Facebook führt User in die Irre

Nutzerinnen und Nutzer zahlen kein Geld für Facebook. Aber Facebook verdient Milliarden Dollar pro Jahr, indem es sämtliche Daten der Nutzer auswertet und diese in Form von personalisierten Werbeplätzen an werbetreibende Unternehmen verkauft.

Die Aussage im Kontext auf der Startseite “Facebook ist und bleibt kostenlos” ist aus Sicht des vzbv irreführend. Es ist bekannt, dass Facebook sein Geld mit und durch Werbung verdient.

19 Klauseln sind aus Sicht der vzbv rechtswidrig – etwa die Klarnamenpflicht oder fehlende Einwilligungen in die Datenverwendung personenbezogener Daten in Verbindung mit Werbung.

Vor allem die Bestimmungen in der Datenrichtlinie sind aus Sicht des vzbv intransparent. Für den Verbraucher erschließt sich nicht auf den ersten Blick, wann welche Daten für welche Zwecke verwendet werden.

Besonders problematisch bewertet der vzbv die Voreinstellungen im Zusammenhang mit der Privatsphäre, Markierungen und Werbeanzeigen, die nicht datenschutzfreundlich sind.

Das Auffinden durch externe Suchmaschinen ist bereits voreingestellt. Auch die Entscheidung darüber, ob soziale Handlungen wie das „Liken“ in Verbindung mit dem Namen des Verbrauchers für Werbung genutzt werden dürfen, nimmt Facebook seinen Nutzern zunächst ab.

Wer das nicht möchte, der muss die Voreinstellung deaktivieren. Eine bewusste Einwilligung in solche Nutzungen erfolgt aus Sicht der vzbv damit nicht, vielmehr wird die Einwilligung zunächst vorausgesetzt und Nutzer müssen diese Einstellungen selbstständig ändern.

Das Vorgehen von Facebook ist nach Ansicht des vzbv mit der deutschen und europäischen Rechtsordnung nicht vereinbar und auch kartellrechtlich bedenklich, wie das Bundeskartellamt kürzlich erklärte.

Facebook hat nun Zeit bis zum 16. März 2015 auf die Abmahnung des vzbv zu reagieren.

Quelle: vzbv

Neue Sonnenfinsternis am 20. März 2015

Die totale Sonnenfinsternis vom 20. März 2015 findet am Tag des Frühlingsbeginns auf der Nordhalbkugel statt.

Die totale Verfinsterung beginnt östlich von Neufundland, der Schattenpfad umrahmt dann Grönland und Island auf seinem Weg durch das Europäische Nordmeer.

In ihrer partiellen (teilweisen) Phase kann die Finsternis in ganz Europa gesehen werden. Im deutschsprachigen Raum beginnt die Sonnenfinsternis daher zwischen 09:25 Uhr (im Süden) und 09:40 Uhr (im Nord-Osten).

Sie endet zwischen 11:45 (im Süden) und 12:00 (Nord-Osten). Die maximale Bedeckung von 72-86% erreicht die Finsternis zwischen 10:30 und 10:50 Uhr.

Je nördlicher in Europa man sich befindet, umso größere Areale der Sonnenoberfläche werden vom Mond ausgeblen­det.

In Deutschland werden bis über 80% der Sonnenscheibe bedeckt – die beste Sicht bietet sich an der Nordseeküste.

In München wird immerhin noch ca. 70% der Sonnen­scheibe verschwinden.

Kommt bald die Zwangsabgabe auf Einwegflaschen?

Zwanzig Cent extra- oder sogar mehr, sollen zusätzlich zum Pfand auf Einwegflaschen erhoben werden.

“Eine Zusatzabgabe für Einweg zur Stützung des Mehrwegs schließen wir nicht aus”, so die Präsidentin des Bundesumweltamtes(UBA) Maria Krautzberger gegenüber der Deutschen Presse Agentur.

Indessen fordert die Deutsche Umwelthilfe eine Sonderabgabe von 20 Cent auf Einweg-Getränkeverpackungen. Die Einnahmen sollten für Abfallvermeidungsmaßnahmen und die Unterstützung des deutschen Mehrweg-Systems eingesetzt werden.

Das Pfand müsse parallel weiter erhoben werden, weil sonst Dosen oder Einweg-Plastikflaschen achtlos in die Umwelt geworfen würden.

Eine Glasflasche wird heute im Schnitt 50 Mal wiederbefüllt, die PET-Variante 15 bis 25 Mal. Aber der Mehrweganteil liegt bei Mineralwasser nur noch bei 29,6 Prozent, der Grund liegt im Billigwasserverkauf im Discounter.

Für 19 Cent sind 1,5 Liter schon zu bekommen, das Pfand ist mitunter teurer als das Produkt. Dank des Bieres kann zwar noch eine Gesamtmehrwegquote von 45,7 Prozent erreicht werden- aber vom in der Verpackungsverordnung verankerten Ziel einer 80-Prozent-Quote an Mehrwegverpackungen und “ökologisch vorteilhaften Einweggetränkeverpackungen” ist man sehr weit entfernt.

Im Bundesrat schmort seit langem eine Verordnung, nach der in Geschäften klar gekennzeichnet werden soll, was Mehrweg und was Einweg ist. Viele Verbraucher wollen Mehrweg kaufen, landen aber bei Einweggetränken.

Quelle: dpa

Cyberkriminalität:Weltweites Botnetz zerschlagen

Das Bundeskriminalamt ( BKA), hat gemeinsam mit anderen Polizeibehörden in Europa ein weltweites Botnetz zerschlagen. An der Aktion beteiligten sich Ermittler aus Deutschland, Italien, den Niederlanden und Großbritannien.

Zu dem Netzwerk gehörten nach Angaben des BKA 3,2 Millionen Computer. Sie seien über Links, E-Mails oder Webseiten mit der Spyware “Ramnit” infiziert und von Kriminellen gesteuert worden, um damit Passwörter, Kreditkartendaten und Bankdaten zu stehlen.

Der Teil des Netzwerkes der von Deutschland aus betrieben wurde, ist deaktiviert worden, so die Ermittler.

Indessen macht die US Amerikanische Behörde FBI, Jagd auf den mutmaßlichen Urheber des Botnetzes “Gameover Zeus” und hat eine Belohnung von 3 Millionen US-Dollar für die Ergreifung des russischen Hackers Jewgeni Bogatschow ausgesetzt.

Das geht aus einer Mitteilung der Ermittlungsbehörde des US-Justizministeriums hervor.

3 Millionen US-Dollar Kopfgeld auf mutmaßlichen Botnetz Admin ausgesetzt

Das FBI macht Jagd auf den  mutmaßlichen Urheber des Botnetzes “Gameover Zeus” und setzt eine Belohnung von 3 Millionen US-Dollar aus. Das geht aus einer Mitteilung der Ermittlungsbehörde des US-Justizministeriums hervor.

Gesucht wird der Russe Jevgeni Michailowitsch Bogatschew, mutmaßlicher Administrator des Botnetzes.

Gameover Zeus ist eigentlich für Online-Banking-Betrug gedacht, spielte aber auch eine tragende Rolle bei der Verbreitung und Koordination von CryptoLocker. Diese Malware verschlüsselte Dateien auf infizierten Windows-PCs und forderte dann ein Lösegeld von mehreren hundert Euro für die Herausgabe der zur Wiederherstellung notwendigen Schlüssel.

Über 27 Millionen Dollar Lösegeld sollen die Erpresser schon in den ersten zwei Monaten der Verbreitung eingenommen haben, schätzt das FBI.

Quellen: heise.de/  fbi.gov