Posts belonging to Category Nepp, Abzocke

April 25, 2013
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Ferien am Meer sind bei den Deutschen beliebt- aber der Traumurlaub kann auch Schattenseiten haben. So wie bei “Elbatours”. Man soll um einen Preisnachlass zu bekommen den Mietpreis vorab komplett überweisen.
Kurz vor der Abreise in das Traumhaus hat die Agentur “Elbatours” die Buchung wegen angeblicher Abwasserprobleme storniert. Das Geld ist weg, die Urlaubsfreuden auch.
Diverse Suchmaschinen im Internet sind voll von Berichten und Beschwerden über diesen ominösen Reiseveranstalter.
Die Agenturinhaberin, eine Deutsche übrigens ist im Internet nach wie vor aktiv, aber die offizielle Geschäftsadresse ist: elbatours, V. le Elba 46, 57037 Portoferraio (Elba/Italien)Ein Waschsalon.
Das Büro habe vergangenen Herbst geschlossen, erzählt ein Nachbar. Aufgebrachte Touristen waren schon hier und – laut Nachbar – auch die Polizei: “Die Carabinieri haben sie gesucht.”
Direkt am Meer liegt ein riesiges Anwesen, das Platz für 30 Personen bietet. Früher war es tatsächlich in der Kartei von Elbatours – doch wegen nicht bezahlter Rechnungen will der Eigentümer nicht mehr mit dieser Agentur zusammenarbeiten.
Auch ohne Befugnis wurde das Anwesen weiterhin im Internet zur Vermietung angeboten. Das erzählt eine alte Dame, die gleich nebenan wohnt. Sie kennt einige Fälle von geprellten Touristen. Sogar eine soziale Einrichtung ist darunter.
Elbatours wollte sich übrigens auch schriftlich nicht zu der Ferien-Misere äußern.
Begründung: Zeitmangel, weil gerade die Saison beginnt …
Elbatours ist kein Einzelfall. Immer öfter erleben Urlauber eine böse Überraschung, hat Christina Olboeter-Zorn vom Verband Deutscher Ferienhausagenturen e.V. (www.vdfa.de) in Sankt Augustin festgestellt:
“Wir beobachten, dass es wirklich zunimmt. Sowohl Betrüger, die im Zielland sind, als auch auf anderen Kanälen – seien es E-Mails, Webseiten oder Zeitungsanzeigen. Gerade ist Hauptbuchungssaison und da haben wir natürlich viele Fälle, die auch beim Verband ankommen.”
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April 21, 2013
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Die Abzocke mit Schnäppchen nimmt kein Ende.
Der Shop: (http://www.pandoraschweiz.org)verspricht Käufern unglaubliche Rabatte bei hochwertigem Schmuck.
Ein Beispiel:
eine Pandora 7 s Halskette der reguläre Preis: Fr. 220.08 beim FakeShop für Fr. 46.72
(Mit Fr. ist Schweizer Franken gemeint)
Vorsicht, bei “http://www.pandoraschweiz.org” in diesem Shop ist nichts echt- die verwendeten Bilder sind von seriösen Internethändlern geklaut.
Ein weiteres Indiz für Abzocke und Betrug: wenn der Kunde mit Paypal bezahlt wird im Bezahlabschluss gemeldet: die Zahlung sei an “Yuangyuan Zhang” ist erfolgt.
Im Shop sucht man ein gültiges Impressum mit der Firmenanschrift und Ansprechpartner vergebens.
Der Shop ist seit 11. April dieses Jahres in Australien gehostet(registriert)- und beim Hoster scheint der Inhaber sich zu verstecken, es sind keine Firmen oder persönlichen Daten angegeben.
Wir können Onlineshoppern und Schnäppchenjägern nur raten: bestellen Sie nichts bei(http://www.pandoraschweiz.org). Ware bekommen Sie höchstwahrscheinlich nicht- das Geld wäre weg.
Im übrigen hat der oben genannte Shop nichts mit dem seriösen Schmuckhersteller Pandora zu tun!
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April 13, 2013
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Das Tiefbauamt der Stadt warnt vor Trickbetrügern, die sich an der Haustür und am Telefon als Mitarbeiter des Tiefbauamtes ausgeben und behaupten, für Messungen vorbeikommen zu müssen.
Für die angeblichen Termine soll eine bestimmte Geldsumme bereitgehalten werden.
Das Tiefbauamt der Stadt Bonn weist darauf hin, dass die Mitarbeiter weder spontan noch per Telefon solche Termine vereinbaren und dass in keinem Fall Geldsummen eingefordert werden.
Bürgern, die von solchen Anrufen betroffen sind, rät die Stadt, sich dringend an die Polizei zu wenden.
Quelle: Stadt Bonn
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März 27, 2013
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Vor einem Betrug mit einem Brief per Hauswurfsendung der angeblich von ARD, ZDF und Deutschlandradio Beitragsservice (früher GEZ) stammt, warnt die Polizei.
Das Schreiben, das “An alle privaten Haushalte im Beitragsgebiet Deutschland” adressiert ist und vermutlich nicht über die offizielle Post-Zustellung verteilt wurde, weisst auf folgendes hin:
“…durch Umstellung der Rundfunkgebühr auf den Rundfunkbeitrag haben wir, zum 1. Januar 2013, das Zahlungs-System und die Konto-Daten geändert. Sie haben eine neue Betragsnummer zugewiesen bekommen. Bitte zahlen Sie die kommenden Beträge unter Angabe der Beitragskonto-Nr. 4216631058556014, auf das Konto 6603197900, bei der Landesbank Berlin BLZ.10050000. Wir bitten sie daher, die Rundfunkbeiträge für den Zeitraum April 2013 bis Juni 2013 von 53,94 Euro zu überweisen. Einen Vordruck für Ihre Zahlung haben wir beigefügt.”

Selbst ein Hinweis für die Befreiungspflicht von der Rundfunkbeitragspflicht ist im Brief enthalten und verstärkt den Anschein der Echtheit des Schreibens.
Die Polizei bittet in dem Zusammenhang um Hinweise auf die Verteiler der Hauswurfsendung. Wer hat das Zustellen solcher Briefe beobachtet und kann eventuell Angaben zu den Verteilern machen? Hinweise erbittet die
Kriminalpolizei in Gießen, Tel.: 0641/7006-2555.
Quelle: Polizei Hessen/ Willi Schwarz
Recherchen ergaben, dass das angegebene Bankkonto mit Berliner Bankleitzahl zu einer VISA-Prepaid-Karte gehört. Die Bank hat das Konto mittlerweile gesperrt und überweist falsch gezahlte Beiträge wieder zurück.
Eine Sprecherin vom Beitragsservice wies in einem Hörfunkbeitrag des Hessischen Rundfunks darauf hin, dass eine echte Rechnung immer an eine konkrete Person gerichtet ist. Die aufgetauchten Fälschungen sind dagegen “An alle privaten Haushalte im Beitragsgebiet Deutschland” adressiert.
Zudem würden derzeit postalisch keine Rechnungen zum Rundfunkbeitrag verschickt.
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März 18, 2013
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Zwölf Jahre lang zockte der Wiener, Gerhard Bruckberger zehntausende Senioren in Europa mit falschen Gewinnversprechen ab. Die Opfer landeten bei sündteuren Mehrwertnummern.
Bis sie merkten, dass sie über den Tisch gezogen wurden, hatte „Europas größter Gewinnversender“ groß abkassiert.
Die Justiz vermutet einen Gesamtschaden von 50 Millionen Euro.
Der Vorwurf der Staatsanwaltschaft: schwerer gewerbsmäßiger Betrug, Bildung einer kriminellen Vereinigung.
Geradezu exemplarisch verwiesen die Verbraucherschutzverbände in der Vergangenheit immer wieder auf die Machenschaften des Firmenimperiums Bruckbergers, um die offensichtlichen Schutzlücken der verbraucherschützenden Rechtsnormen.
Mitte April 2011 meldeten sieben Gesellschaften aus dem Versandhandels- und Gewinnverteilungs-Firmenkonglomerat um Gerhard Bruckberger am Wiener Handelsgericht Insolvenz an, wie die Wiener Zeitung berichtete: die WVD Direktverkauf GmbH, die G.N.V. Gesundheits- und Naturprodukte Versand GmbH, die I.R.U. Reiseunternehmen GmbH, die K.S.D. IT-Kundenservice GmbH, die U.S.G. Unterhaltungsspiele GmbH, die V.H.U. Versandhandelsunternehmen GmbH und die R.T.C. Radio-Television-Communcations Handels GmbH.
Für Bruckberger gilt die Unschuldvermutung.
Quelle: heute.at/ kanzlei Richter
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