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iPhone–Fallen! Die neuen Maschen der Abzocker

Wie ahnungslose Handy-Käufer beim iPhone-Kauf mit miesen Tricks abgezockt werden. 1,9 Millionen mal wurde das iPhone in Deutschland bislang offiziell verkauft. Hinzu kommen unzählige Privat-Verkäufe von gebrauchten oder importierten Geräten. Oft kann man so günstig an das begehrte Smartphone kommen – doch unter den vielen ehrlichen Verkäufern tummeln sich viele schwarze Schafe, die gar keine iPhones im Angebot haben! Von der leeren Verpackung bis zum gefälschten iPhone



Lidl: Kundeninformation zu gefälschtem 300€ Gutschein

Derzeit sind E-Mails im Umlauf, in denen Ihnen mit dem Satz “Wir bezahlen Ihnen einen 300€ Lidl-Einkauf” die Übernahme der Kosten für einen Einkauf bei Lidl bis zu einem Betrag von 300€ angeboten wird. Im Gegenzug werden Sie gebeten Ihre Daten preiszugeben. Das Angebot erfolgt im Namen einer Firma Redline Inc., Low Factory Road, St. Johns, Antigua & Barbuda.

Die Firma LIDL distanziert sich ausdrücklich von diesem Angebot. Lidl steht in keinerlei Verbindung mit diesem Angebot oder der Firma Redline Inc. Die Gutscheine können nicht bei Lidl eingelöst werden.

Quelle: Lidl

Euroweb, Chronologie der Ereignisse

Homepages sollten preisgünstig erstellt, professionell aussehen und bei diversen Suchmaschinen leicht zu finden sein. Dafür sorgt nach eigenen Angaben die Firma Euroweb aus Düsseldorf. Was aber dabei ins Auge fällt, ist der gar nicht mehr so günstige Preis der sich bei ca. 2-10.000 Euro bewegt. “Das ist aber alles kein Problem, ihnen entstehen ja keine Kosten, ausser eine kleine Setupgebühr, sie sind ja für uns ein sogenannter Reverenzkunde.” So suggerieren die Verkäufer im Aussendienst dem Kunden.

Uns liegen Unterlagen vor, die diese Aussagen untermauern. Hunderte Beschwerden, Anzeigen und Klagen von Betroffenen sind gegen die Firma Euroweb vorgebracht worden. Seit wir über die Firma Euroweb, bzw. Webstyle berichten, werden wir permanent von der Rechtsanwaltskanzlei Berger mit Nettigkeiten bedacht, und Videos werden bei Hostern unberechtigt gelöscht.

Die Firmenleitung von Euroweb betont:

Die Euroweb GmbH ist ein solides Unternehmen, dem eine unseriöse Handlungsweise nicht vorzuhalten sei.

Diese Aussagen sind der  wahrer Hohn wenn man folgendem Schriftsatz liest.

Mindestens ein von der Firma Euroweb betriebenes Zivilgerichtsverfahren wurde am 12.08.2010 per Beschluss des AG Hoyerswerda (Az. 1 C 366/09) ausgesetzt. Die vorsitzende Richterin geht von einer Straftat aus, die Prozessakte wurde vom Gericht der Staatsanwaltschaft vorgelegt. Das Gericht erachtet es für nötig, vor Weiterführung des Prozesses, den in gleich zwei Verfahren aufgekommenen Verdacht eines Täuschungs- oder Betrugsdeliktes durch die zuständige Staatsanwaltschaft klären zu lassen. Es geht darum, dass in zwei Parallelverfahren 1 C 366/09 und 1 C 279/09 jeweils der gleiche Sachstand auftrat:

Aus Sicht des Gerichtes besteht im vorliegenden Falle der Verdacht einer Straftat eines Prozessbeteiligten, nämlich des Zeugen … [Anm.: Mitarbeiter der Euroweb] , ggf. auch weiterer Mitarbeiter der Klägerin [Anm.: Euroweb] . Der Zeuge … könnte die Beklagten über den Inhalt des angebotenen Vertrages getäuscht und so zum Vertragsabschluss veranlasst haben, wobei zusätzlich nach der Blankounterschrift abredewidrige Eintragungen in das Vertragsformular erfolgt sein können. Hierin könnte ein Betrug nach § 263 StGB liegen. Dies ergibt sich aus dem Vortrag des Beklagten, der deutliche Parallelen zu dem Vortrag in dem Parallelverfahren aufweist. Das die Beklagten der beiden Verfahren sich abgesprochen haben ist nicht ersichtlich. Es sind auch unterschiedliche Anwälte mandatiert.

Quelle: Beschluss des AG Hoyerswerda vom 12.08.2010 in der Sache 1 C 366/09, S. 2 unter II.

Wir wollen aber jetzt nicht behaupten, dass die Firma Euroweb hinter den Löschungen steckt, nein, die sind ja seriös, aber merkwürdig ist es schon, ausgerechnet unser Video über Euroweb wurde gelöscht, wegen angeblichen Urheberrechtsverstoß ! Klasse, wir haben gegen unser eigenes Urheberrecht verstoßen….  Aber auch andere Webseitenbetreiber, die es wagen, etwas gegen Euroweb zu sagen und vorallem zu schreiben, werden von der vertretenden Anwaltskanzlei Berger mit Nettigkeiten bedacht. Deshalb haben wir uns nach Nürnberg begeben, um uns von Rechtsanwalt Musiol die Maschen der Firma Euroweb erklären zu lassen. Sehen sie dazu das Video in dem wir zu Gast bei Rechtsanwalt Musiol sind.

Verbraucherzentrale warnt:Betrüger manipulieren Rufnummernanzeige

verbraucherzentraleZahlreiche Verbraucher in ganz Deutschland werden von falschen Mitarbeitern einer “Kündigungszentrale” der Verbraucherzentrale angerufen, die ihnen Serviceleistungen anbieten: Beispielsweise werben sie mit einem Eintrag in eine “Sperrliste“, um diejenigen zu “schützen”, die an mehr als drei Gewinnspielen teilgenommen haben.

Besonders hinterhältig an dem Vorgehen der Betrüger ist die Tatsache, dass auf dem Display die Zentralnummer der echten Berliner Verbraucherzentrale auftaucht:
die 030-214 85-0.

Die Verbraucherzentrale Berlin warnt eindringlich vor diesen Anrufern. Um die echten von den falschen Verbraucherschützern unterscheiden zu können, gilt nach wie vor:

Mitarbeiter der Verbraucherzentrale Berlin

rufen nie unaufgefordert an, sondern nur, wenn sie vorher Kontakt hatten – zum Beispiel über ein Beratungsgespräch – oder ein Anruf ausdrücklich gewünscht wird. In dem Fall nennen sie bereits im Vorfeld ihren Namen und ihre Funktion.
bieten niemals unaufgefordert Dienstleistungen an. Nebenbei: In der Verbraucherzentrale Berlin existiert weder eine Kündigungszentrale noch eine Sperrliste.
fragen niemals nach Bankverbindungen oder anderen Daten.

    Wenn nur der geringste Zweifel an der Identität der Anrufer besteht, sollten Verbraucher am besten einfach auflegen. Auf gar keinen Fall sollten sie persönliche Daten herausgeben.

    Quelle Verbraucherzentrale Berlin

    VerbraucherinfoTV sucht Insider, Aussteiger und Geschädigte, die was zu erzählen haben

    VerbraucherinfoTV sucht aktuell  für einen neuen Filmbeitrag über die Firma Euroweb oder Webstyle, Insider oder Aussteiger aus dem Großraum Bielefeld, Gütersloh, Versmold, oder Osnabrück . Selbstverständlich können sich auch Geschädigte bei uns melden. Diskretion wird zugesichert.

    Interessenten melden sich unter.

    Email: redaktion@konsumer.info

    Telefon: 05204-92.45.42

    GEZ soll vollen Zugriff auf Daten erhalten

    GEZ GezahltMit der Umstellung der Rundfunkgebühr auf eine Rundfunkabgabe pro Haushalt und Betrieb soll die Gebühreneinzugszentrale (GEZ) von ARD, ZDF und Deutschlandradio ab dem Jahr 2013 zu einer Art bundesweitem Zentralregister ausgebaut werden. Das geht aus einem Staatsvertragsentwurf der Länder hervor, den der Internet-Politikblog “carta.info” gestern veröffentlicht hat.

    Den Arbeitsentwurf könnten die Ministerpräsidenten bereits am 29. September beschließen. Dem Entwurf zufolge soll die GEZ, der heute kein Bürger auch nur die Tür öffnen muss, künftig vollen Zugriff auf die Daten der örtlichen Einwohnermeldeämter haben “und bei öffentlichen und nichtöffentlichen Stellen ohne Kenntnis des Betroffenen” weitere Bürger-Daten erheben dürfen.

    Die ARD-Rundfunkanstalten sollen diese Daten untereinander austauschen dürfen.

    Um die Gebührenpflicht feststellen zu können, soll jeder Inhaber einer Wohnung verpflichtet werden, der GEZ umfangreiche persönliche Angaben auch über Mitbewohner zu machen.

    Quelle: rp-online

    Gab es sowas nicht früher mal in der DDR? Sowas nannte man dann Spitzel, und Blockwarte …. Das Ganze erinnert mich aber stark an “Stasi” Methoden.

    Interview mit Rechtsanwalt Dr. Lintner in “Sachen” Euroweb

    Die Redaktion von Konsumer zu Gast bei Rechtsanwalt Dr. Markus Lintner aus Nürnberg, der uns brennende Fragen zu der Firma Euroweb beantwortet. Dass es sehr fragwürdige Methoden und Praktiken sind, mit denen die Firma Euroweb, arbeitet, dürfte längst bekannt und dokumentiert sein.

    Es sind in Deutschland und auch in Österreich viele Menschen, die sich mit den Verträgen, welche die Firma Euroweb mit den Kunden abschliesst, über den Tisch gezogen fühlen. Dass dann über das merkwürdiges Geschäftsgebaren berichtet wird, dass versteht sich von selbst, mag es nun der Firma Euroweb mit ihren Anwälten gefallen oder nicht.

    Jetzt sind wir mal sehr gespannt, ob dieses Video bei Dailymotion auch zum verschwinden gebracht wird, wir verletzen ja bei der eigenen Produktion unsere Urheberrechte, na sowas aber auch….

    Wir wollen hier ja jetzt nichts behaupten, aber ganz im Vertrauen, wer außer der Firma Euroweb mit ihren Rechtsvertretern hätte daran Interesse, bei Dailymotion zu behaupten, das genannte Video sei nicht von konsumer.info produziert?

    Die Redaktion von Konsumer hat das Video “Die Maschen der Firma Euroweb”  mittlerweile wieder online. Gerne dürfen interressierte das Video weiterverteilen. oder downloaden

    Die Gewinnspiel-Mafia immer noch aktiv

    Im Juni im Berliner Zoobogen: Razzia in einem Call-Center. Der Vorwurf: Betrügerisches Gewinnspiel. Monatelang wurden von tausenden Konten per Lastschrifteinzug illegal Gebühren abgebucht. Trotz Ermittlung und Razzia: Die Masche geht weiter. Rechtsanwalt Stefan Richter aus Berlin nimmt dazu Stellung und erklärt wie sie sich wehren können.



    Hinweis: spielwaren-dino.de leitet zu outlets.de weiter

    Die Internetpräsent von “www.outlets.de” dürfte mittlerweile jedem “Abgezockten” ein Begriff sein. “96 Euro pro Jahr und einer Vertragslaufzeit von 2 Jahren” sind dann fällig, wenn sie unbedacht klicken. Und damit man sich bei der Icontent auch schöne Weihnachtsgeschenke leisten kann, wurde flugs ein neues Projekt gestartet “www.spielwaren-dino.de” nennt es sich.

    Im übrigen fleissig durch Google beworben, leitet die Domain, wenn man darauf klickt, zum Sonderabzockangebot von outlets.de weiter .

    www.spielwaren-dino.de, welche direkt auf outlets.de umleitet ist allerdings nicht auf die IContent GmbH oder deren Geschäftsführer Tomas Franko registriert.

    Wir können nur vermuten, dass sich die Icontent GmbH einen neuen Strohmann für eine neue Webpräsenz besorgt hat. Wir können uns auch nicht vorstellen, dass eine seriöse Firma ganz zufällig auf das Abofallenangebot von outlets.de weiterleitet.

    Im übrigen fehlt auf der Startseite von outlets.de immer noch der Hinweis auf die Kosten. Deshalb auch hier, Augen auf und Finger weg von der Maus, so günstig können outlets Schnäppchen nicht sein.

    Handel lockt Kunden mit Fantasie-Angaben zum Energieverbrauch von Elektrogeräten

    verbraucherzentraleEgal, ob es Notebooks, Staubsauger, Elektroheizpilze oder Waschmaschinen sind, der Handel wirbt teils mit Fantasie-Angaben zum Stromverbrauch von Elektrogeräten. Der Verbraucherzentrale Bundesverband und mehrere Verbraucherzentralen mahnten im Rahmen der Verbraucherallianz “fürs klima” Werbung unter anderem von REWE, Pro Markt, Acer und Media Markt ab.

    Der Computer- und Technologiekonzern Acer warb für ein Notebook mit “bis zu 40 Prozent weniger Strom als vergleichbare Notebooks”, allerdings ohne einen Bezugswert anzugeben. LCD-Monitore der Firma Eizo sollen der Vertriebsfirma Avnet Technology Solutions zufolge “um bis zu 50 Prozent” Strom sparen. Auch hier fehlte die Bezugsgröße. Beide Firmen versicherten gegenüber der Verbraucherzentrale Hamburg, die Werbung nicht mehr zu verwenden.

    Rechtsexperte Immo Terborg kritisierte:

    “Ohne eine klare Bezugsgröße sind die Angaben nichtssagend. Denn die Kunden können sich kein Bild über die vorgegebene Einsparung machen. Oft fehlen auch Angaben, wie viel das Gerät überhaupt verbraucht.”

    Für Waschmaschinen, die “sparsamer als EEK A” sein sollen, warben unter anderem das Elektronik-Kaufhaus Pro Markt, das Möbelhaus Höffner und ein Edeka-Markt. Die Energieeffizienzklasse (EEK) A ist jedoch bereits die höchste Effizienzstufe auf der EU-Skala. Die Warenhaus-Kette real vergab für eine Waschmaschine sogar das Fantasiezeichen A*. In allen Fällen erreichten die Verbraucherzentralen, dass die irreführende Werbung nicht wiederholt wird.

    Bei Weißer Ware – also Kühl- und Gefrierschränke, Waschmaschinen und Wäschetrockner – muss der Handel auf einer Skala von G bis A angeben, wie viel Energie ein Gerät verbraucht. Bei Waschmaschinen und Wäschetrocknern ist A derzeit die sparsamste Stufe. Nur bei Kühl- und Gefrierschränken gibt es nach A die effizienteren Klassen A+ und A++.

    Quelle verbraucherzentrale/Pressemitteilung