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The Pirate Bay Away from Keyboard

piratebaySie kämpfen für ein freies Internet und gegen eine Klage in Millionenhöhe: Fredrik Neij, Gottfrid Svartholm Warg und Peter Sunde heißen die Männer hinter ‘The Pirate Bay’, einer Plattform zum dezentralen Datenaustausch.

“The Pirate Bay” entstand 2004 und entwickelte sich schnell zur weltgrößten Internet-Tauschbörse. Seit 2006 stehen die Verantwortlichen immer wieder vor Gericht. Vor allem die US-Musik-, Film- und Videoindustrie baute politischen Druck gegen Schweden auf, drohte mit Handelssanktionen und verlangte, die Verantwortlichen wegen Urheberrechtsverletzungen zu verurteilen.

Am Tag vor dem Prozess: Fredrik packt einen Computer in sein altes rostiges Auto. Die Schadensersatzklage beläuft sich auf 13 Millionen Dollar. Jetzt bringt er den Computer erst einmal in den geheimen Serverraum, in dem sich der erstaunlich kleine BitTorrent-Tracker versteckt.

Anakata, brokep und TiAmo nennen sich die Männer hinter “The Pirate Bay” online. Als das Hacker-Talent Gottfrid, der Internet-Aktivist Peter und der Netzwerk-Nerd Fredrik schuldig gesprochen werden, sind sie mit der Realität offline konfrontiert – “AFK” – Away From Keyboard. Aber in den unergründlichen Tiefen des verborgenen Datenzentrums sind kleine Metadatenpakete fleißig bei der Arbeit und stellen Verbindungen zwischen Millionen Usern weltweit her.

Wie schwer die Kommunikation und erst recht die Rechtsfindung sind, lässt sich in dem Dokumentarfilm nachvollziehen.

Betrüger missbrauchen Notrufnummer 110

Der Rufnummernmissbrauch nimmt kein Ende. Die Polizei warnt aktuell vor Betrügern, die sich am Telefon als Polizei-Beamte ausgeben und durch einen technischen Trick auf dem Telefon-Display die echte Notrufnummer “110″ beim angerufenen anzeigen lassen.

Der/die Unbekannte gibt sich am Telefon als Mitarbeiter der örtlichen Polizei aus und verbindet-  überwiegend Senioren,  weiter zu einer angeblichen Richterin.

Die falsche Richterin erklärt dann am Telefon, man müsse sofort 2.800 Euro überweisen, andernfalls werde man verhaftet.

Das Opfer soll den Betrag an „Western Union“ überweisen.

Die Polizei warnt vor solchen Anrufen.

Die Polizei ruft niemals unter der Notrufnummer 110 an.

(Quelle: Henning Pfeifer / BR)

Das Bundeskriminalamt warnt vor einer neuen Variante des BKA Trojaners

BKA Trojaner

Erneut ist eine Schadsoftware (Ransomware) im Umlauf, die Computer infiziert und sperrt. Eine Nutzung des Rechners ist nicht mehr möglich.

Auch dieses Mal wird durch die Schadsoftware ein sogenanntes Popup-Fenster eingeblendet.

Unter dem angeblichen Logo der Pressestelle des Bundeskriminalamtes (BKA) wird behauptet, dass die Funktion des Computers „aus Gründen unbefugter Netzaktivitäten ausgesetzt“ sei. Außerdem werden Rechtsverletzungen angeführt, die die vermeintliche Ursache für die Sperrung sein sollen.

Bei der aktuellen Variante der Schadsoftware werden vier Fotos eingeblendet. Dabei handelt es sich nach Einschätzung des Bundeskriminalamtes um eine strafbewehrte jugendpornografische Darstellung. Im weiteren Text wird behauptet, dass „die Wiedergabe von pornografischen Inhalten mit Minderjährigen festgestellt“ worden sei.

Wie bei Ransomware üblich, wird der Nutzer schließlich zur Zahlung eines Geldbetrages, in diesem Fall 100 Euro, über die digitalen Zahlungsdienstleister uKash oder Paysafecard aufgefordert, um einen Freigabecode zur angeblichen Entsperrung des Rechners zu erhalten.

Das Bundeskriminalamt ist nicht Urheber der Meldung!

Sollten Sie diese Meldung erhalten, zahlen Sie den geforderten Betrag auf keinen Fall!

Ihr Rechner ist bereits mit einer Schadsoftware infiziert, die wesentliche Teile des Betriebssystems verändert hat, um das Popup-Fenster zu generieren. Ein regulärer Zugriff auf Ihr Betriebssystem ist mit hoher Wahrscheinlichkeit auch nach Begleichung der geforderten Zahlung nicht möglich.

Lassen Sie sich von dem Foto und der Behauptung, dass „die Wiedergabe von pornografischen Inhalten mit Minderjährigen festgestellt“ worden sei, nicht einschüchtern und zu Zahlungen drängen.

Es handelt sich hierbei um eine Form der digitalen Erpressung. Sie sind Opfer einer Straftat geworden.

Achtung:

Bitte beachten Sie im Fall einer Infektion Ihres Computers mit dieser Ransomware, dass die Sicherung der enthaltenen jugendpornografischen Abbildung eine Besitzverschaffung bzw. einen strafbaren Besitz von Jugendpornografie darstellt.

Quelle: BKA

Branchenbuchabzocke: Neue Faxe für Berlin und Umkreis

Die Abzocke mit Einträgen in vermeintliche Branchenbücher mit meist wertlosen Onlineverzeichnissen scheint ein äusserst lukratives Geschäft zu sein.

So verschickt der Branchenbuchabzocker “www.lokale-suche.com”  Faxe an Freiberufler und Unternehmer- und bietet für einen unglaublichen Schnäppchenpreis von nur 998,00  € pro Jahr einen Eintrag in selbiges an.

 Branchenbuch_berlin_Klicken für größeres Bild

Vorsicht:

Das “Branchenbuch Berlin und Umgebung”  ist nichts anderes, als ein weiterer Versuch, unachtsamen Geschäftsleuten Geld aus der Tasche zu ziehen.

Dabei beträgt die Mindestvertragslaufzeit 3 Jahre!-  und verlängert sich automatisch, wenn nicht rechtzeitig gekündigt wird.

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Einsame Spitze ist auch die in den AGB  ausgewiesene Gerichtsstandsvereinbarung. Der soll nämlich in Karagandy sein und das liegt in Kasachstan.

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Unser Rat:

Sollten Sie per Fax oder sonstwie so ein Schreiben erhalten, ist der beste Platz dafür der Papierkorb.

Kriminalität: Digitale Erpressung und falsche Bittbriefe

betrug1Wie die Onlineausgabe des “General-Anzeiger” zu berichten weiss, ist möglicher Betrug im Internet allgegenwärtig.

Neben unbescholtenen Bürgern tummeln sich immer mehr Betrüger im Welt- Weiten- Web. Tendenz steigend.

Opfer kann man sehr schnell werden, denn die Zahl der Nutzer die Online- Shoppen, oder ihre Bankgeschäfte im Internet tätigen, steigt stetig.

Die Bonner Polizeibehörde hat reagiert und eigens für den Kampf gegen die Computer-Kriminalität ein neues, zentral ermittelndes Kommissariat eingerichtet.

Die Spezialisten arbeiten unter anderem eng mit dem Cybercrime-Kompetenzzentrum des Landeskriminalamtes zusammen und setzen auf Präventionsarbeit.

Hier einige Beispiele der Betrugsmaschen im Internet:

BKA-Trojaner:

Eine neue Form der digitalen Erpressung. Man erhält eine E-Mail mit dem Logo des Bundeskriminalamtes oder der Bundespolizei. Dem Empfänger wird vorgeworfen, eine Straftat begangen zu haben. Bis eine bestimmte Summe, eine “Bearbeitungsgebühr” gezahlt werde, werde der Computer gesperrt. Möglich ist das über einen sogenannten Trojaner, der sich auf dem PC installiert, sobald der Anhang der E-Mail geöffnet wird.

Phishing:

Wird genutzt, um die Online-Bankdaten der Nutzer auszuspähen. Die Täter versenden fingierte E-Mails (Phishing-Mails), die einen Link enthalten. Klickt man darauf, werden die Opfer auf eine nachgebaute Seite (zum Beispiel der Bank) geleitet. Dort sollen persönliche Daten wie Passwörter, Transaktionsnummern oder Zugangsdaten eingegeben werden. Das Problem: Die Betrüger lesen mit. Dies passiert teilweise auch bei E-Mail-Postfächern.

Kontodaten:

Haben die Täter die Konto- oder Kreditkartendaten ihrer Opfer ausgespäht, werden diese teilweise in sogenannten Untergrund-Foren verkauft.

Falsche Online-Shops(Fake Shops):

Teilweise orientieren sich die falschen Shops an real existierenden, bauen deren Seite nach. Sie bieten die Ware vermeintlich preiswert an. Später stellt sich jedoch heraus, dass die Ware entweder minderwertig oder überteuert ist – oder gar nicht eintrifft.

Cybermobbing:

Die Täter nutzen zum Beispiel soziale Netzwerke, um ihre Opfer zu beleidigen, bloßzustellen und zu schikanieren. Die Täter bleiben anonym, müssen keinen Kontakt zu ihrem Opfer haben, können rund um die Uhr agieren. Außerdem findet sich im Internet ein großes Publikum – Tausende können die Taten verfolgen, sie kommentieren oder unterstützen. Quelle: general-anzeiger

Natürlich gibt es noch unzählige andere Arten von Internetkriminalität wie z.B.

Den Enkeltrick per Telefon

Der Lovescam oder Romancescam

Die Casting oder Fotomodellabzocke

Oder den Betrug mit Wohnungen die es gar nicht gibt.