Posts belonging to Category Kostenfalle



Warnung vor Trojaner:E-Mail “Mahnung”von conrad.de ist eine Fälschung

trojanerEs werden wieder verstärkt E-Mails versandt, die bekannte Firmennamen vorgaukeln und dem Empfänger der Mail suggerieren, es beständen Zahlungsverpflichtungen der Firma gegenüber.

Der Empfänger der Mail solle die im Anhang befindliche Datei dazu öffnen.

Im Anhang versteckt sich indes gut getarnt-  in einem Zip-Archiv, die Datei “Rechnung.zip” (kann aber auch “rar” als Endung beinhalten)

Ein Doppelklick darauf aktiviert den in der Datei befindlichen Verschlüsselungs-Trojaner der ihre persönlichen Daten vernichtet.

Im übrigen ist es ist eine neue Version des “BKA-Trojaner”.

Hier sind einige angebliche Absender der Mails aufgelistet:

Letzte Mahnung www.unimall.de 152868114.zip
Rechnung www.brands4friends.de 642219581.zip
Mahnung www.schwab.de 898577499.zip
www.drucker-guenstiger.de 37320448.zip
MAHNUNG www.qvc.de 642468539.zip
www.handyshop.de 319307459.zip
www.atu.de_shop 05507418.zip
www.atu.de-shop 807069635.zip
www.fressnapf.de 3643429754.zip
MAHNUNG www.softwaredownload.mediamarkt.de
www.globetrotter.de 93143227.zip
www.douglas.de 730112721.zip
Dritte Mahnung www.kaspersky.comdestore 3807841246.zip
Letzte Mahnung www.weltbild.de 729054642.zip
Abrechnung www.hornbach.de 486484267.zip
Rechnung www.mytoys.de 9620726688.zip
file-5408565_zip
Dritte Mahnung www.kidoh.de 838939892.zip
Letzte Mahnung www.reifendirkt.de 817377092.zip
MAHNUNG www.otto.de 72454824.zip
Letzte Mahnung www.heine.de 2896326611.zip
Letzte Mahnung www.klingel.de 419180058.zip
Dritte Mahnung www.hagebau.de 72371314154.zip
MAHNUNG www.conrad.de 64864989.zip
Abrechnung www.jako-o.de 4757887312.zip

Unsere Warnung:

Klicken Sie nie auf einen solchen Anhang in einer Mail- sondern selbige sofort löschen!

Partnersuche: Wie unseriöse Agenturen ihre Kunden abzocken

datingDas Geschäft mit der Einsamkeit boomt, wie ein Blick in Internetportale oder in die Kontaktannoncen der Zeitungen zeigt. Die Sehnsucht nach dem Partner fürs Leben ist ein Millionengeschäft. Um jeden Single wird erbittert gekämpft.

Und manche Agenturen nutzen die Sehnsucht nach einem Partner rigoros aus.

Doch wer denkt, er lande beim “Chefarzt mit Niveau” oder bei “Bianca, schlank, blond, bildhübsch und anschmiegsam”, der hat fast immer eine Agentur an der Strippe – und die langt kräftig hin, bevor sie die Namen von Traumfrauen oder Traummännern herausrückt.

Der gutsituierte Chefarzt ist dann oft schon vergeben; vielleicht hat er ja auch nie existiert. Das Geschäft mit der Partnersuche läuft – doch nicht nur seriöse Partneragenturen bieten ihre Dienste an. Auch schwarze Schafe buhlen um Kunden, um diese dann mit hohen Rechnungen zur Kasse zu bitten.

Mittlerweile häufen sich bei den Verbraucherzentralen die Beschwerden über Abzocke und Betrug. Immer häufiger wird von Fällen selbst in Lokalzeitungen berichtet, wo sich die Urheber von Anzeigen als Partnervermittlungen entpuppten. Oft sollen interessierte Menschen mittels Verträgen dazu gebracht werden, Unsummen zu bezahlen – immer mit der Verlockung, dann endlich die Nummer von der vermeintlichen großen Liebe zu bekommen.

Eine weitere Masche vieler solcher Partnervermittlungen: Man lockt mit direktem Kontakt zum Traumpartner, wenn zuvor auf ein Kündigungsrecht für den Vertrag mit der Agentur verzichtet wird.

Die Rechtsanwältin Barbara Nettekoven kennt solche Tricks. Sie berät viele Mandanten, die dieses Vertragswerk unterzeichnet haben.

Gegenüber ZDFzoom erklärt sie, wie sie in solchen Fällen handelt:

„Wir widerrufen den Vertrag, weil wir der Auffassung sind, dass hier ein Haustürgeschäft vorliegt. Bei einem Haustürgeschäft muss über die Möglichkeit eines Widerrufsrechts, was der Gesetzgeber vorsieht, belehrt werden. Diese Belehrung erfolgt in den uns bekannten Fällen nicht. Und somit haben wir die Möglichkeit, den Vertrag zu widerrufen.“

Das Fazit: Kämpfen lohnt sich! Mit entsprechender Rechtshilfe, die auch über Verbraucherschutz-Zentralen vermittelt werden, kann man gegen solche Vertragswerke vorgehen.

Doch neben solchen schwarzen Schafen gibt es auch viele Agenturen, die seriös arbeiten. Sie bieten Flirtseminare sowie “Kurse” zum Wandern, Kochen oder Klettern an. Zwar sind auch solche Veranstaltungen nicht kostenlos, aber die Teilnehmer sehen es ganz praktisch: Vielleicht trifft man ja bei dieser Gelegenheit die Frau oder den Mann fürs Leben – und wenn nicht, hatte man zumindest Spaß.

Quelle: ZDF

Kinderschänder im Internet

pädophileÜber 49 Millionen Menschen sind in Deutschland online – auch Kinder und Jugendliche. Vor allem Communitys und Chatforen, wo sie sich virtuell mit anderen treffen können, werden bei ihnen immer beliebter.

Doch genau dort tummeln sich auch Erwachsene, die die Anonymität des Netzes nutzen, um sich an Kinder und Jugendliche heranzumachen. Was für die Kinder oft als harmlose Plauderei beginnt, kann schnell dramatische Folgen haben.

Denn der klassische Spielplatz war gestern- heute haben Männer, die ein sexuelles Interesse an Kindern haben, einen direkten Draht ins Kinderzimmer – über iPad, Smartphones und Laptop, mit Bild und Ton. Sie wissen genau, wie sie sich zum virtuellen Freund und Vertrauten von Kindern oder Jugendlichen machen können.

Die “akte UNDERCOVER – Kinderschänder im Netz! findet heraus, wie gefährdet Kinder und Jugendliche in sozialen Netzwerken und Chatrooms wirklich sind.

Sehen Sie sich aber auch dazu den Film: Perverse Bilder im Kinder-Chat verbreitet:Eine Mutter jagt die Online-Täter an.

Die Dokumentation vom ZDF: Pädophilen auf der Spur-Gefährliche Freundschaften-Kinderfalle Internet ist ein muss für alle Eltern deren Kinder regelmäßig im Netz unterwegs sind.

Oft sind ausgerechnet die scheinbar sicheren Kinderchats ihre erste Wahl. In “elternfreien Zonen” kennen diese Männer keine Tabus. Durch die Anonymität ist das Risiko längst nicht so hoch, wie wenn sie Kinder auf dem Spielplatz oder Jugendliche an der Schule ansprechen.

Sie wissen, wie sie sich zum virtuellen Freund und Vertrauten von Kindern oder auch Jugendlichen machen können. Gerade Kinder können durch bewährte Tricks auch dazu gebracht werden, gegenüber ihren Eltern zu schweigen.

Oft vergehen nur wenige Tage vom Chat bis zu einem heimlichen Treffen. Die Folgen solcher Blind-Dates ohne Wissen der Eltern waren schon in vielen Fällen Missbrauch bis hin zur Vergewaltigung. Zurück bleiben traumatisierte Kinder und fassungslose Eltern.

Internetseite Melango.de zum schwarzen Schaf des Jahres gekürt

melangoAnlässlich des Weltverbrauchertags der am 15. März stattfand, gibt die auf Markenschutz spezialisierte Firma OpSec Security das „Schwarze Schaf des Jahres“ bekannt.

In diesem Jahr geht der Negativ-Preis an den Betreiber der Internetseite “melango.de”.

Die diesjährige Fachjury wählte aus allen noch aktiven Monatsschafen 2012 den Betreiber von “melango.de” zum „Schwarzen Schaf des Jahres 2013“.

„Eine 2-jährige kostenpflichtige Bindung, nur um das Angebot überhaupt nutzen zu können, das ist selbst im B2B-Bereich unüblich und wirklich dreist“, sagt Christine Lacroix, Jurorin und Geschäftsführerin der Plagiarius Consultancy GmbH.

„Da sich Melango zudem über Jahre rücksichtslos über Kundenbeschwerden und Negativauszeichnungen hinweggesetzt und seine fragwürdige Geschäftspraktik unverändert fortgeführt hat, hat der Betreiber diesen Negativ-Preis zu Recht verdient.“

Quelle: das schwarze schaf.com

Die Kriminalprävention rät: Sorgsamer Umgang mit persönlichen Daten im Internet

Ob man nun Online einkauft, wichtige Bankgeschäfte erledigt, E-Mails liest-  oder einfach nur im Internet surft, die Möglichkeiten was der Internet-Nutzer mit Hilfe eines  Computers machen kann- sind vielfältig.

Doch bei dieser fast grenzenlos wirkenden Freiheit, sollten einige wichtige Sicherheitsmaßnahmen beachtet werden.

Prof. Dr. Wolf Hammann, Vorsitzender der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes meint dazu:

„Grundsätzlich sollten auf dem PC eine Firewall und ein Virenscanner installiert sein,  die Software immer auf aktuellem Stand zu halten, ganz einfach beispielsweise über automatische Updates.“

Sorgsamkeit ist beim Umgang mit persönlichen Daten oberstes Gebot:

„Internetnutzer sollten sich genau überlegen, wo im Netz sie welche Daten eingeben. Wer sensible Daten weitergibt, zum Beispiel Kontodaten, muss sicher sein, eine verschlüsselte Verbindung zu nutzen. Diese Adresszeile im Browser beginnt dann mit “https

…betont Prof. Dr. Wolf Hammann.

Zur Sicherheit gehört auch der Einsatz von sicheren Passwörtern.

Diese umfassen mindestens acht, besser noch zehn Zeichen:

Groß- und Kleinbuchstaben kombiniert mit Zahlen und Sonderzeichen. Sie sollten auf den ersten Blick sinnlos zusammengesetzt sein. Für jede Anwendung ist ein anderes Passwort zu verwenden und regelmäßig zu ändern.

Die Passwörter sollten nicht im PC gespeichert oder an für andere Personen leicht zugänglichen Stellen aufbewahrt werden!

Bei E-Mails von Unbekannten ist Vorsicht angebracht:

E-Mail-Anhänge sollten nur dann geöffnet werden, wenn der Absender bekannt ist. Es gibt Betrüger, die per E-Mail dazu auffordern, die Zugangsdaten zum Homebanking einzugeben.

Hier gilt:

Online-Bankgeschäfte niemals über Links aus E-Mails tätigen. Stattdessen die Internet-Adresse der Bank immer per Hand in die Adresszeile des Browsers eingeben.

Kein Geldinstitut oder sonstiger Diensteanbieter im Internet versendet  E-Mails, in denen nach PINs, TANs oder Kennwörtern gefragt wird.

Um zu verhindern, dass Kriminelle über Downloads Schadprogramme auf dem PC installieren, sollte man nur Software herunterladen, die aus vertrauenswürdigen Quellen stammt. Außerdem sind Downloads vor der Anwendung durch aktuelle Anti-Viren- und Anti-Spyware-Programme zu prüfen.

Wer das Internet für Einkäufe nutzt, sollte sich vor dem Kauf gewissenhaft über den Anbieter informieren. Dazu gehört, dessen Identität und Anschrift, Garantie- und Gewährleistungsbedingungen sowie Widerrufs- oder Rückgaberecht zu prüfen.

Diese sollten auf der Website leicht auffindbar sein.

Sinnvoll ist es, Internet-Gütesiegel zurate zu ziehen.

Diese helfen bei der Einschätzung von Anbietern. Vor dem Kauf sind unbedingt die AGBs (Allgemeine Geschäftsbedingungen) durchzulesen und für den Kauf ist in jedem Fall eine sichere Zahlungsmethode zu wählen:

Sicher ist die Zahlung per Rechnung, Bankeinzug oder Kreditkarte.

Besteht ein Internetverkäufer auf Vorauszahlung oder Zahlung per Bargeldtransfer, sollte man sich einen anderen Anbieter suchen.

Quelle: polizei-beratung.de