und mit einem Augenzwinkern, um den bekannten Axe-Effekt.”


Endgültiges “Aus” für Schlecker

Die insolvente Drogeriemarktkette Schlecker wird dichtgemacht. Die Gläubiger beschlossen das Aus für Schlecker in einer knapp dreistündigen Sitzung in Berlin.

Rund 13 200 Menschen werden bis Ende Juni die Kündigung erhalten.

Der große Ausverkauf bei Schlecker soll schon Ende nächste Woche beginnen.

Parallel würden Gespräche über den Verkauf der noch verfügbaren Auslands-Geschäfte von Schlecker und der Immobilien sowie Lager beginnen.

Im Zuge der Insolvenz hatten Ende März bereits 11 000 Schlecker-Beschäftigte im Zuge der Insolvenz ihren Arbeitsplatz verloren, nachdem die Transfergesellschaft gescheitert war.

Quelle: dpa