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Teure Warteschleifen beim Servicetelefon

Was tun gegen teure Warteschleifen?
Warten, warten, warten. Manche Telefonschleife kennt kein Ende! Mex macht den Test und wollte wissen: Wie lange dauert es, bis wir mit einem echten Menschen sprechen. Und vor allem: Was kostet es?



Wie manche Rechtsanwälte schamlos abkassieren

Ohne viel Arbeit reich werden? Einige Rechtsanwälte schaffen das. Sie benutzen dazu das Mittel der Abmahnung. Am liebsten bei Ebay und Co. Doch Vorsicht, die Fallen können überall lauern.



Onlineshop – Abzocke mit der Vorkasse

Akte 2010 über die Abzocke in Onlineshops mit der Vorkasse. Sie können immer reinfallen, egal ob sie in “Gold, Eletronik, Technik, Bekleidung oder Möbel” Shops bestellen und per Vorkasse bezahlen sollen. Wir berichteten am 18.2.2010 über den Shop von  elektronik-direkthandel.com auf  Hiddensee sowie über die Abzockmasche mit Rattanmöbel am 24.3.2010 die hier im Video als Beispiel für so viele fragwürdigen Shops genannt sind.

Diese Shops sollen als Warnung dienen, denn bis heute, wird immer wieder gerne in Onlineshops mit dem “Vorkasse Trick”  abgezockt.

Unser Rat: Wenn sie per Vorkasse bestellen, überprüfen sie den betreffenden  Shop mittels Google oder einer anderen Suchmaschine.

Ein skandalöses Gerichtsurteil stellt fest: Deutsche müssen bei Abofallenbetreibern “Noreply” kennen

Dadurch, dass ein Internetnutzer nicht gewusst hat, was “noreply” bedeutet, hat er vor dem Amtsgericht Langen(Hessen) eine Abfuhr erhalten. Ein User hatte versucht, gegen die Premium Content GmbH des Villiam Adamca eine “Negative Feststellungsklage” durchzusetzen.

Diese wurde ihm aber vom betreffendem Amtsrichter verweiget, weil der Nutzer den Vertrag auf  “noreply” widerrufen hatte.

Geschäftszeichen: 683/09R01 / kk
Geschäftsnummen: 58 C 610 (70) 14.06.2010 Amtsgericht Langen (Hessen)

Das ist das Amtsgerichturteil  Hier nachzulesen

Man ist jetzt interressiert  wann wir Deutschen den Ausdruck für “Nicht Antworten” (no reply) in Türkisch, Rumänisch und Polnisch kennen müssen. Wir finden, ein Skandal der sich gewaschen hat.

Quelle: ein Blog für Rödermark

Hoffnung für Abofallenopfer: Das Justizministerium bezieht Stellung

Die Redaktion erreichte ein Schreiben von einem Abofallenopfer das sich an das Bundesministerium der Justiz gewand hatte. Wir baten hierzu um eine Stellungnahme seines beauftragten Rechtsanwaltsanwalts, “anwaltsofort” aus Halle/Saale.

Das Anwortschreiben des Bundesministeriums  enthält wichtige Hinweise, welche auch die Rechtsauffassung der RA-Kanzlei bestätigen.

1. Oft fehlt es schon an einem wirksamen Vertragsschluss.

2.  Desweiteren kann man sich in vielen Fällen aus dem Vertrag, wenn er den geschlossen sein sollte, durch einen Widerruf lösen.

3. Das BMJ verweist auf das erweiterte Widerrufsrecht. Verbraucher, welche nicht ordnungsgemäß über ihr Widerrufsrecht belehrt worden sind ( bei Kostenfallen ist dies in der Regel so ), können ihren Vertrag bis zur vollständigen Vertragserfüllung widerrufen, § 312d Absatz 3 BGB. Wertersatz für die erhaltene Leistung muss der Verbraucher nur dann leisten, wenn er vor Abgabe seiner Vertragserklärung auf diese Rechtsfolge hingewiesen worden ist und dennoch einer Ausführung der Dienstleistung vor Ende der Widerrufsfrist ausdrücklich zugestimmt hat, § 312d Absatz 6 BGB.

§ 312 d Absatz 6 BGB sagt folgendes:

„(6) Bei Fernabsatzverträgen über Dienstleistungen hat der Verbraucher abweichend von § 357 Abs. 1 Wertersatz für die erbrachte Dienstleistung nach den Vorschriften über den gesetzlichen Rücktritt nur zu leisten, wenn er vor Abgabe seiner Vertragserklärung auf diese Rechtsfolge hingewiesen worden ist und wenn er ausdrücklich zugestimmt hat, dass der Unternehmer vor Ende der Widerrufsfrist mit der Ausführung der Dienstleistung beginnt“.

Die Widerrufsbelehrung muss bei Dienstleistungen im Fernabsatz den deutlich gesetzlichen Hinweis enthalten, dass der Verbraucher Wertersatz im Falle des Widerrufs nach den Vorschriften über den gesetzlichen Rücktritt nur zu leisten hat, wenn er a) auf die Rechtsfolge vor Abgabe seiner Vertragserklärung  hingewiesen worden ist und  wenn er b) ausdrücklich zugestimmt hat, dass der Unternehmer vor Ende der Widerrufsfrist mit der Ausführung der Dienstleistung beginnt.

Ein Vergleich mit dem Wortlaut einiger Kostenfallenbetreiber im Internet lohnt sich. Sichern Sie sich als Beweismittel einen Abzug des Wortlautes des Widerrufsbelehrung des jeweiligen Kostenfallenbetreibers und geben Sie diese Ihrem Anwalt. Auf jeden Fall sollte dann nochmals der vermeintliche Vertrag widerrufen werden. Hier das Originalschreiben des Bundesministeriums der Justiz

Wir danken Herrn Rechtsanwalt Knöppel für die Erklärungen.

Marcel Davis und…Warteschleifen bei 1&1

Er ist ständig in der Werbung zu sehen, der so genannte Leiter Kundenzufriedenheit des Telefon- und Internetanbieters 1&1. Doch es gibt zahlreiche Kunden die mit den Dienstleistungen des Unternehmens nicht zufrieden sind. Der Kundenservice und dessen stets lächelnder Chef helfen nicht immer weiter und sind manchmal überhaupt nicht erreichbar.


Marcel Davis und…Warteschleifen bei 1&1
Hochgeladen von verbraucherinfoTV. – Neueste Nachrichten Videos.

MARKTCHECK begibt sich deshalb auf der Suche nach Marcell D’Avis nach Montabaur, dem Sitz von 1&1. Vor Ort kommt das Gesicht auf dem Foto den Befragten zwar bekannt vor, aber wer das ist und wo man ihn findet, weiß niemand. Man könnte fast denn Eindruck gewinnen, Marcell D’Avis sei nur eine Werbefigur.
Immerhin findet MARKTCHECK noch Personen, die ihn angeblich persönlich kennen oder ihn schon mal in der Eisdiele gegenüber des ICE-Bahnhofs gesehen haben.
Offenbar arbeitet der geheimnisvolle Marcell D’Avis sogar tatsächlich bei 1&1, doch zu sprechen bekommt man ihn nicht, auch nicht mit Dutzenden Anrufen bei der Service-Hotline.

Antassia GmbH: Abzocke im Internet

Immer wieder wird von Abzocke im Internet und Abofallen berichtet und immer wieder lassen sich dubiose Unternehmen neue Maschen einfallen, um ahnungslosen Menschen das Geld abzunehmen. Beispielsweise werden kostenlose Programme im Internet als überteuerte Abos angeboten. So zb. bei  top-of-software.de

96,- Euro soll man für das erste Jahr einer Mitgliedschaft bezahlen.

Dahinter steckt eine  Antassia GmbH in Mainz. Telefonisch ist niemand für Nachfragen erreichbar. An der Adresse im Mainzer Bahnhofsviertel gibt es nur eine Klingel und einen überquellenden Briefkasten. Ein Mitarbeiter ist nicht anzutreffen.

Akte2010: Die WM-Spiel-Mafia – Oder wer sie mit der Trikot-Falle ums Geld bringt

Die United Payment Limited verschickt Mahnungen und Rechnungen über 59 Euro für einen angeblich abgeschlossenen Vertrag.  Internetuser sollen sich für ein WM-Spiel im Internet angemeldet haben.

http://nackte-wm2010.net

Dabei handelt es sich um eine Softerotik-Seite, auf der sich eine junge Frau immer weiter “entblättert”, je mehr Links man an andere über Soziale Netzwerke verschickt. Die Masche kennt AKTE bereits und trifft auf bekannte Abzocker!

Möchtegern-Mafia droht Webshops mit Server-Attacken: Schutzgelderpressung

Ganz offen verschicken Abzocker Drohmails an Webseitenbetreiber, sie verlangen Geld. Wer nicht zahlt, dem drohen Angriffe auf seine Server.

Die Mail, die einem großen deutschen Serviceprovider Anfang Juni erreichte, war an Deutlichkeit und Dreistigkeit kaum zu überbieten. Namentlich unterzeichnet und “mit freundlichem Gruß” stellte sie ein klares Ultimatum:

“Sehr verehrter Shop-Admin.
Am 18.06.2010, um 17:00 Uhr werden wir Ihren Shop für 30 Minuten unerreichbar für Sie und Ihre Kunden setzen. Dies hat folgenden Grund: Wir werden Ihren Online Shop mit einfachem DDoS attakieren, so dass weder Sie, noch Ihre Kunden Zugriff auf Ihre Webseite, geschweige denn auf den Server (xxx.xxx.xxx.xxx) haben. Dies wird nur ein kleiner Testlauf sein für Sie, damit Sie sehen, wie ernst es uns ist.

Wir bieten Ihnen hiermit die Option an, weder die Testattacke noch den folgenden DDoS zu bekommen, indem Sie bis morgen 250 Euro in Form eines uKash Vouchers (an jeder Tankstelle zu erhalten) uns via eMail, an die angegebene E-Mail Adresse senden. Informationen über uKash finden Sie auch auf www.uKash.com oder an Ihrer Tankstelle.

Sollte bis morgen 16:45 Uhr kein uKash Code eingegangen sein, so werden wir um Punkt 17 Uhr den DDoS starten, anfangs nur für 30 Minuten. Danach wird Ihr Service für längere Zeit offline bleiben, falls Sie nicht zahlen, was das Geschäft mit dem iPhone 4 wohl sehr stark sinken lässt.

Mit freundlichem Gruß
XXX”

Der Provider, ein so genannter Shop-Hoster, auf deren Servern zahlreiche Mittelständler ihre Online-Geschäfte anbieten, gab die Warnung auch an die Kunden weiter. Nicht, um diese zur Zahlung aufzufordern, sondern um sie zu warnen:

“Sollten auch Sie solche Denial of Service (DOS) Drohungen erhalten, führen Sie bitte die folgenden Schritte aus: Informieren Sie uns über die genaue Drohung, damit unsere Technik für einen Angriff vorbereitet ist und noch intensiver beobachtet werden kann. Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.”

Quelle  und ganzer Bericht Spiegel.de

Der WM-Trojaner ist entschlüsselt!

Der Übertragungs-Code eines fiesen Trojaners ist endlich entschlüsselt, mit dem die seit neun Jahren berüchtigte Kiew-Bande in ihrem neuesten Cyberangriff offensichtlich eine große Terrorwelle zum Endspiel der Fußball-WM am 11. Juli 2010 in Johannesburg vorbereitet.

Seit dem Eröffnungsspiel am 11. Juni 2010 in Johannesburg  sind nach Erkenntnissen der Berliner Software-Schmiede GTChat-Developer.de bereits zwei Millionen Computer weltweit gehackt und mit dem “WM-Trojaner” infiziert worden.

Alle Trojaner könnten per Knopfdruck gleichzeitig aktiviert werden und zum Beispiel weltweit alle Wettbüros gleichzeitig zum erliegen bringen oder noch Schlimmeres.

Sven Schmidt von GTChat-Developer: Wir fanden heraus, dass es sich um einen clever getarnten JavaScript-Schadstoff-Code handelt. Wir konnten noch nicht herausfinden, wie der Code in unser Internet-Portal hineingelangen konnte. Der Trojaner tarnt sich als fiktives Java-Script, also als Programm, mit dem man Bilder erscheinen oder verschwinden lassen kann oder mit denen man Popup-Fenster auf- und zumacht.

Allerdings macht das der Trojaner nicht, weil er kein echtes Java-Script ist. Es ist lediglich ein JavaScript-Algorythmus, der einen Backdoor-Trojaner im Hintergrund herunterlädt, der auf einen Befehl von außen von einen Kontroll-Server wartet. Wenn der Backdoor-Trojaner zum Leben erweckt wird, sendet er im Verbund mit anderen Java-Script-Trojanern Massenmüllanfragen und legt andere große Rechenzentren oder Server lahm. Und wenn der Auftrag erfüllt ist, dann spioniert der Trojaner noch alle Daten aus.

Bei der Code-Entschlüsselung sind wir auf eine IP-Adressen-Liste gestoßen und haben den Transmitter-Server zurückverfolgt. Und sind auf Kiew in der Ukraine gestoßen. Die Nummer lautet 92.60.177.235. Sie löst sich im ISP W-net Kiew auf. Dieses Rechenzentrum in Kiew ist eine Hackerhochburg, die seit neun Jahren für traurige Schalgzeilen sorgt.

Die Palette reicht von einer Millionen geklauten Kreditkartennummern in den USA im Jahre 2001 über die Vireninfizierung britischer U-Boote am 24. Januar 2009 bis hin zum mehrfachen Entschlüsseln des deutschen Bezahlfernsehsenders Premiere/Sky zum Beispiel am 24. März 2009. Mit den Schwarzseh-Karten und -boxen gab es einen regen Handel. Und nun die Fußball-WM.

Es ist genau die dieselbe Javascript-Schadstoff-Software, wie sie seit Beginn der WM in einer Massenwelle über E-Mails und Soziale Netzwerke wie Twitter, Xing oder Facebook verbreitet werden. Die Infizierung von Internetportalen ist nun der dritte Verbreitungsweg, wo wir aber den genauen Einfall noch nicht gefunden haben.

Öffnet ein Anwender ein Dokument, läuft unsichtbar für den Nutzer automatisch der JavaScript-Code ab. Dieses Skript leitet den Browser des Opfers ohne dessen Zutun auf einen bösartigen Webserver um. Besucht ein Surfer eine derart verseuchte Webseite wird eine Datei namens 1.js heruntergeladen und der Benutzer zu 1.htm umgeleitet. Hier geht es dann gezielt um die Ausnutzung der VML-Schwachstelle MS07-004 im Windows-Internetexplorer.

An Sozialnetzwerk-Nutzer richtet sich ein ein Beitrag, der den Twitter-Anwendern ein Werkzeug verspricht, mit dem sich die einzelnen Fußballspiele verfolgen lassen. Wer jedoch auf den im Beitrag eingebetteten Link klickt, lädt nicht das versprochene Tool, sondern die Schadsoftware herunter, die botnet-Angriffe aufführt, alle Eingaben des Twitterers inklusive Benutzernamen und Kennwörter stiehlt und außerdem eigene Prozesse und Dateien versteckt.

Gibt es einen Schutz dagegen?

Man kann zum Beispiel den Code per Hand löschen. Aber das ist zu mühselig. Ich empfehle bei Benutzung von Firefox die Erweiterung (Addon) noscript von der Internetseite von Firefox zu installieren. Benutzern von Microsoft-Internet-Explorer empfehle ich, Javascript zu deaktivieren und sich die neueste Version des IE von der Microsoft-Internetseite herunterzuladen.

Allen Server-Betreibern empfehle ich ein Update der Script-Sprache PHP (Hypertext Pre Processor) und den Einsatz des sicheren suPHP. Allen empfehle ich, sich die aktuelle Virensignatur ihres Anbieters herunterzuladen.

McAFee hat am 24. Juni 2010  einen effektiven Filter herausgebracht, der den Kiewer Trojaner draußen lässt. Es wäre außerdem ratsam, seinen PC auf Trojaner und Malware zu untersuchen, zum Beipspiel mit Spybot Search and Destroy oder Trojan Hunter oder Malewarebytes Anti-Malware . Aller drei findet man kostenlos zum Herunterladen im Internet.”

Mit freundlicher Genehmigung: GoMoPa