Privathaushalte sollen Asylanten bei sich zu Hause aufnehmen

Der CDU-Bundestagsabgeordneter Martin Patzelt schlägt den Bundesbürgern vor, syrische Asylbewerber privat bei sich aufzunehmen. Er selbst habe mit seiner Ehefrau in seinem Heimatort Briesen (Oder-Spree) im vergangenen Jahr zeitweise aus Nigeria stammende Flüchtlinge vom Berliner Oranienplatz aufgenommen, sagte der CDU-Politiker am vergangenen Montag der Nachrichtenagentur dpa.

Patzelt in seiner Pressemeldung:

Wir Deutschen sind es gewohnt, dass unsere Hilfsleistungen über staatlichen Stellen (Steuergelder) oder Träger der Wohlfahrt (Spenden) geleistet werden. Hier werden erkennbar Grenzen deutlich. Deshalb rufe ich die Menschen in unserem Lande auf, über eine zeitnahe Aufnahme von Flüchtlingen, insbesondere von Müttern mit Kleinkindern, in ihren eigenen Häusern oder Wohnungen nachzudenken.

Und weiter meint der CDU Abgeordnete:

Aufgrund fehlender Unterbringungsmöglichkeiten und des bevorstehenden Winters sei jetzt das Volk an der Reihe. Organisatorisch wie auch finanziell wird für die Bürger kein großer Aufwand entstehen.

Nach der Sommerpause will der Brandenburger Abgeordnete seine Idee im Bundestag erörtern.

Quelle: martin-patzelt.de

Am 31. Oktober ist Schluss mit Windows 7

Sind Nutzer dann gezwungen zum zum unbeliebten Windows 8 zu greifen?

Microsoft will zum 31. Oktober den Verkauf des Betriebssystem Windows 7 stoppen. So können auch keine neuen Computer oder Laptops mit einem vorinstallierten Windows 7 erworben werden.

Ausnahmen gibt es allerdings für Firmen. Diese können auch nach dem 31. Oktober ihr Betriebssystem mit Windows 7 Professional ausstatten. Der Basis-Support für das System soll noch bis Ende Januar 2015 gehen. Danach wird es keine neuen Funktionen mehr geben.

Die Sicherheitsupdates sollen weiterhin bis Januar 2020 bereit gestellt werden. Grund für den Verkaufstopp soll das neue Windows 9 sein. Die neue Windows-Version vereinigt Startmenü mit Kachel-Optik und soll die Fehler des Vorgängers wieder wett machen.

Dieses wird vermutlich am 30. September vorgestellt.

Quelle: focus.de

Windows-Patch lässt System abstürzen

Microsoft streicht vier, der im August ausgelieferten Sicherheits-Patches für alle Betriebssysteme und rät zur Deinstallation der schon installierten Updates, darunter das Kernel-Update KB2982791 und das Update-Rollup für Windows 8.1.

Nach Angaben von Microsoft kann das Update mit der Bulletin-Nummer MS14-045 einen Systemabsturz mit der Fehlermeldung “0×50″ auslösen. Sie erscheint offenbar nur dann, wenn auch einige nicht sicherheitsrelevante Updates, die ebenfalls mit den Sicherheitsupdates am 12. August erschienen sind, auf dem Rechner installiert wurden.

Auch wer keine Probleme hat, sollte deshalb den fehlerhaften Kernel-Patch vorsorglich entfernen. Der einfachste Weg führt laut Anleitung von Microsoft über die Systemsteuerung.

Wenn der eigene Rechner mit einem Bluescreen beim Hochfahren hängen bleibt, muss Windows über die Boot-CD gestartet werden. Microsoft gibt auf seiner Support-Seite zum Kernel-Patch an, dass der Rechner auch im abgesicherten Modus starten sollte.

Sobald das überarbeitete Kernel-Update verfügbar ist, will Microsoft die derzeit zurückgezogenen Updates wieder zum Download anbieten.

Quelle: t-online.de

Krankenversicherung: Grenze von 450 Euro für geringfügig Beschäftigte gilt nicht für Azubis

Auszubildende müssen sich mit Beginn ihrer Lehre selbst bei einer Krankenkasse versichern. Darauf weist die Techniker Krankenkasse (TK) hin.

Als Auszubildender können Sie sich in der Regel Ihre Krankenkasse selbst aussuchen. Dafür gibt es jedoch Fristen: Sie haben zwei Wochen nach Ausbildungsbeginn Zeit, eine Krankenkasse auszuwählen.

Die Krankenversicherung übernimmt die Kosten für Ihre medizinischen Behandlungen und Medikamente im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen. Manchmal kommen noch Zuzahlungen hinzu. Die Krankenversicherung springt auch ein, wenn Sie länger krank sind. Denn bei Erkrankungen sind Arbeitgeber nur bis zu sechs Wochen verpflichtet, ihren Mitarbeitern das Entgelt weiterzuzahlen.

Danach springt in der Regel die gesetzliche Krankenkasse ein, indem sie Ihnen das so genannte Krankengeld zahlt.

Die Beiträge zur Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung werden aus Ihrem Auszubildenden-Gehalt berechnet. In der Regel zahlen Sie und Ihr Arbeitgeber jeweils die Hälfte der Beiträge.

Eine Ausnahme gibt es in der Krankenversicherung: Von einem Beitragssatz in Höhe von 15,5 Prozent zahlen Sie 8,2 Prozentpunkte und Ihr Arbeitgeber 7,3 Prozentpunkte. Und haben Sie das 23. Lebensjahr vollendet und keine Kinder, müssen Sie in der Pflegeversicherung zusätzlich 0,25 Prozentpunkte Beitrag bezahlen.

Wichtig:

Verdienen Sie nicht mehr als 325,00 Euro brutto monatlich, zahlt Ihr Arbeitgeber die ganzen Beiträge. Dann entstehen Ihnen keine Krankenversicherungskosten.

Die Bedrohung ist noch da:Windows-Sicherheitslücke von 2010 bei Millionen Nutzern noch vorhanden

Obwohl es schon lange Patches dagegen gibt, wird eine Sicherheitslücke in Microsofts Betriebssystem Windows, die bereits schon seit 2010 existiert heute noch aktiv ausgenutzt und zwar millionenfach mit Erfolg.

Neben andererem Schadcode war eine der bekanntesten Malware der sogenannte Stuxnet-Wurm, der diese Lücke ausnutzte. Laut Kaspersky wurden zwischen November 2013 und Juni 2014 ungefähr 19 Millionen Rechner weltweit über diese Lücke attackiert.

Bei der unter der Kennung CVE-2010-2568 geführten Schwachstelle handelt es sich um einen Fehler in Windows, der beim Laden von Verknüpfungen während des Boot-Vorgangs relevant wird.

Dabei können Angreifer eigenmächtig und ohne Wissen der Anwender eine Dynamic Link Library (DLL) nachladen. Möglich ist das unter den Betriebssystemen Windows XP, Vista und Windows 7, sowie Windows Server 2003 und 2008.

Die meisten Angriffe (64,19 Prozent) wurden laut dem russischen Sicherheitsunternehmen, Kaspersky Labs auf Rechner durchgeführt, die noch mit Windows XP laufen. Danach folgte Windows 7 mit 27,99 Prozent der Angriffe. Aber auch Windows Server 2008 (3,99 Prozent) und Windows Server 2003 (1,58 Prozent) sind betroffen.

Quelle: winfuture.de