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Alptraum im Internet- Wie Sie abgezockt und beraubt werden

kriminalPro Sekunde werden irgendwo auf der Welt zwei neue Schadprogramme entwickelt und pro Minute in Deutschland zwei Identitäten gestohlen- und jeder achte Deutsche wurde beim Online-Shopping bereits betrogen.

Die Maschen der Internet-Mafia werden immer raffinierter und die Liste ihrer Opfer immer länger.

Ohne es zu ahnen werden unbescholtene Bürger ihrer Identität digital beraubt. Sie verlieren Kreditkarten – und persönliche Daten.

Die Gangster nehmen alles und benutzen es für ihre kriminellen Zwecke. Sie handeln untereinander mit den Daten und vereinbaren dabei sogar entsprechende Mengenrabatte.

Die Geschäfte werden schnell und global abgewickelt.

“Exakt – Die Story” folgt den Spuren der Datendiebe, erzählt erschreckende Opfergeschichten-  konfrontiert die Täter und zeigt wie schnell ein einziger Mausklick ins Verderben führen kann.

Goldinvestition statt Lebensversicherung – Auf der Spur eines Betruges

schwarzgeld“Sie haben das Geld – wir die Erfahrung.” So ähnlich lautete wohl das heimliche Motto einer Geldanlage-Gesellschaft, die im Südwesten für “absolut sichere” Geschäfte mit Gold warb.

Nur: Für die meisten Anleger endete das Abenteuer mit dem Totalverlust.

Arthur Hartl, ein Finanzdienstleister aus Mannheim, versprach seinen Kunden Renditen bis zu 60 Prozent im Jahr mit Goldanlagen.

Mehr als 300 geschädigte in Deutschland, Österreich und in der Schweiz investierten, verkauften auf Anraten der Finanzvermittler ihre angeblich so minderwertigen Lebensversicherungen und investierten in Hartls Goldgeschäfte.

Der Haken an der Sache:

Es gab weder eine Goldmine noch Goldanlagen oder andere Investitionen in Gold. Dafür lebte Arthur Hartl in einer prachtvollen Villa am Comer See in Saus und Braus, feierte Partys, bis er dann doch erwischt wurde.

Im vergangenen Dezember verurteilte ihn das Landgericht Mannheim zu einer Freiheitsstrafe von fünfeinhalb Jahren. Die Geschädigten verloren rund vier Millionen Euro, für viele war es ihre Altersversorgung. Wie war dieser Betrug überhaupt möglich?

Die “betrifft”-Reporter Edgar Verheyen und Sabine Harder machen sich auf die Spur der windigen Geschäftemacher und decken einen wahren Wirtschaftskrimi auf.

Wie ahnungslose Internetnutzer bei Vorkassebetrug abgezockt werden

Vorsicht: Finanzagenten-Email

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Im vorliegenden Fall erhalten Internetnutzer eine Email, worin ihnen ein:

“Chris Douglas Naameh” von einer “Finanzielle Überwachung Unit, Erste Natinal der Bank London” mitteilt,  dass er 36.759.000 Millionen britische Pfund bei einer Bank in London hat und ihnen davon 35% zukommen lassen will.

Natürlich werden dafür ein paar private Daten benötigt.

Um Glaubwürdigkeit zu suggerieren, wird eine Kontakttelefonnummer angegeben(Nur Anrufbeantworter)und auf eine real existierende Webseite des Rafik Hariri- (ehemaliger libanesischer Ministerpräsident) verwiesen.

Wir warnen:

Gehen Sie nicht und niemals auf das per Mail verschickte Angebot ein-  hierbei handelt es sich um Betrug.

Sie werden aufgefordert Bearbeitungsbebühren vorzuschiessen um die versprochene Summe zu erhalten. Weder die Bank noch eine Person ist real existent

Wer bei diesen Geschäften mitmacht, wird nicht nur abgezockt, sonder schnell auch zum finanziellen Unterstützer, westafrikanischer organisierter krimineller Banden.

Nach Insider-Informationen handelt es sich um die so genannte Nigeria-Connection, die seit Jahrzehnten in Deutschland ihr Unwesen treibt. Ausführliche Informationen über fiktive Bankseiten finden Sie auf der Seite von 419

Was ist ein Finanzbetrug oder Anlagebetrug ?

Der Anlagebetrug:

Darunter versteht man, wenn ein Betrüger ein Opfer unter Vorspiegelung von meist hohen Gewinnversprechen zu einer Anlage überredet.

Der Gauner bedient sich der verschiedensten Anlageformen wie z. B. Aktien, Fonds, Rohstoffe, Optionen, Devisen oder Immobilien. Das Opfer kann dabei in den verschiedensten Weisen geschädigt werden. Das reicht von überhöhten Gebühren und Kommissionen bis zum Totalverlust der Anlage.

Investitions- und Projektbetrug:

Bei dieser Betrugsart täuscht der Betrüger dem potenziellen Opfer eine lukrative Geschäftsmöglichkeit in Form einer Beteiligung an einer neuen Firma vor.

Kreditvermittlungsbetrug:

Beim Kreditvermittlungsbetrug gibt es grundsätzlich 2 verschiedene Formen:

a) Kreditvermittlung unter den bankenüblichen Zinssätzen.
b) Kreditvermittlung an solche Personen, die sonst keine Kredite mehr bekommen würden. Die Europäische Union schätzt das Volumen des Markts für Verbraucherkredite in der EU auf ungefähr EUR 800 Mrd. Ungefähr 18 % des Bruttoertrags aus dem Privatkundengeschäft der Banken in der EU werden mit Verbraucherkrediten erwirtschaftet. (Quelle: Intrum Justizia)

Die Schufa gibt einen Schuldenindex heraus.

Quelle: skppsc-  Hajo Michels

Beschiss per Brief im Namen des Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio(GEZ)

Vor einem Betrug mit einem Brief per Hauswurfsendung der angeblich von ARD, ZDF und Deutschlandradio Beitragsservice (früher GEZ) stammt, warnt die Polizei.

Das Schreiben, das “An alle privaten Haushalte im Beitragsgebiet Deutschland” adressiert ist und vermutlich nicht über die offizielle Post-Zustellung verteilt wurde, weisst auf folgendes hin:

“…durch Umstellung der Rundfunkgebühr auf den Rundfunkbeitrag haben wir, zum 1. Januar 2013, das Zahlungs-System und die Konto-Daten geändert. Sie haben eine neue Betragsnummer zugewiesen bekommen. Bitte zahlen Sie die kommenden Beträge unter Angabe der Beitragskonto-Nr. 4216631058556014, auf das Konto 6603197900, bei der Landesbank Berlin BLZ.10050000. Wir bitten sie daher, die Rundfunkbeiträge für den Zeitraum April 2013 bis Juni 2013 von 53,94 Euro zu überweisen. Einen Vordruck für Ihre Zahlung haben wir beigefügt.”

Betrug_Rundfunkgebühr_2013 - Bild Polizei Hessen

Selbst ein Hinweis für die Befreiungspflicht von der Rundfunkbeitragspflicht ist im Brief enthalten und verstärkt den Anschein der Echtheit des Schreibens.

Die Polizei bittet in dem Zusammenhang um Hinweise auf die Verteiler der Hauswurfsendung. Wer hat das Zustellen solcher Briefe beobachtet und kann eventuell Angaben zu den Verteilern machen? Hinweise erbittet die

Kriminalpolizei in Gießen, Tel.: 0641/7006-2555.

Quelle: Polizei Hessen/ Willi Schwarz

Recherchen ergaben, dass das angegebene Bankkonto mit Berliner Bankleitzahl zu einer VISA-Prepaid-Karte gehört. Die Bank hat das Konto mittlerweile gesperrt und überweist falsch gezahlte Beiträge wieder zurück.

Eine Sprecherin vom Beitragsservice wies in einem Hörfunkbeitrag des Hessischen Rundfunks darauf hin, dass eine echte Rechnung immer an eine konkrete Person gerichtet ist. Die aufgetauchten Fälschungen sind dagegen “An alle privaten Haushalte im Beitragsgebiet Deutschland” adressiert.

Zudem würden derzeit postalisch keine Rechnungen zum Rundfunkbeitrag verschickt.