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Facebook & Co düpieren Philipp Rösler

silicon valleyWie Deutschlandradio.de berichtet, war für Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler und die mitgereisten 100 deutschen Start-up-Firmen, der Besuch im Silicon Valley ein Flop.

Die großen IT-Giganten wie Facebook, Google und Apple  liessen die deutschen Besucher deutlich spüren wie unbedeutend die eigentlich sind.

Beim Google-Besuch wird Rösler nicht einmal die Google-Brille gezeigt, mit der der Konzern die mobile Internetnutzung revolutionieren will.

Die bekommt Wirtschaftsminister Rösler einen Tag später nur eher zufällig von einem Tester gezeigt.

Bei Facebook kommt es zum Eklat, als der Internet-Riese bei Röslers Rede über europäisches Datenschutzrecht die Besucher regelrecht aussperrte und Wachmänner penibel jeden Schritt der Besucher auf dem Campus überwachten.

Das Einwerben von frischem Kapital (Pitchen) war für die 100 deutschen Start-up-Firmen auch nicht von Erfolg gekrönt.

Denn als das Pitchen begann waren alle amerikanischen Geldgeber schon längst wieder weg.

Alptraum im Internet- Wie Sie abgezockt und beraubt werden

kriminalPro Sekunde werden irgendwo auf der Welt zwei neue Schadprogramme entwickelt und pro Minute in Deutschland zwei Identitäten gestohlen- und jeder achte Deutsche wurde beim Online-Shopping bereits betrogen.

Die Maschen der Internet-Mafia werden immer raffinierter und die Liste ihrer Opfer immer länger.

Ohne es zu ahnen werden unbescholtene Bürger ihrer Identität digital beraubt. Sie verlieren Kreditkarten – und persönliche Daten.

Die Gangster nehmen alles und benutzen es für ihre kriminellen Zwecke. Sie handeln untereinander mit den Daten und vereinbaren dabei sogar entsprechende Mengenrabatte.

Die Geschäfte werden schnell und global abgewickelt.

“Exakt – Die Story” folgt den Spuren der Datendiebe, erzählt erschreckende Opfergeschichten-  konfrontiert die Täter und zeigt wie schnell ein einziger Mausklick ins Verderben führen kann.

Recht und Moral- Die Skandale der Deutschen Bank

deutsche bankSeit Monaten wird Deutschlands größte Bank von einer Reihe von Skandalen erschüttert.

Mehrfach wurden Büros wichtiger Mitarbeiter von der Polizei durchsucht, zahlreiche Prozesse laufen. Die Bank ist in einen Hypothekenskandal verstrickt, in eine Affäre um mehrere hundert Millionen Euro unterschlagener Mehrwertsteuer, sie muss sich mit Vorwürfen der Bilanzfälschung und der Zinsmanipulation auseinandersetzen.

Es berichtet einer der Beteiligten im Mehrwertsteuer-Skandal über die Hintergründe des Geschäfts mit CO2-Emissionsrechten, in das auch die Deutsche Bank verwickelt ist. Nach Auffassung der Staatsanwaltschaft wurde der Staat dabei um hunderte Millionen Euro Mehrwertsteuer betrogen.

Die neue Führung der Deutschen Bank um Anshu Jain und Jürgen Fitschen weist die Vorwürfe zurück. Und doch ist sie über den Schaden, der ihr durch die Skandale an Gewinn und Image entsteht, besorgt. Die neuen Vorstandsvorsitzenden versprechen einen “Kulturwandel”.

“ZDFzeit”-Autor Ulrich Stein geht den Vorwürfen gegen die Deutsche Bank auf den Grund.

Augen auf, wenn Sie den Energieanbieter wechseln

Im Internet finden sich seitenweise  Beschwerden über den Energie-Discounter “Almado” aus Köln. Kunden bemängeln, dass der Stromanbieter bei Problemen kaum zu erreichen sei, auf Anfragen und Beschwerden gar nicht oder nur zögerlich reagiere.

Konsumenten berichten auch dass, der Energielieferant sich anscheinend vor Bonuszahlungen drücken will.

Auf der anderen Seite sei die Firma sehr schnell, wenn es darum gehe Stromschulden durch ein Inkassobüro eintreiben zu lassen. Da sind also einige Fragen offen, die wir gerne geklärt haben wollen und so versuchen wir, die Firmencentrale in Köln zu erreichen. Unter der Geschäftsadresse von Almado-Energy findet sich ein Einkaufszentrum mit angeschlossenen Bürogebäuden im Kölner Stadtteil Weiden.

Rheincenter- Firmenadresse Almando Energie

Die Firma Almado teilt sich anscheinend einen Briefkasten mit diversen anderen Unternehmen. Mit dabei ist der Stromanbieter Immergrün, der zu Almado gehört, die “Deutsche Telemedien Inkasso“ (DTMI) das für Almado Mahnungen verschickt, mit dabei am Briefkasten ist aber auch ein Call-by-Call-Anbieter, ein Verlag und Rechtsanwälte.

Übrigends: Nach einem Blick ins Handelsregister stellt man fest: Bis März 2012 war “Almado” Geschäftsführer Antoine Werner Beinhoff, auch Chef der Inkassofirma DTMI.

So stellt sich wohl kaum ein Stromkunde den Geschäftssitz seines Stromanbieters vor: vielleicht- möglicherweise, legt die Firma ja keinen Wert auf Kundenbesuche.

Treffend hat Rechtsanwalt Uwe Martens die Vorwürfe gegen Almado hier zusammengefasst.

Spam Fax:10.000% in einem Monat

Abends, bzw. nachts geht es wieder los. Das Faxgerät beginnt zu rattern. Schon wieder kommt unerwünschte Faxwerbung. Diesesmal wird ein einmaliger Aktiencoup versprochen. Dazu wird der Name einer Firma aus Österreich missbraucht.

Und um das Werbefax noch glaubhafter zu machen, wird behauptet, dass man eben dieses Fax auf Grund einer Newsletteranmeldung bekommt. Und dem Empfänger wird am Schluss des Faxes noch etwas mit folgendem gedroht:

Dieses Fax unterliegt dem Urheberrecht, unerlaupte Weitergabe oder Verbreitung ist untersagt- wenn man es doch tut, erfolgt Strafanzeige.

Schauen wir uns doch mal die deutsche Rechtssprechung an, was sie in Sachen unerwünschte Faxe zu sagen hat:

Faxwerbung verstößt gegen § 1 des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) und § 823 BGB, sofern der Betroffene nicht vorab der Zusendung zugestimmt hat. Dies hat der Bundesgerichtshof bereits mit Urteil vom 25.10.1995 (Az. I ZR 255/93) entschieden. Dies gilt im übrigen auch für ausländische Anbieter, denn im Werberecht gilt der Ort des finalen Markteingriffs. Will jemand deutsche Kunden über Faxwerbung erreichen, wird er sich auch an die in Deutschland geltenden guten Sitten, also § 1 UWG halten müssen.

Im übrigen schreibt das Unternehmen das im Fax mit Ihrem Namen unberechtigt missbraucht wurde auf ihrer Firmenwebseite dazu folgendes:

…Unrechtmäßiger Faxversand von Aussagen unserer Aktiengesellschaft, die von unserer Aktiengesellschaft nie getätigt und zum Versand gebracht worden sind.
Wir distanzieren uns von diesen Aussagen bzw. Empfehlungen klar und eindeutig.
Der FMA in Österreich, der BaFin in Deutschland und der Börse Berlin wurde dieser Sachverhalt bereits mitgeteilt. Eine Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Wien wird vorbereitet…

Da sind wir mal gespannt, was der Faxversender nun tun will, denn hier haben wir das unerwünschte, nicht bestellte Fax als Bild bereitgestellt.

Spam Fax- Klicken für größeres Bild