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Mit Probepackung zum untergeschobenen Abo

Mit unerlaubter Telefonwerbung für Nahrungsergänzungsmittel versuchen Anbieter wie Medivatis, Vitaciti oder Medi-Pharm ihre Produkte per Telefonaquise an den Mann oder die Frau zu bringen.

Geködert werden die Verbraucher mit supergünstigen Probepackungen. Aber die Produkte wurden für eine dauerhafte Anwendung entwickelt, was bedeutet, dass der Absatz nicht nur auf eine Probepackung sondern eine langfristige Belieferung ausgerichtet ist.

Dann geht es aber um Summen, die zwischen 50 und knapp 100 Euro pro Monat liegen. Den meisten angerufenen Verbrauchern wird aber genau das bei den Telefonaten offensichtlich nicht deutlich.

Sie lassen sich in der Mehrzahl der Fälle auf die Probelieferung ein, es fällt ihnen sichtlich schwer, sich den freundlichen und fachlich offensichtlich kompetenten Anrufern zu entziehen. Die Verärgerung setzt dann ein, wenn nach der Probelieferung, die abgenommen und bezahlt wird, weitere Lieferungen eintreffen.

Mit aufgezeichneten Telefonaten, das unter einer kostenfreien Rufnummer abgehört werden kann, will man den vermeintlichen Vertragsschluss belegen.

Wird nicht abgenommen und bezahlt, tauchen ziemlich schnell Mahn- und Inkassoschreiben auf, in denen mit Nachdruck und der Androhung weit höherer Kosten die Betroffenen zur Einhaltung der angeblich geschlossenen Lieferverträge bewegt werden sollen.


Abofallen: Neue letzte Mahnungen aus dem Hause Burat

Teilzahlung und Inkasso
Eine neue Mahnwelle aus dem Hause  Burat “letzte Mahnungen” macht deutschlandweit die Runde.

Den “Opfern” wird unter anderem eine Teilzahlungsvereinbarung durch eine ProPayment GmbH angeboten.

Warnung:

Niemals einer strittigen Teilzahlung einer Rechnung zustimmen, denn damit wird eine auch unberechtigte Forderung rechtens.

Wenn Sie Empfänger einer Mahnung von Abofallenbetreibern sind und nicht weiter wissen, wenden sie sich an die Verbraucherzentralen oder einen Rechtsanwalt ihres Vertrauens.

Im übrigen residiert die ProPayment GmbH ebenfalls in der Borsigstrasse 35 in Rodgau, genau wie Michael Burat, wobei wir beim eigentlichen Thema wären.

Hinweis:

Wir möchten noch einmal darauf hinweisen, dass am kommenden Freitag den, 17.2.2012 in der öffentlichen Sitzung des Landgerichts Osnabrück, Saal 272  um 10 Uhr Recht gesprochen wird.

Insgesamt vier Angeklagte, darunter Michael Burat (Rodgau) und Rechtsanwalt Bernhard S. aus München erwarten wegen gewerbsmäßiger Erpressung und Betruges  vor der 15. großen Strafkammer in Osnabrück das Urteil.

Sollte eine evtl. Strafe gegen Anwalt S. höher als ein Jahr ausfallen, (Staatsanwaltschaft forderte 3 Jahre) müsste Rechtsanwalt S. seine Robe an den Nagel hängen.

Abofalle lauert bei falschem Lufthansa Gewinnspiel

Facebook – Nutzer aufgepasst: Auf Facebook gibt es ein gefälschtes angebliches Gewinnspiel der “Deutschen Lufthansa”.

Die Deutsche Lufthansa AG hat dieses Gewinnspiel nicht online gestellt, sondern bislang unbekannte Internetgauner haben sich hier einfach das Logo der Lufthansa “ausgeliehen” und dieses auf einer externen Webseite eingebunden.

In Facebook – Posting heisst es:

“Gewinnen Sie zwei Lufthansa-Tickets für Flüge in die ganze Welt (nur für begrenzte Zeit). Zwei Lufthansa-Flugtickets für alle Facebook-Benutzer zu gewinnen!”

Wenn der Internetnutzer auf den angegebenen Link klickt, landet er in auf einer Webseite die wieder den Namen der  “Lufthansa AG” missbraucht.

Nun sollen Nutzer ihre Handynummer eingeben.

Auf der externen Webseite wird ein iPhone4 versprochen und tappen, wenn sie nicht vorsichtig sind in eine Abo-Falle.

Im Fließtext wurde schön unauffällig der Kostenhinweis auf 2,99 Euro für 5 Tage und die automatische Aboverlängerung, (sofern man nicht rechtzeitig kündigt) untergebracht.

Nochmals zur Klarstellung, die Lufthansa AG hat mit dem angebotenen Gewinnspiel nichts zu tun.

Quelle: mimikama

Nutzlosseiten im Internet auch im Jahr 2012

Millionen Verbraucher sind schon auf  Internet-Abofallen reingefallen. Internet-Abzocker sind einfallsreich:

Ob es sich um Routenplaner, Kochrezepte, Glückwunschkarten, Gehaltsrechner, Ahnenforschung oder Mitfahrzentralen handelt, die ungewollten Abos können sich hinter fast jedem Angebot verbergen.

Prüfen Sie immer genau, bevor Sie Ihre Daten preisgeben, um was für einen Anbieter es sich handelt. Bleibt das unklar, sollten Sie keine persönlichen Informationen preisgeben.


Dauerärger mit der Firma Icontent und “outlets.de”

Outlet steht eigentlich für günstigen Fabrikverkauf- für den Verbraucher meist ein Schnäppchen. Doch einige windige Firmen nutzen den Begriff  “outlets” aus, um ahnungslose Konsumenten abzuzocken.

So geschieht das im Internet auf einer der vielen Webseiten der Firma “Icontent GmbH mit Sitz in Rodgau”

Das verlockende an der Internetpräsenz- “outlets.de” – sie suggeriert dem Verbraucher, man könne sehr günstig einkaufen.

Der Schnäppchen- suchende findet dort keine Schnäppchen-  und wenn er nicht sehr aufpasst und sich registriert, dafür ein kostenpflichtiges Abo.