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Ab sofort:”Stern TV” und “Spiegel TV” abgesetzt

Der Kölner Privatfernsehsender RTL hat überraschend das Aus für die bekannten Formate “Spiegel TV” und “Stern TV” bekanntgegeben. Die Maßnahme trete mit sofortiger Wirkung in Kraft, so der Sender.

Hintergrund: Die Niedersächsische Landesmedienanstalt (NLM) hatte im Juni 2013 die Sendeplätze für Drittanbieter an Die Produktionsgesellschaft dctp vergeben. Dagegen hatte Focus TV” geklagt.

Die Konsequenz von RTL:

“Durch den Beschluss des OVG Niedersachsen sind wir bis auf Weiteres nicht mehr zur Ausstrahlung der Drittsendezeiten der dctp verpflichtet. Aus diesem Grunde werden wir diese Programme absetzen und durch eigene Programme ersetzen”, erklärte RTL-Sprecher Christian Körner.

“Spiegel TV” hat sich bereits via Twitter zum Aus gemeldet. In der laufenden Woche werde die Sendung aus rechtlichen Gründen ausfallen.

Die Programmänderungen im Detail:

Sonntag, 20.07. Ausfall Spiegel TV – NEU: 22:00 Transporter – The Mission (vorgezogen)
Dienstag, 22.07. Ausfall 10 vor 11 – NEU: 00:30 Undercover Deutschland (Wdh. Vom 21.07.)
Mittwoch, 23.07. Ausfall Stern TV – NEU: 22:15 Generation Luxus – Was kostet die Welt (Doppelfolge)
Sonntag 27.07. Ausfall Spiegel TV – NEU:ca. 22:25 Uhr Mr. & Mrs. Smith (vorgezogen)

Quelle: derwesten.de

Es gibt ein Schlupfloch bei der abschlagsfreien Rente mit 63

Es gibt einen legalen Schleichweg in den Ruhestand mit 63 . Der Gesetzgeber hatte beschlossen, dass bei der abschlagsfreien Rente mit 63, Zeiten des Bezuges von Arbeitslosengeld I, zwei Jahre vor Renteneintritt nicht als Pflichtbeitragszeiten gelten.

Mit dieser Regelung soll verhindert werden, dass der Arbeitnehmer über den Umweg des Bezuges von ALG 1 schon zwei Jahre früher aus dem Erwerbsleben ausscheidet und diese ALG-1 Zeiten als Pflichtbeitragszeiten angerechnet werden. Eine Frühverrentungswelle soll verhindert werden, bei der auch Interessen von Arbeitgeber eine Rolle spielen können.

Jetzt stellt sich heraus, dass diese „Sperrzeit“ trotzdem umgegangen werden kann.

Der Arbeitnehmer wird z.B. zwei Jahre vor dem Renteneintritt arbeitslos und bezieht für 24 Monate ALG-1 Leistungen. Daneben übt er einen legalen Minijob aus.

Der betroffene Arbeitnehmer wird sich die Einnahmen aus dem Minijob, soweit er die gesetzlichen Einkommensgrenzen übersteigt, auf das ALG-1 anrechnen lassen müssen.

Das Gesetz zur Einführung der abschlagsfreien Rente mit 63 wollte einen früheren Ausstieg aus dem Erwerbsleben mit der Stichtagsregelung verhindern. Dazu wurde die Karenzzeit von 24 Kalendermonate vor Renteneintritt mit Bezug von ALG-1 Leistungen als anrechenbare Pflichtbeitragszeit zugunsten des Rentenwilligen ausgeschlossen.

Wenn man über den Weg des Minijobs jetzt die Stichtagsregelung aushebeln kann, ist es unserer Meinung nach nicht ausgeschlossen, dass die Deutsche Rentenversicherung versuchen wird, dieses Schlupfloch durch eine gerichtliche Klärung zu schließen.

Die ersten Rentenbescheide werden die Entwicklung in dieser Angelegenheit zeigen.

Rente mit 63 auch für selbständige Handwerker

Ab 1.07.2014 gibt es die “neue” abschlagsfreie Rente mit 63 Lebensjahren. Wer ab dem diesem Zeitpunkt 45 Jahre Pflichtbeitragszeiten erfüllt, kann, wenn er im Jahr 1951 und 1952 geboren ist, abschlagsfrei mit Erreichen des 63. Lebensjahres in seine wohlverdiente Altersrente gehen.

Diese Regelung gilt auch für selbstständige Handwerker.

Der selbstständige Handwerker muss mindestens 18 Jahre Pflichtbeitragszeiten in die Rentenkasse und danach freiwillige Beiträge eingezahlt haben. Reichen die gesamten Zeiten für die 45 Jahre aus, kann der Handwerker abschlagsfrei oder mit Anhebung des Renteneintrittsalters vorzeitig abschlagsfrei in Rente gehen.

Der Gesetzgeber verlangt für diese Gruppe der Rentenzugänge als Ausnahme keine vollen 45 Jahre Pflichtbeitragszeiten. Zeiten der freiwilligen Versicherung werden wie Pflichtbeitragszeiten gewertet. Für die selbstständigen Handwerker eine gute Regelung. Laut Schätzungen sind etwa 300.000 Handwerker von dieser Regelung betroffen.

Allerdings müssen die Rentenanträge selbstständig gestellt werden. Wir empfehlen vor Antragstellung eine Prüfung der Rentenunterlagen, um anstehende Probleme, wie fehlende Versicherungszeiten, abzuklären.

Zeus Trojaner bringt Online Banking in Gefahr

Der Cloud-Service-Anbieter Akamai warnt vor einer neuen Variante des Zeus Trojaners, der es in erster Linie auf Online Banking-Daten abgesehen hat.

Betroffen sind vor allem umsatzstarke Großunternehmen. Zeus ist mittlerweile zu einer Art “Crimeware-Baukasten” ausgebaut worden und enthält Werkzeuge, um Computer, Smartphones und Tablets mit der Malware Zeus Bot zu infizieren.

Die Angreifer können so Passwörter abgreifen und zwingen die Betroffenen durch ergänzende Textfelder bei vorhanden Webformularen zur Eingabe zusätzlicher Daten, wie etwa Bankverbindungen oder gar PIN-Nummern.

Quelle: chip.de

Und plötzlich gibt es Rente…

Mit der Einführung der Mütterrente kann es sein, dass eine Mutter ab dem 1. Juli 2014 eine eigene Regelaltersrente erwirbt.

Wie das geht?

Eine Mutter, 80 Jahre alt, hatte nie in die Rentenkasse der gesetzlichen Rentenversicherung eingezahlt. Sie hat vor den 1. Januar 1992 vier Kinder geboren und großgezogen. Nach der bisherigen Regelung bekam sie für die vier Kinder jeweils 1 Entgeltpunkt als Kindererziehungszeit auf ihrem Rentenkonto gutgeschrieben.

Dies reichte aber für eine eigene Regelaltersrente nicht aus. Mit der neuen Regelung erhält die Mutter für jedes Kind statt einem Entgeltpunkt nunmehr zwei Entgeltpunkte.

Dies bedeutet, dass die Mutter jetzt insgesamt für ihre vier Kinder pro Monat ab dem 1. Juli 1014 acht Entgeltpunkte pro Monat erhält. Für eine Regelaltersrente bedarf es nach der gesetzgeberischen Vorlage einer Anwartschaftszeit von 60 Kalendermonaten Pflichtbeitragszeiten.

Mit der neuen Regelung hat die Mutter diese Anwartschaftszeit auf einmal erfüllt. Somit erhält die Mutter eine eigenständige Regelaltersrente, obwohl sie nie in die gesetzliche Rentenkasse durch eigene Beitragszahlungen eingezahlt hat.

Mit der Regelaltersrente kann es auch sein, dass die Mutter in der Krankenversicherung für Rentner pflichtversichert ist.

Die neue Rentenregelung bringt für viele Betroffene erhebliche Vorteile. Deshalb können sich viele Mütter freuen, welche die oben genannten Beispiel, noch keine eigene Rente haben, aber 1.7.2014 eine eigene Regelaltersrente erhalten und darüber hinaus auch noch von der Rentenerhöhung profitieren.

Wir raten daher an, die Ansprüche zu prüfen und gegebenenfalls fachlichen Rat einzuholen. Soweit Sie einen Anspruch auf die Regelaltersrente erfüllen, ist ein Rentenantrag zu stellen.

Die Deutsche Rentenversicherung wird dies nicht von sich aus machen!

Jetzt zeigen wir Ihnen, wie eine Mutter mit zwei vor dem 01.01.1992 geborenen Kindern ab dem 01.07.2014 eine Regelaltersrente erhalten kann.

Unsere Mutter, wohnhaft in Essen, 1949 geboren, hat vor dem 01.01.1992 zwei Kinder geboren und ein Leben lang einen Haushalt geführt. Sie bekommt ab dem 01.07.2014 mit der “Mütterrente” nunmehr 4 statt 2 Entgeltpunkte für die Kindererziehungszeiten. Sie hat nie eigene Beiträge in die Rentenkasse eingezahlt.

Für eine Regelaltersrente würde es nicht reichen. Eine Regelaltersrente setzt voraus, dass mit Erreichen der Regelaltersrente mindestens 60 Kalendermonate Beitragszeiten vorhanden sind. Unsere Mutter hat aber nur 48 Monate ( pro Kind 24 Monate ).

Es fehlen also noch 12 Monate. Schlau, wie unsere Mutter ist, zahlt diese für 12 Monate freiwillige Beiträge in die Rentenkasse ein und zwar den Mindestbetrag von 85,05 € pro Monat.  Macht für 12 Monate einen Betrag von 1.020,60 €.

Ab dem 01.07.2014 könnte unsere Mutter eine Regelaltersrente beantragen, da sie die geforderten 60 Kalendermonate Beitragszeiten nachweist. Sie erhält ab dem 01.07.2014 eine Regelaltersrente in Höhe von ca. 116,10 € Brutto ( Rentenwert pro Entgeltpunkt 28,61 € Brutto) und zwar bis zu ihrem Tode.

Zieht man von dieser Bruttorente noch eventuelle Beiträge für die Kranken-und Pflegeversicherung in Höhe von 10,25 % ab, verbleibt ihr eine Auszahlbetrag von  104,2 € Netto.  In unserem Beispiel hat die Mutter in nur  12 Monaten  ihren Einsatz von 1.020,60 € freiwillige Beiträge wieder heraus. Sie hat für diesen Zeitraum 1.250,40 € an Rente von der Deutschen Rentenversicherung bezogen.

Kein schlechtes Geschäft, wenn man bedenkt, dass unsere Mutter die Regelaltersrente mit allen Rentenerhöhungen bis zu ihrem Tode bezieht. Das statistische Lebensalter einer Frau in Deutschland beträgt ca. 83 Jahre.

Unser Tipp: prüfen Sie Ihre Ansprüche und- lassen Sie sich beraten.