Nicht vergessen:Am Wochenende ist Zeitumstellung

Am 29. März 2015 um 2:00 Uhr nachts wird die Uhr um eine Stunde vorgestellt und damit von Winter- auf Sommerzeit.

Ursprünglich wurde die Sommerzeit in Deutschland 1980 als Reaktion auf die Ölkrisen in den Siebzigerjahren eingeführt.

Der Sonnenuntergang wurde einfach um eine Stunde verschoben, damit die Lichter später angehen. Das sollte Energie sparen. Unter dem Strich ist der Dreh an der Uhr aber ein Nullsummenspiel, erklärt das Umweltbundesamt.

Stattdessen klagen viele Menschen über Müdigkeit, wenn ihnen der Wechsel zur Sommerzeit die Nacht um eine Stunde verkürzt. Zwar hat die Umstellung Auswirkungen auf unseren Biorhythmus. Gesundheitsgefährdend ist sie aber nicht.

Wer beispielsweise auf Zypern oder in der Türkei seinen Urlaub verbringt, muss ebenfalls die Uhr um eine Stunde vorstellen, wenn er aus dem Flugzeug steigt. Den Urlaub dürfte sich dadurch kaum jemand vermiesen lassen.

Wir raten daher zur Gelassenheit:

Zumindest in den ersten Tagen der Sommerzeit es einfach etwas ruhiger angehen lassen und sich, wenn möglich, viel im Freien aufhalten. Ob es sinnvoll ist, bereits eine Woche vor der Zeitumstellung eine Stunde früher zu Bett zu gehen, sollte jeder selbst entscheiden. Es ist ein wenig wie bei Erkältungen: Ohne Medikamente dauern sie eine Woche, mit- sieben Tage.

Neues Gebührenmodell:Postbank droht Kunden mit Rauswurf

Postbank Kunden aufgepasst!- kein Scherz. Die Postbank führt Gebühren für Papier-Überweisungen und handgeschriebene Schecks ein.

Ab dem 1. April dieses Jahres werden für ein Konto “Giro Plus”- pro Papier Transaktion 99 Cent fällig. Bisher war es kostenlos, wenn auf das Konto mindestens tausend Euro im Monat eingingen.

Kunden, die den Neuen AGB widersprechen, droht die Bank nach Angaben der “Süddeutschen Zeitung” mit dem Rauswurf.

Nach Angaben der “Sueddeutsche Zeitung” habe die Postbank mittels Briefes renitente Kunden gebeten, ihren “Widerspruch noch einmal zu überdenken”, ansonsten werde man das Girokonto mit einer Frist von zwei Monaten kündigen.

Jörg Schädtler von der Schutzgemeinschaft für Bankkunden dazu:

“Wir prüfen gerade, wie wir die Preisregelung juristisch angreifen können. Wichtig ist dabei ein anderes Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) gegen eine Volksbank, dessen schriftliche Begründung erst vor wenigen Tagen veröffentlicht wurde (Az.: XI ZR 174/13). Dabei wurde entschieden, dass Gebühren unzulässig sind, wenn sie “pro Buchungsposten” gezahlt werden müssen.”

Schädtler empfiehlt deshalb, die Gebühr künftig zwar zu zahlen, der Postbank aber mitzuteilen, dies nur unter Vorbehalt zu tun. Dann ist es einfacher, die bezahlten Gebühren zurückzufordern, sollte eine Klage von Verbraucherverbänden später erfolgreich sein.

Das können Betroffene etwa mit dieser Formulierung tun:

“Ich halte die Regelung wegen Verbraucherbeteiligung für unwirksam und behalte mir vor, die Gebühren zurückzufordern.”

Kunden, die schon widersprochen haben, können den Widerspruch zurücknehmen, gleichzeitig aber ebenfalls schreiben, dass sie sich vorbehalten, die Gebühren zurückzufordern.

quelle: sueddeutsche

Windows 10:Adieu “Internet Explorer”- Bonjour “Spartan Browser”

Mit dem Start des Neuen Betriebssystems “Windows 10″ das diesen Sommer auf den Markt kommt, wird auch der bislang wenig geliebte Internet Explorer ( IE) verschwinden.

Die Windows-Versionen für Endverbraucher wird ausschließlich mit “Spartan” ausgeliefert werden. Das Betriebssystem Windows 10 wird in Zusammenhang mit dem Internet Explorer nur noch für Firmenkunden, in der Enterprise Version ausgeliefert.

Microsofts Marketing-Chef Chris Capossela:

“Wobei der Name “Spartan” nur ein Provisorium ist, der richtige Name für den Neuen Browser wird noch gesucht.”

Microsoft verabschiedet sich vom Internet Explorer, weil er in den Augen vieler Windows-Nutzer als träge gilt und ist viel schlechter auf persönliche Vorlieben anpassbar als etwa Firefox, für den es unzählige Erweiterungen gibt.

Zudem gilt der IE als äußerst unsicher. Entsprechend gering ist der Marktanteil: Wenn auch Mobilbrowser in die Statistik eingehen, surft in Deutschland nur noch jeder zehnte Deutsche mit dem IE- ein Desaster angesichts der Marktbeherrschung zu Zeiten des IE 6 mit über 90 Prozent Marktanteil.

WhatsApp:Kettenbriefe mit Todesdrohungen- Nicht weiterleiten

Wieder kursieren abscheuliche Kettenbriefe mit vermeintlichen Morddrohungen, die über den Nachrichtendienst WhatsApp verbreitet werden.

Die Nachrichten werden in verschieden Varianten entweder als Sprach- oder auch als Textnachricht an WhatsApp Nutzer verschickt, und fordern dazu auf, die erhaltene Nachricht an eine bestimmte Personenzahl weiterzuleiten.

Im Falle der Nichtbeachtung wird mit dem Tod der eigenen Person oder von Familienmitgliedern gedroht.

„Hallo, ich bin Jeff und ich bin tot. Dieser Kettenbrief ist kein Fake. Wenn du ihn nicht innerhalb der nächsten zehn Minuten an 20 Freunde weiter-schickst, werde ich nachts an deinem Bett stehen und dich töten. Du glaubst mir nicht? Leonie (13) hielt meine Nachricht für Quatsch und ignorierte sie. Man fand sie am nächsten Morgen blutüberströmt und tot in ihrem Bett. Deswegen nochmal: Schicke diesen Brief weiter, ansonsten…“

Die Polizei rät:

Die Nachrichten sollen nicht weitergeleitet werden. Den Kindern soll nahe gelegt werden sich im Falle des Empfanges eines Kettenbriefes einer volljährigen Bezugsperson (Eltern, Lehrer, Geschwister, etc.) anzuvertrauen.

Dass dieser, in der Nachricht übermittelter Vorfall nicht eintreten wird, ist vielen Kindern und Jugendlichen nicht bewusst. Bei Unklarheiten sollten sich Eltern an die nächste Polizeidienststelle wenden, oder die Internetwache der zuständigen Landespolizei nutzen.

Quelle: dpa

Kaffeefahrten-Abzocker gehen in den Knast

Meist werden den Senioren auf Kaffeefahrten, Fitness-Geräte, gefälschte Reiseverträge oder Wundermittelchen zu weit überhöhten Preisen oder Nutzen angeboten.

Nun hat das Amtsgericht in Hannover dem Abzocktreiben eines solchen Veranstalters ein Ende gesetzt.

Am 12. März dieses Jahres,  fällte das Amtsgericht ein Urteil gegen ein Kaffeefahrten-Trio, Foto: Eberhard Wedlerdie Senioren  auf solchen sogenannten Kaffeefahrten übervorteilten.

Beim Gerichtstermin wollten die Verteidiger der Beschuldigten die anwesenden Zeugen als senil und unglaubwürdig darstellen.

Doch der Vorsitzende Richter, Dr. Simon Schnelle kam zu folgendem Schluss

“Wir hatten die Möglichkeit, an eine kriminelle Rentner-Vereinigung zu glauben – oder an eine Betrüger-Bande…”.

Fazit:

Remo J. (45) muss 2 Jahre, 9 Monate in Haft. Sein Bruder Mirko (46) 2 Jahre, 7 Monate. Die mitangeklagte Stefanie J. (37) wurde freigesprochen.

Wichtig zu wissen:

Das Versprechen von Geldgewinnen, Sachpreisen oder Geschenken, die im Rahmen einer Busfahrt übergeben werden sollen und die Verwendung einer Postfachadresse oder einer anderweitig irreführenden oder falschen Adresse im Schreiben oder in der Antwortkarte sowie die Möglichkeit, noch andere Personen zur Fahrt mitzunehmen, sind untrügliche Zeichen für eine unseriöse Kaffeefahrt, an deren Ende es die Gewinne niemals gibt, aber immer Abzocke erfolgt.