Articles from April 2010



Vaillant Warmwassertherme defekt – Der Alptraum einer Reklamation

Ein undichtes Dach, Risse in der Wand oder eine ausgefallene Heizung, Hauseigentümer müssen immer wieder renovieren oder reparieren. Das kann mitunter teuer werden. Zum Beispiel, weil die alte Warmwassertherme ausgetauscht werden soll, weil sie nicht mehr energiesparend arbeitet. Von der neuen, teuren Anlage erwartet man aber, dass sie zuverlässig läuft. Was ein Zuschauer jedoch mit seinem Markengerät erlebte, ist ein Fall für den MARKTCHECK-Reporter Axel Sonneborn.


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Erlaubt sei in dem Zusammenhang unsere bescheidene Frage an Vaillant:

Sehr geehrte  Damen und Herren, warum werden Kundenbeschwerden erst wirklich bearbeitet, wenn ein Kamerateam vom Fernsehen auf der Matte steht?

Mahnwelle von Media Inkassomanagement AG: Zahlung verweigern

verbraucherzentraleDie Verbraucherzentrale Niedersachsen teilt mit:

Vorsicht bei Werbeanrufen, denn in der Regel folgen solchen unzulässigen Telefonaten Rechnungen bzw. Inkassoforderungen, wie die zurzeit kursierenden Mahnschreiben der Media Inkassomanagement AG aus Berlin zeigen. Die Verbraucherzentrale rät, nicht zu zahlen und die Forderung per Einwurfeinschreiben zu bestreiten und zurückzuweisen.

Die Media Inkassomanagement AG macht aktuell Forderungen in Höhe von 107,90 Euro für angebliche telefonische Anmeldungen bei “TOP 200 GewinnspieleMillionenrente” und “Die Gewinnbörse” von der Firma DEM Marketing geltend.

Bei Nichtzahlung droht das Inkassobüro u. a. mit Mahnbescheid und Zwangsvollstreckung. Juristin Karin Goldbeck von der Verbraucherzentrale rät Betroffenen:

…sich von solchen leeren Drohungen nicht einschüchtern zu lassen und nicht aus Angst oder Unkenntnis zu zahlen. Wer keinen Vertrag geschlossen hat, muss nicht zahlen. Dass eine Forderung besteht, muss das Inkassounternehmen beweisen. Keinesfalls sollte eine Ratenzahlung vereinbart werden, weil man sich dabei vertraglich zu dieser Zahlung verpflichtet, unabhängig von deren Berechtigung.

Nach Recherchen der Verbraucherzentrale ist das Inkassobüro nicht beim zuständigen Kammergericht Berlin zugelassen, sondern laut Briefkopf beim Registergericht im schweizerischen Baar, Kanton Zug. Einige als Internetabzocker bekannte Firmen haben bzw. hatten dort ihren Sitz (z. B. probenverzeichnis.com, probenmax.net.). Die Schreiben der Media Inkassomanagement AG sind zudem fast wortgleich mit vielfach versandten Mahnschreiben der Firma PROINKASSO aus Neu-Isenburg Anfang dieses Jahres.

Quelle vz.niedersachsen

Die Heizkostenüberraschung

Die Heizkosten, meist auf die Mieter umgelegt, steigen auf Grund der Erhöhung von Öl- und Gaspreisen stetig an. Doch manchmal wollen Vermieter Nachzahlungen für die Heizung, die auch mit den steigenden Preisen nicht zu erklären sind. Mieter sollten dann genau in die Abrechnung schauen, erst recht, wenn die Kosten weit über dem üblichen Maß liegen.
Bei der Abwehr unberechtigter Forderungen kann man jedoch einige Fehler machen, wie der Fall einer Familie zeigt.


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Hauptsache billig: Das Verhältnis zwischen Dumpingpreisen und Niedriglöhnen

Zeitungsbeilagen locken täglich mit unglaublichen Schleuderpreisen: Zucchini für 19 Cent das Stück, ein Damen-Jogginganzug für zwölf Euro, Badelatschen für einen Euro. Für den Billig-Laptop im Discounter muss man Schlange stehen! Wie kommen diese Preise zustande? Ein Grund für diese Dumpingangebote ist sicher die miserable Bezahlung der Beschäftigten – bei einem Textildiscounter (KIK ?) verdient man als ungelernter Neuling zwischen 3,80 und 5 Euro die Stunde brutto. Aber das ist nicht alles. Der Film des SWR macht sich auf den Weg zu den Produktionsorten der Billigangebote.

Wegen der Filmlänge wurde Film bei einem Hoster gespeichert, der sich durch Werbe-Popups finanziert.

Vor dem Start des Videos erscheint ein Werbefenster, einfach wegklicken :-)

Quelle: SWR

Was tun gegen teure Warteschleifen am Telefon?

Warten, warten, warten. Manche Telefonschleifen kennt kein Ende! M€X macht den Test und wollte wissen: Wie lange dauert es, bis wir mit einem echten Menschen sprechen. Und vor allem: Was kostet es?


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Update: Wenn Autos plötzlich brennen

(© MDR) 9. März 2010. Im sächsischen Görlitz stellt Klaus U. gegen 16 Uhr seinen Renault Laguna an der Straße ab. Kurz vor 21 Uhr, rund fünf Stunden später, steht das geparkte Fahrzeug lichterloh in Flammen. Das Feuer kommt aus dem Motorraum, doch warum es ausbrach, lässt sich nicht feststellen.

Es ist nicht der erste Fall: Mitte Februar 2010 brannte ein Laguna in einer Garage in Velbert (Nordrhein-Westfalen). Anfang März ging ein auf der Straße geparkter Laguna in Heusweiler (Saarland) in Flammen auf. Und auch in Eisenach entzündete sich ein Renault selbst. In allen Fällen begannen die Autos viele Stunden nachdem ihre Besitzer sie abgestellt hatten zu brennen.


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Die Werbeanrufe von Verbraucherschutz 24

Werbeanrufe sind verboten, das ist nichts “Neues”, doch einige Callcenter haben Wege gefunden, die gesetzlichen Bestimmungen zu umgehen. Wollen Sie Ruhe vor Werbeanrufen? Für ” Geld” , kann man das haben.

Als vermeintliche Verbraucherschützer werben derzeit zahlreiche Firmen telefonisch um Mitglieder, mit dem Versprechen, sie künftig vor Telefonwerbung zu schützen.

Hinter „Verbraucherschutz 24“ steckt die Potsdamer Firma “in.tello“.

Gegen diese hat die Verbraucherzentrale nach einer erfolglosen Abmahnung nun Klage eingereicht. “in.tello” ist ein großes Call-Center-Unternehmen, das für viele Auftraggeber tätig ist.

Darunter:  Telekommunikationsanbieter, Energieversorger, Versicherungen.

DSDS 2010 Betrug im Finale? – Anzeige gegen RTL?

DSDSIm Finale von Deutschland sucht den Superstar “DSDS” soll nicht alles mit rechten Dingen zugegangen sein.

Wie verschiedene Medien berichten gibt es neue Beweise, die darauf schliessen lassen, dass der Sieger des diesjährigen Wettbewerbes bereits vor dem eigentlichen Finale feststand.

Fans von Menowin machen weiter gegen Gewinner Mehrzad mobil und haben jetzt angeblich sogar den Privatsender RTL angezeigt. Es sollen Bilder aufgetaucht sein, die zeigen, dass Notar Dr. Fleischer in der Telefonzentrale sitzt und hinter den zugezogenen Gardinen Tageslicht ins Studio blitzt.

Da die Sendung jedoch live ausgestrahlt wurde und das nach 23 Uhr am Abend war, kann laut Meinung einiger Fans irgendetwas nicht mit rechten Dingen zugegangen sein.

Quelle: noows.de

“monclerdaunenjacke.com” verkauft Fälschungen unter bekanntem Markennamen?

Der Onlineshop “monclerdaunenjacke.com“  bietet Jacken und Stiefel des italienischen Modeherstellers Moncler zu Schnäppchenpreisen an und wirbt mit einer einwöchigen Lieferzeit und einem sicheren Einkauf. Dass sich die verlockend klingenden Angebote jedoch – zumindest in einigen Fällen – als Fälschungen entpuppten, zeigen eine Verbrauchermeldung sowie Erfahrungsberichte in Internetforen.

moncler

So schildert ein Verbraucher, dass er die Jacke, die er für 209 Euro gekauft hat, erst nach 14 Tagen erhielt und sie aus China verschickt wurde. Zudem deuteten ein schlecht aufgenähtes Logo, ausgeleierte Bündchen und lose Knöpfe auf eine minderwertige Qualität hin. Durch einen Vergleich mit einem Originalprodukt im stationären Handel konnte die erworbene Jacke schließlich als Fälschung identifiziert werden, so dass in diesem Fall von Betrug ausgegangen werden kann. Als der Verbraucher daraufhin die Ware reklamieren und zurückschicken wollte, stellte er fest, dass der Online-Shop entgegen der gesetzlichen Vorschrift über kein Impressum verfügt, lediglich über eine Kontakt-E-Mail-Adresse. Auf seine Mail erhielt er jedoch keine Antwort.

Aufgrund der fehlenden Informationen zum Betreiber der Seite haben Kunden kaum eine Möglichkeit, direkten Kontakt zum Verkäufer aufzunehmen. Eine Verbindung zum Originalhersteller ist höchst unwahrscheinlich, so dass wettbewerbsrechtlich gesehen auch Markenrechtsverstöße vorliegen könnten.

Quelle: das schwarze Schaf

Neues von der Gratisproben-Mafia

Produkttester sein von ausgewählten Elektronikartikeln, wer möchte das nicht? Egal ob Laptop, Kaffeemaschine oder Schlagbohrer, all diese Gegenstände darf man nach der Testphase angeblich sogar behalten! Was viele nicht wissen, der Produkttest ist nicht kostenlos – schnell tappt man in die Kostenfalle. Und: Die angepriesenen Testartikel gibt’s dann gar nicht. Ein teurer Spaß! Über die Abzocker der “Forschungsgruppe ProFana” hat AKTE bereits Anfang des Jahres berichtet, jetzt gibt es neue Erkenntnisse und einen Rechtsanwalt, der im Namen der Abzockfirma dubiose Rechnungen verschickt.


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