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Bot ergaunert sich Admin-Rechte und killt Virenscanner

Bild: G DataDie Antivirenexperten von G Data haben einen Bot entdeckt, der in der Lage ist Virenscanner lahm zu legen. Damit er das kann zeigt er zunächst eine gefälschte Windows-Fehlermeldung an, um sich Admin-Rechte zu erschleichen.

Laut der gefälschten Fehlermeldung ist ein kritischer Festplattenfehler im Ordner “Eigene Dokumente” aufgetreten und es soll ein Datenverlust drohen. Klickt der Nutzer auf “Dateien wiederherstellen”, erscheint ein Dialog der Benutzerkontensteuerung. Wer diesen in dem Glauben dass dadurch eine Datenrettung erfolgt auf  wiederherstellen klickt, verleiht dem Schädling “Bot” Admin-Rechte.

Dann sucht Beta Bot nach den Sicherheitslösungen, die er angreifen kann. Er kann Prozesse beenden, Registry Keys unwirksam machen oder die Auto-Update Funktion ausschalten.Bild: G Data

Laut G Data wird der Beta Bot genannte Schädling für rund 500 Euro in einem Untergrundforum gehandelt.

Dort wird er mit dem Versprechen angeboten, dass er fast 30 Sicherheitslösungen ausschalten kann- und dass man ihn nur schwer wieder los wird.

Quelle: GData

Ordnungsgeld von 50.000 € gegen Gewerbeauskunftszentrale verhängt

gericht1Wie die Rechtsanwälte Beckmann und Norda berichten, hat das LG Düsseldorf gegen die GWE-Wirtschaftsinformationsges.mbH (Gewerbeauskunftszentrale) ein Ordnungsgeld in Höhe von 50.000,- € verhängt, nachdem diese trotz rechtskräftiger Entscheidung weiterhin irreführende Antragsformulare verschickt hatten.

Das LG Düsseldorf zu dem Ergebnis, dass auch durch ein leicht abgewandeltes Formular ein Verstoß gegen den Unterlassungstitel vorliegt.

Unterlassungstitel und auch strafbewehrte Unterlassungserklärungen beziehen bekanntermaßen sich immer auch auf kerngleiche Verstöße.

Quelle: beckmannundnorda

Die Zecken sind wieder da!

zeckenGemein ist er wirklich, der gemeine Holzbock. Ixodes ricinus, wie sich das hinterlistige Spinnentier in der Fachsprache nennt, lauert draußen im Grünen. Das heißt, normalerweise hockt die Zecke faul auf Halmen oder ähnlichem und wartet ab.

Kommt ein geeigneter Wirt vorbei – zum Beispiel ein Mensch, ein Hund oder ein Reh – erwacht die Zecke, lässt sich abstreifen und klammert sich am Wirt fest.

Zecken sitzen also nicht auf Bäumen und lassen sich herunterfallen. Sie treiben sich auf Gräsern, Farnen oder losem Laub im Wald herum. Erspähen die Tierchen ein potenzielles Opfer, krallen sie sich an Schuhen, Hosen oder direkt an der Haut fest. Dort krabbelt die Zecke solange umher, bis sie eine gut durchblutete Stelle ausfindig macht – beispielsweise die Kniebeuge. Dann sticht die Zecke zu und saugt Blut.

Der Stich einer Zecke kann schwere Krankheiten auslösen. Eine davon ist die Hirnhautentzündung FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis). Dagegen kann man sich impfen lassen.

Gegen die Borreliose gibt es keinen Schutz. Die bei der heimtückischen bakteriellen Infektion übertragenen Erreger können sich im Körper einnisten und zu chronischen Entzündungen führen.

Die meisten Experten und offiziellen Stellen halten die Krankheit Borreliose für gut behandelbar. Dennoch schlagen Betroffenenverbände Alarm: Über eine Million Borreliose-Opfer gebe es allein in Deutschland; hinter vielen unspezifischen Beschwerden stecke eine unentdeckte chronische Borreliose.

Dokumentation: wie gefährlich ist Borreliose wirklich?

Weitere Internetseiten die Informationen über Borreliose bereitstellen:

Deutsche Borreliose-Gesellschaft e.V..

Zecken.de

Wie wird eine Zecke richtig entfernt? .

Borreliose und FSME Bund Deutschland (BFBD) .

Offshore-Leaks: Steuersünder enttarnt!

OffshoreDen megareichen Geldsäcken gehts ans Eingemachte. Ein internationales Netzwerk von Journalisten hat in gemeinsamer monatelanger Recherche Datenmengen aus insgesamt zehn Steueroasen ausgewertet – und somit zweifelhafte Geschäfte “Wohlhabender” aufgedeckt.

Die Unterlagen wurden anonym an das Internationale Konsortium für investigative Journalisten in Washington zugespiel und anschließend an einen ausgewählten Kreis internationaler Medien übergeben worden.

Die Auswertungen werden seit vergangenem Donnerstag (04.04.2013) veröffentlicht.

Darin wird aufgedeckt, wie beispielsweise der Playboy und Millionenerbe Gunter Sachs sein Geld in Steueroasen versteckte.

Nun hat auch das Bundesfinanzministerium Interesse an diesen Daten bekundet und möchte die Informationen prüfen. Die Staatsanwaltschaften im gesamten Bundesgebiet halten sich momentan noch bedeckt und wollen die Auswertung der Daten abwarten.

In anderen EU-Ländern, unter anderem auch in Griechenland, wurden bereits Ermittlungen gegen mehrere Offshore-Unternehmen angekündigt. Es ist davon auszugehen, dass aufgrund dieser “Offshore-Leaks” mit weiteren juristischen Folgen zu rechnen sein dürfte.

Sehen Sie dazu den Bericht der Aktuellen Stunde vom WDR.

Kriminalität: Digitale Erpressung und falsche Bittbriefe

betrug1Wie die Onlineausgabe des “General-Anzeiger” zu berichten weiss, ist möglicher Betrug im Internet allgegenwärtig.

Neben unbescholtenen Bürgern tummeln sich immer mehr Betrüger im Welt- Weiten- Web. Tendenz steigend.

Opfer kann man sehr schnell werden, denn die Zahl der Nutzer die Online- Shoppen, oder ihre Bankgeschäfte im Internet tätigen, steigt stetig.

Die Bonner Polizeibehörde hat reagiert und eigens für den Kampf gegen die Computer-Kriminalität ein neues, zentral ermittelndes Kommissariat eingerichtet.

Die Spezialisten arbeiten unter anderem eng mit dem Cybercrime-Kompetenzzentrum des Landeskriminalamtes zusammen und setzen auf Präventionsarbeit.

Hier einige Beispiele der Betrugsmaschen im Internet:

BKA-Trojaner:

Eine neue Form der digitalen Erpressung. Man erhält eine E-Mail mit dem Logo des Bundeskriminalamtes oder der Bundespolizei. Dem Empfänger wird vorgeworfen, eine Straftat begangen zu haben. Bis eine bestimmte Summe, eine “Bearbeitungsgebühr” gezahlt werde, werde der Computer gesperrt. Möglich ist das über einen sogenannten Trojaner, der sich auf dem PC installiert, sobald der Anhang der E-Mail geöffnet wird.

Phishing:

Wird genutzt, um die Online-Bankdaten der Nutzer auszuspähen. Die Täter versenden fingierte E-Mails (Phishing-Mails), die einen Link enthalten. Klickt man darauf, werden die Opfer auf eine nachgebaute Seite (zum Beispiel der Bank) geleitet. Dort sollen persönliche Daten wie Passwörter, Transaktionsnummern oder Zugangsdaten eingegeben werden. Das Problem: Die Betrüger lesen mit. Dies passiert teilweise auch bei E-Mail-Postfächern.

Kontodaten:

Haben die Täter die Konto- oder Kreditkartendaten ihrer Opfer ausgespäht, werden diese teilweise in sogenannten Untergrund-Foren verkauft.

Falsche Online-Shops(Fake Shops):

Teilweise orientieren sich die falschen Shops an real existierenden, bauen deren Seite nach. Sie bieten die Ware vermeintlich preiswert an. Später stellt sich jedoch heraus, dass die Ware entweder minderwertig oder überteuert ist – oder gar nicht eintrifft.

Cybermobbing:

Die Täter nutzen zum Beispiel soziale Netzwerke, um ihre Opfer zu beleidigen, bloßzustellen und zu schikanieren. Die Täter bleiben anonym, müssen keinen Kontakt zu ihrem Opfer haben, können rund um die Uhr agieren. Außerdem findet sich im Internet ein großes Publikum – Tausende können die Taten verfolgen, sie kommentieren oder unterstützen. Quelle: general-anzeiger

Natürlich gibt es noch unzählige andere Arten von Internetkriminalität wie z.B.

Den Enkeltrick per Telefon

Der Lovescam oder Romancescam

Die Casting oder Fotomodellabzocke

Oder den Betrug mit Wohnungen die es gar nicht gibt.